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Styx

Big Bang Theory

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2005
Besonderheiten/Stil: HardRock; Melodic Rock / AOR; Rock / Pop / Mainstream
Label: Frontiers Records
Durchschnittswertung: 6/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Tommy Shaw Guitars And Vocals
James Young Guitars And Vocals
Todd Sucherman Drums, Percussions And Background Vocals
Lawrence Gowan Keyboards And Vocals
Ricky Phillips Bass Guitar And Background Vocals

Gastmusiker

Chuck Panozzo Bass Guitar On Locomotive Breath

Tracklist

Disc 1
1. I Am The Walrus   (The Beatles Cover) 4:41
2. I Can See For Miles   (The Who Cover) 4:29
3. Can't Find My Way Home   (Blind Faith Cover) 3:25
4. It Don't Make Sense (You Can't Make Peace)   (Willie Dixon Cover) 4:10
5. I Don't Need No Doctor   (Humble Pie Cover) 4:24
6. One Way Out   (Allman Brothers Cover) 4:42
7. A Salty Dog   (Procol Harum Cover) 4:02
8. Summer In The City   (Lovin' Spoonful Cover) 3:25
9. Manic Depression   (Jimi Hendrix Cover) 4:00
10. Talkin' About the Good times   (The Pretty Things Cover) 3:57
11. Locomotive Breath   (Jethro Tull Cover) 3:33
12. Find The Cost Of Freedom   (CSNY Cover) 1:04
13. Wishing Well   (Free Cover) 3:39
14. Blue Collar Man @ 2120   (Styx) 6:30
Gesamtlaufzeit56:01


Rezensionen


Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 1 von 2)


Was Rush mit Feedback konnten und Toto mit Through The Looking Glass gemacht haben, das können auch Styx. Ein Album mit Coversongs auf den Markt schmeißen. Während Rush sich an unbekanntem Material vergingen, Toto sich eher blamierten, ist nun die Frage, wie Styx ihren Kopf aus der Schlinge ziehen.

Nun, die Songauswahl ist alles andere als schlecht. Insgesamt sind 14 Stücke darauf vertreten, die auch den geneigten Progger ansprechen könnten. zumindest I am The Walrus, A Salty Dog, Manic Depression und Locomotive Breath sollten doch einige Erinnerungen an vergangene Tage wachrufen. Die Darbietung indes ist auch gelungen - wobei, einen Hendrix kann man eben stimmlich nur sehr schwer interpretieren - der Sound ist druckvoll und rund und die Cover sind alle sehr nah am Original gehalten. Und eine Liveeinspielung von Blue Collar Man gibt es auch noch - sozusagen als Styx Cover ;-) - die ganz brauchbar klingt.

Bleibt einzig die Frage, die ich mir immer bei Cover Alben stelle: Was soll ich mit der CD anfangen? Wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen, dass sie im Regal steht, dort vollstaubt und ich doch die Originale höre. Wie ihr das handhabt, bleibt euch freilich selbst überlassen.

Anspieltipp(s): Blue Collar Man (alles andere darf kein Maßstab sein)
Vergleichbar mit: allem und Styx
Veröffentlicht am: 15.5.2005
Letzte Änderung: 15.5.2005
Wertung: 8/15

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Von: Markus Peltner @ (Rezension 2 von 2)


Zwei Jahre nach dem nun wieder sehr überzeugenden Album „Cyclorama“ brachte die amerikanische Mainstream-Formation ihr bereits fünfzehntes Album auf den Markt. „Big Bang Theory“ wurde dies getauft, allerdings lässt sich trefflich darüber streiten, ob dies denn nun wirklich ein „reguläres“ Studioalbum der Styx-Discographie darstellt.

„Big Bang Theory“ ist ein Cover-Album, wobei die Band sich mit dem letzten Titel sogar selbst covered. Bei der Interpretation ihres eigenen Stücks „Blue Collar Man @ 2120“ applaudieren sich die Musiker am Ende selbst, wohingegen diesen Part beim Beatles-Klassiker „I Am A Walrus“ vom Publikum übernommen wird, da es sich hier um eine wirkliche Live-Versionen handelt. Der Rest sind Studioaufnahmen, die sich meist sehr eng an die Originale anlehnen. Die Song-Auswahl ist ganz nett, aber das ist sowieso Geschmackssache. Alle Lieder klingen überaus kraftvoll und sind technisch perfekt eingespielt worden. Am Sound gibt es also nichts zu mäkeln.

Bleibt allerdings die Frage: Was das soll? Warum müssen Styx solch ein Album aufnehmen? Wo liegt da der Sinn? Die Lieder werden nur leicht interpretiert, ganz anders wie zum Beispiel Coverversionen anderer Künstler. Erinnert sei hier nur an „Hurt“ von Johnny Cash oder „My Body Is A Cage“ von Peter Gabriel. Und wenn es dann doch auch mal auf „Big Bang Theory“ etwas freier wird, dann fehlt so ein essentieller Teil wie das Querflöten-Solo auf „Locomotive Breath“.

Fazit: Diese Platte ist so unnütz wie ein Kropf. Da lohnt es sich doch sehr viel mehr die Originale anzuhören. Die Musik ist gut gespielt, aber das wurde sie ursprünglich auch schon. Solche Plagiate langweilen. Thorsten hat recht, das Ding verstaubt total. Vier Punkte.

Anspieltipp(s): Alles und nichts
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.12.2012
Letzte Änderung: 21.12.2012
Wertung: 4/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Styx

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1972 Styx 8.00 2
1973 The serpent is rising 6.50 2
1973 Styx II 7.00 2
1974 Man of miracles 5.00 1
1975 Equinox 9.00 1
1976 Crystal Ball 8.00 1
1977 The Grand Illusion 10.33 3
1978 Pieces of Eight 10.50 2
1979 Cornerstone 5.00 2
1980 Paradise Theater 10.00 2
1983 Kilroy Was Here 3.00 1
1984 Caught In The Act 11.00 1
1990 Edge Of The Century 4.00 1
1997 Return To Paradise 10.00 1
1999 Brave New World 6.50 2
2000 Arch allies - Live at Riverport 8.00 1
2001 Styxworld Live 2001 9.00 2
2003 Cyclorama 9.50 4
2005 The complete Wooden Nickel Recordings - 1
2006 One with everything 9.00 1

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