570.kythera
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Mylodon |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Juan Pablo Velasco |
Drums, Keyboards, Vocals |
| Demetrio Cifuentes |
Bass, Keyboards, Vocals |
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| Nicolas Figueroa |
Guitars |
| Marcello Larenas |
Guitars |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
they appear
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0:34
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| 2. |
ziork
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2:54
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| 3. |
pirron
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5:02
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| 4. |
glorio's prayer (resent II)
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5:48
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| 5. |
boycoting the propulsor
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2:40
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| 6. |
makronas nightmares
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4:26
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| 7. |
events at KOP (mother spieder)
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2:54
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| 8. |
storm's horns
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4:31
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| 9. |
deliberating
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1:25
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| 10. |
iarkos escape
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3:09
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| 11. |
final party
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4:59
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| 12. |
cristalized
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1:36
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| 13. |
monologue
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0:53
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| Gesamtlaufzeit | 40:51 |
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Rezensionen

Sarax kommen aus Santiago de Chile und "570.kythera" ist ihr drittes Album. Damit ist mein Hintergrundwissen zur Gruppe aber auch schon erschöpft.
The story in an asteroid where the Makronas lived by the time Pirron Y Zirok arrived.
So lautet die kurze Inhaltsangabe von "570.kythera", die auf der letzten Seite des Beihefts abgedruckt ist. Die Geschichte von Pirron und den Makronas steht wohl auch im Mittelpunkt der vorherigen beiden Alben der Gruppe. Das Debutalbum - "Fecula Bicorporea" - von 1997 firmiert auf derselben Beiheftseite als "Ancient Makronas Chants Recopilation" und "Ejecución" von 2001 wird mit "Juan Pirrons Last Night On Earth Before Taking Of To Kythera" beschrieben. Hinter der Musik von Sarax steckt somit ein ausschweifendes SF-Konzept, das ein wenig an Magmas Kobaďa-Geschichte erinnert. Musikalisch gibt es allerdings keine Gemeinsamkeiten.
Eine komplexe Mischung aus Metallischem und gothic-alternativem Rock stellt die Musik von Sarax dar, allerdings mit einer starken symphonisch-progressiven Note und einigen jazzigen Einsprengseln. Zwei Gitarren lassen es hier meist ordentlich Krachen, graben ihre dicht verzahnten Linien in die Ohren des Zuhörers, eingebettet in ein düsteres Gefüge aus verschiedenen röhrenden, zischenden und dröhnenden Keyboardinstrumenten, wummerndem Bass, scharfen Pianolinien, dem nervös vorantreibenden Schlagzeug, getragen-tiefem Gesang, eigenartigen Textreziationen und grunzigem Flüstern. Wenn die Gitarren aussetzen, schwebt die Musik geheimnisvoll dahin, untermalt von "Mönchsgesängen", halledem Piano, getragen dröhnenden oder spacig wabernden Keyboards und dem zäh dahinknurrenden Bass. Ab und an schleichen sich auch einige fast fröhliche Melodien ein, jaulen die Gitarren baladesk, wird funkig Gejammt oder entspannt sich die Gruppe bei einer kurzen fusionesken Einlage. Richtigen Jazzrock mit filigranen Gitarrenläufen gibt es in "Final Party" zu hören, der aber immer wieder brutal von industriellem Gitarrenkrach und Grunzgesang unterbrochen wird.
"Experimental Rock" steht auf der Internetseite der Gruppe gleich unter dem Gruppennamen. Nun, für meinen Geschmack ist das hier Gebotene nicht so furchtbar experimentell, im atonal-avantgardistischen Sinne. Vielmehr setzen Sarax dem Hörer eine ausgesprochen abwechslungsreiche und wilde, aber jederzeit stimmige und überzeugende Mischung aus Gothic, Metal, Noise, Jazzrock und Prog vor, die sehr kantig, schräg, düster, mitunter brachial, fast kalt, aber alles in allem sehr ungewöhnlich und eigen geraten ist. Enteckungsfreudige und aufgeschlossene Progmetaller sollten hier wohl einmal reinhören!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.5.2005 |
| Letzte Änderung: |
30.11.2005 |
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