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Taylor's Universe

Oyster's apprentice

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2005
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazzrock / Fusion; RetroProg
Label: Marvel Of Beauty Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Karsten Vogel Sax, Bass Clarinet
Jon Hemmersam Guitar, Variax
Robin Taylor Keyboards, Guitars, Recorders, Percussion
Kalle Mathiesen Drums (Tracks 1,5,8)
Rasmus Grosell Drums
Louise Nipper Voice

Tracklist

Disc 1
1. Ghost Reporters 5:33
2. That Strange Plaza 6:59
3. Joe Hill's Recorder 1:24
4. Lost Title 4:41
5. Vue (Time Bolero) 6:25
6. Ailos 5:03
7. Iron Wood 6:10
8. The Arrangement 5:21
Gesamtlaufzeit41:36


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Überraschung! Es gibt eine neue CD von Robin Taylor! Nun, zumindest war ich etwas erstaunt nur wenige Monate nach dem Erscheinen von "Family Shot" ein weiteres Album des britischen Dänen in meinem Briefkasten vorzufinden, diesmal von Taylor's Universe, der zahmeren Studiovariante von Taylors Gruppe. Aber, an der bisherigen Veröffentlichungsfrequenz von Taylor gemessen, hätte mich der Fund nicht verwundern sollen. Eigentlich war es Zeit für eine neue CD und vermutlich ist "Oyster's apprentice" auch nicht das letzte Lebenszeichen von Taylor für dieses Jahr.

Die vorangegangenen Scheiben von Taylor's Universe hatten mich nicht sonderlich begeistert (bis auf die erste). Einen gut gemachten, aber letztendlich für meinen Geschmack zu gefälligen und unspektakulären Jazzrock hatte Taylor da bisher im Angebot, der kaum meine Aufmerksamkeit geweckt hat (ganz im Gegensatz zu den schrägen Klangexperimenten von Taylor's Free Universe). Mit "Oyster's Apprentice" ändert sich dies ein wenig.

Das Album ist Claus, Kenneth, Jess, Ole und Karsten gewidmet. Das sind Claus Bohling, Kenneth Knudsen, Jess Stæhr, Ole Streenberg und Karsten Vogel. Diese fünf bildeten Mitte der 70er Jahre die dänische Formation Secret Oyster, deren Musik Taylor begeistert und seinen eigenen Stil beeinflusst hat. "Oyster's Apprentice" geht somit zurück in die 70er Jahre, in denen Taylor die meisten der hier zu findenden Stücke auch komponiert hat und ist damit eine Art von Hommage an die Musik der ehemaligen Gruppe von Karsten Vogel.

Einen jazzig-rockigen Retroprog gibt es daher auf diesem Album zu hören, der gelegentlich durchaus an die Musik von Secret Oyster erinnert. Sehr symphonisch ist das hier Gebotene, bettet Taylor die Soli von Sax, Bassklarinette und E-Gitarre in dichte Tastenteppiche ein und erzeugt damit eine wohlige Retro-Atmosphäre. Einige heftigere Ausbrüche und ein paar schräge Stellen gibt es, doch bewegt sich die Musik in einem melodischen Rahmen, der es diesmal schafft sich vom in den Rezesionen zu den beiden Vorgängerscheiben erwähnten ECM-Schönklang deutlich abzusetzen. Einen angenehmen, recht abwechslungsreichen, gelegentlich etwas behäbigen Sympho-Retrojazzrock gibt es auf "Oyster's Apprentice" au hören, der mich zwar nicht zu Begeisterungsstürmen hinreisst, mir aber durchaus Spass macht. Sehr gelungen finde ich den Einsatz der Blockflöten in "Joe Hill's Recorder" und in "Vue (Time Bolero)".

Kurzfazit: Nett!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.6.2005
Letzte Änderung: 12.8.2006
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Taylor's Universe

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1994 Taylor's Universe 9.00 2
1996 Pork 10.00 1
1998 Experimental Health (with Karsten Vogel) 9.00 1
2004 Once again 8.00 1
2006 Certain Undiscoveries 10.00 1
2007 Terra Nova 8.50 2
2008 Soundwall 9.50 2
2009 Artificial Joy 11.00 1
2009 Return to Whatever 10.00 1
2012 Kind Of Red 11.00 1
2013 Worn Out 10.50 2
2013 Evidence 11.00 2
2015 From Scratch 11.00 1
2015 Across the Universe 10.00 1
2017 Almost Perfected 11.50 2

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