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Nucleus

Labyrinth

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1973
Besonderheiten/Stil: instrumental; Canterbury; Jazzrock / Fusion
Label: Vertigo
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Ian Carr Trumpets, Flugelhorn
Kenny Wheeler Trumpets, Flugelhorn
Norma Winstone Vocals
Tony Coe Bass Clarinet, Clarinet, Tenor Sax
Brian Smith Tenor Sax, Soprano Sax, Flute
Dave MacRae E-Piano
Gordon Beck E-Piano
Roy Babbington Bass
Clive Thacker Drums
Tony Levin Drums
Trevor Tomkins Percussion
Paddy Kingsland VCS3 Synthesizer

Tracklist

Disc 1
1. Origins 2:58
2. Bull-Dance 8:17
3. Ariadne 7:47
4. Arena 6:53
5. Exultation 6:02
6. Naxos 12:23
Gesamtlaufzeit44:20


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Das fünfte Album der Band um Ian Carr erschien wieder unter dem Gruppennamen Nucleus, oder genauer "Ian Carr with Nucleus Plus". So steht es zumindest auf dem Cover der LP. Seitlich auf der Hülle ist dagegen "Ian Carr's Nucleus" zu lesen. Komponiert und konzipiert wurde "Labyrinth" - wie auch die beiden vorhergehenden Werke der Gruppe - alleine von Carr, so dass es als gerechtfertigt erscheint, seinen Namen herauszustellen. Inspiriert wurde das Album von der kretischen Sage um den Minotaur und Ariadne, deren Geschichte sich in den Kompositionen wiederfindet. "Labyrinth" wurde 1973 in der Queen Elizabeth Hall uraufgeführt.

Wie schon auf "Solar Plexus" hat Carr das Nucleus-Basissextett beträchtlich erweitert. Zwei Trompeter, zwei Rohrblattbläser, zwei Keyboarder, ein Bassist und gleich drei Perkussionisten gibt es zu hören. Dazu kommt noch der Gesang von Norma Winstone. Ein Gitarrist kommt, erstmals auf einem Nucleus-Album, nicht zum Einsatz.

Nach dem recht schrägen Freispieldurcheinander von "Origins", in dem jeder der Beteiligten kurz sein Instrument vorstellt, schält sich mit "Bull-Dance" der Nucleus-typische, bläserlastige Canterbury-Jazzrock heraus, der auch die vorhergehenden Alben bestimmt hat. Einen eigenen Charakter erhält die Musik allerdings durch den meist textlosen Soprangesang von Mrs. Winstone, der sich gleichberechtigt den Melodielinien der Blasinstrumente zugesellt. Dominiert wird die Musik aber von den beiden Pianisten (MacRae am Fender E-Piano, Beck an einem Modell der Firma Hohner), die entweder, zusammen mit dem wendigen Bass, die leicht repetitive Klangbasis liefern, über der die Bläser solieren, selbst virtuose Solos hinlegen, oder mit dicht verwobenen, perlenden Pianolinien für verträumte Stimmung sorgen. Jazzige Songs ("Ariadne") gibt es auf "Labyrinth" genauso zu hören, wie Freiformgequietsche (der Anfang von "Arena" und das schone erwähnte "Origins"), treibend-monotone, mitunter etwas zähe Jazzrocker ("Bull-Dance", "Naxos"), schwungvollen Brassrock ("Exultation") oder wüste Jams (der Rest von "Arena"). Von dem in den Credits erwähnten Synthesizer ist allerdings, bis auf ein aufsteigendes Zischen am Ende von "Naxos", nicht allzu viel zu hören.

"Labyrinth" ist eine durchaus abwechslungsreiche Platte mit Canterbureskem, mitunter recht schrägem Jazz(Brass)-Rock, der sich im Vergleich zum Vorgängeralbum "Belladonna" wieder deutlicher in jazzigen Gefilden bewegt. Die Scheibe sei daher nur Liebhabern solcher musikalischer Regionen empfohlen!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.7.2005
Letzte Änderung: 8.11.2007
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Nucleus

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1970 Elastic Rock 12.00 2
1970 We'll Talk About It Later 13.00 2
1971 Solar Plexus 10.00 1
1972 Belladonna 11.00 1
1973 Roots 9.00 1
1974 Under The Sun 10.00 1
1975 Snakehips Etcetera 8.00 1
1975 Alleycat 7.00 1
1977 In Flagrante Delicto 10.00 1
1979 Out Of The Long Dark 6.00 1
1980 Awakening 7.00 1
2003 Live In Bremen 8.00 1
2006 UK Tour ´76 10.00 1
2006 Hemispheres 10.00 1

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