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Irmin Schmidt

Musk at Dusk

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1987 (CD 1987 auf WEA, Neuveröffentlichung auf Spoon-Music)
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Worldmusic / Ethno
Label: WEA/Spoon Records
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Irmin Schmidt vocals, keyboards, synthesizer
Michael Karoli guitars
Jaki Liebezeit drums
Trilok Gurtu percussion
Franck Ema-Otu bass
Duncan Fallowell lyrics

Gastmusiker

Juan Jose Mosalini bandoneon
Max Laesser slideguitar
Steve baker harmonica
Gerd Dudek saxophone
Manfred Schoof flugelhorn
Egon Stegemöller violin

Tracklist

Disc 1
1. Cliff Into Silence 5:08
2. Love 4:41
3. Roll On, Euphrates 3:53
4. The Great Escape 5:11
5. Villa Wunderbar 5:20
6. The Child In History 8:08
7. Alcool 4:58
Gesamtlaufzeit37:19


Rezensionen


Von: Ralf J. Günther @


Irmin Schmidts 87er Soloalbum "Musk at Dusk" ist wie seine Oper "Gormenghast" eine Kooperation mit dem Texter Duncan Fallowell. War "Gormenghast" als Bühnenwerk jedoch der großen Form verpflichtet, so geht es auf "Musk at Dusk" um Lieder. Diese Beschränkung wird bewusst eingehalten, innerhalb der selbstgesetzten Grenzen versucht Schmidt allerdings, dem Lied neue Aspekte abzugewinnen.

Die Kompositionen sind von Elementen mediterraner Volksmusik durchzogen. Das Modell des populären "Songs", ob nun ethno- oder folkloremäßig angehaucht, wird zugleich durch ungewöhnliche Melodik und Harmonik sanft angegriffen und erweitert - oder wenn nicht, dann zumindest durch einen eigenartig gekünstelten Gesang. Es handelt sich der Anlage nach also nicht etwa um eine Folkloreplatte, ebensowenig wie um ein Can-Album aus zweiter Reihe, was man vielleicht vorschnell aus der Mitwirkung einiger Can-Musiker schließen könnte.

Die Platte ist nicht aggressiv, nicht sperrig, nicht rasant, auch nicht von Brüchen oder starken Kontrastwirkungen geprägt. Die ruhige, gleichwohl rhythmische Musik ist angenehm zu hören, aber nur im längsten Stück - "The Child in History" - überzeugt sie mich voll. Die meisten anderen Tracks sind mir einfach zu nah an einer potentiellen Radiotauglichkeit. Natürlich wäre es eine hübsche Aufgabe, Musik fürs Radio tauglich zu machen, die besser ist als die, die Programmmacher dafür halten. Aber mit einem Stück wie "Roll on, Euphrates" oder auch den beiden Nummern davor fühle ich mich als Hörer einfach nicht ausgelastet. Es passiert zu wenig und es wiederholt sich zuviel. Scheinbar ist es das allgemeine Übel populärer Musik in den 80er Jahren, von dem auch Schmidt hier befallen wird.

Dies gilt jedoch nicht für "The Child in History", das mit seinem Klaviervorspiel einen gewissen Kunstliedcharakter andeutet und das sich zur spannendsten Komposition auf dieser Platte entwickelt. Langsam zurückhaltend, mit tastendem Sprechgesang und raffinierten Keyboardflächen, mit Streichern und Percussionsklängen voller Magie. Das Konzept der Platte geht nur hier richtig auf. Oder sollte man sagen: Die Platte funktioniert nur hier, weil das Konzept über Bord geworfen wird? Denn von einem "Lied" kann aufs Ganze gesehen eigentlich kaum noch gesprochen werden. Das nachfolgende "Alcool" nähert sich den Anfangsstücken wieder stärker an, ist ihnen jedoch m.E. weit überlegen.

Die Lyrics sind auf Englisch. Man kann sie im Booklet mitlesen. Für einen Nicht-Muttersprachler treten sie damit unweigerlich ins zweite Glied zurück. Es ist etwas anderes Texte zu lesen, als sie zu hören. Und bei Musik geht es nun mal ums Hören.

Das Album mit seiner recht kurzen Laufzeit ist neuerdings zusammen mit "Impossible Holidays" auf einer CD erhältlich.

Anspieltipp(s): The Child in History
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 19.7.2005
Letzte Änderung: 19.7.2005
Wertung: 8/15
Leider tragen nur "The Child in History" und "Alcool".

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Irmin Schmidt

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2000 Gormenghast 10.50 2
2009 Kamasutra - Vollendung der Liebe 10.00 1

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