London '66-'67
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
See for Miles Records |
| Durchschnittswertung: |
keine Wertung (1 Rezension) |
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Besetzung
| Syd Barrett |
guitar |
| Roger Waters |
bass |
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| Rick Wright |
organ |
| Nick Mason |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Interstellar Overdrive
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16.52
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| 2. |
Nick's Boogie
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11.58
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| Gesamtlaufzeit | 28:50 |
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Rezensionen

Bevor Pink Floyd ihre ersten Platten aufnahmen, lange bevor sie Superstars der Rockmusik wurden und Stadien füllten, waren sie bereits als The Pink Floyd bzw. als The Pink Floyd Sound DER Geheimtipp der psychedelischen Undergroundszene Londons. Nicholas Schaffner zitiert in seiner Band-Biographie einen Zeitzeugen: "Ich weiß noch, wie ich beim ersten Mal, als ich sie im Marquee hörte, vor der Bühne hin und herlief und herauszufinden versuchte, woher der Sound kam, wer was spielte. Normalerweise gibt es da den Bass: bumm, bumm, bumm; das Klavier: kling, kling, kling; und kläng, kläng, kläng, das ist die Gitarre. Aber bei den Instrumentalstücken fand ich einfach nicht heraus, ob es nun die Gitarre oder das Keyboard war. Es war ganz anders, nicht so sauber und ordentlich wie die meiste Popmusik, die ich völlig langweilig fand." (Schaffner: Pink Floyd. Vom Underground zur Rock-Ikone, S. 33) Das war 1966.
Die EP Pink Floyd London 66-67 enthält nur zwei Songs, zwei lange Gruppenimprovisationen, die im Sound Technique Studio in London am 11. und 12. Januar 1967 aufgezeichnet wurden. Ausschnitte von Interstellar Overdrive aus dieser Aufnahmesession, die eine der frühesten erhaltenen ist, und die beiden ebenfalls dort aufgenommenen Stücke Arnold Layne und Let's roll another one wurden für den Film Tonite let's all make love in London verwendet. Die Aufnahmen wurden auch auf Video veröffentlicht.
Das erste Stück ist auch auf dem Debut von The Pink Floyd zu hören: Interstellar Overdrive. Auf einem dynamischen Riff aufbauend entwickelt sich der Song zum legendärsten Trip, zur psychedelischen Odyssee par exellance der ganz frühen Pink Floyd. Der Song ist bei dieser Jam-Session um etwa die Hälfte länger als später im Studio, die Improvisationen sind ausladender, der Sound organischer, grooviger. Dafür wirkt Interstellar Overdrive in dieser Jam-Version nicht so effektvoll durchkonstruiert wie später im Studio, sondern einfach mehr wie eine ausgedehnte Improvisation. Es fehlen auch die bekannten Gimmicks wie das Drahtzirpen oder die Spielerei mit dem damals neuen Stereoeffekt am Ende des Stückes.
Der zweite Song - im Rhythmus relaxter - wirkt im Vergleich zu Interstellar Overdrive deutlich improvisierter und gibt einen Eindruck davon, wie sehr die frühen Live-Sessions der Pink Floyd auch zerfasern konnten. Trotzdem eindrucksvoll. Und laut Andy Mabbett soll besonders Nick's Boogie die Atmosphäre der frühen Live-Shows von Pink Floyd gut wiedergeben. (Andy Mabbett: Pink Floyd - Story und Songs kompakt, S. 8)
Für Fans der frühen, psychedelischen Phase der Band ein lohnenswertes Dokument.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.6.2005 |
| Letzte Änderung: |
6.3.2012 |
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