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Genesis

From Genesis to Revelation

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1969
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; Rock / Pop / Mainstream
Label:
Durchschnittswertung: 3.75/15 (4 Rezensionen)

Besetzung

Tony Banks keyboards,vocals
Peter Gabriel lead vocal,flute,percussion
Anthony Phillips guitars,vocals
John Silver drums
Chris Stewart drums on "Silent sun"
Mike Rutherford bass guitar,vocals

Gastmusiker

David Thomas backing vocals
unknown session players strings & brass
Arthur Greenslade string arrangements

Tracklist

Disc 1
1. Where the Sour Turns To Sweet 3:16
2. In the Beginning 3:48
3. Fireside song 4:21
4. The Serpent 4:41
5. Am I Very Wrong 3:34
6. In The Wilderness 3:31
7. The Conqueror 3:42
8. In hiding 2:44
9. One day 3:23
10. Window 3:36
11. In Limbo 3:32
12. Silent Sun 2:16
13. A Place To call My Own 2:01
14. A Winter's tale   (cd bonus track) 3:34
15. That's Me   (cd bonus track) 2:40
16. Silent Sun (mono single version)   (cd bonus track) 2:17
17. Interview (Jonathan King) - Kenneth King..   (cd bonus track) 1:05
18. Interview (Jonathan King) - Earth To the Moon 3:53
19. Interview (Jonathan King) - Butchering Of the.. 1:57
20. Interview (Jonathan King) - The Genesis Of Genesis 3:59
21. Interview (Jonathan King) - Peter Gabriel 1:06
22. Interview (Jonathan King) - The Sessions 2:22
23. Interview (Jonathan King) - Irony Of Drummers 0:53
24. Interview (Jonathan King) - The Black Album 1:38
25. Interview (Jonathan King) - Beyond the First Album 4:25
Gesamtlaufzeit74:14


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 4)


Jonathan King, ein Förderer junger Talente, dessen musikalischer Horizont nicht über süßlichen Pop hinausging, zwang die jungen Genesis-Musiker damals dazu kurze, einfache Songs zu komponieren. Also realisierte man King zuliebe zwei Singles "The Silent Sun" (mit "That's me" als B-Seite) und "Winter's tail" (mit "One-eyed Hound" als B-Seite), die keinerlei Resonanz fanden. Während die A-Seiten brave, durchschnittliche Pop-Songs enthielten, waren die beiden B-Seiten rockiger und eigensinniger ausgefallen. Alle vier Aufnahmen sind auf den meisten "From Genesis to Revelation"-Ausgaben als Bonus-Tracks zu finden.

Inzwischen hatten Phillips,Banks,Gabriel und Rutherford die Schule mit Abschluss verlassen und der Schlagzeuger Chris Stewart wurde durch John Silver ersetzt. Danach ging es auf Geheiß von King daran, die erste LP zustande zu bringen. Der Name Genesis stammte auch von King und nachdem man beschloss, ein textlich alttestamentarisch beeinflußtes Konzeptalbum über die Geschichte der Menschheit zu machen, wurde der Titel der Scheibe mit "From Genesis to Revelation" festgelegt, einem religiösen Wortspiel. Als dann wegen einer amerikanischen Band Genesis der Bandname unserer Helden geändert werden sollte, brachte man stattdessen die Scheibe ohne diesen raus, so dass viele Geschäfte die Platte aufgrund des Titels unter christlichen Aufnahmen einsortiert hatten.

Die Scheibe mit spartanischem schwarzem Cover verkaufte sich katastrophale 600 mal. Die Musiker werteten das rückblickend als Glück, hätte man nämlich mit solcher Musik damals Erfolg gehabt, wäre es unheimlich schwer gewesen, anschließend das zu machen, was man wirklich wollte (siehe nächste Scheibe "Trespass"). Man beschränkte sich auf der ersten Scheibe größtenteils auf akustische Instrumente, da diese billiger anzuschaffen waren und außerdem war King der Meinung, dass diese für Anfänger geeigneter wären. Dabei verschlimmbesserte der Produzent Arthur Greenslade viele der Aufnahmen mit Streichern und Bläsern, die meistens zu laut bzw.unpassend eingesetzt wurden und die Songs buchstäblich erdrückten.

Zu den Stärken des Albums würde ich den Gesang Peter Gabriels, sowie einige passable Songideen zählen. Außerdem konnte Tony Banks schon damals überzeugende, geschmackvolle Pianointros hinlegen. Zu jedem der Songs gehört nämlich ein Intro oder Outro dazu, was wohl den Zusammenhang der Stücke unterstreichen soll. Als Negatives sollte man zum Teil amateurhaftes akustisches Gitarrengeschrammel einordnen. Die meiste Musik scheint nur aus Gesang, Streichern/Bläsern und Schlagzeug mit etwas Piano zu bestehen. Es bleibt wohl reine Geschmacksache, welche der Songs man auf der Platte schätzt und welche man als unausstehlich bezeichnet. Ich finde z.B. die stimmungsvollen "The Serpent" und "Am I very wrong" besonders gelungen. Was sehr oft nervt auf diesem Album, das sind die unausgegorenen, zusätzlichen Gesangparts, die wohl von David Thomas bzw. von anderen Bandmitgliedern außer Gabriel kommen.

Insgesamt handelt es sich hierbei um ein Pop-Konzeptalbum, oft - bis auf das Piano - schlecht gespielt, mit gefühlvollem Gesang, üblen Arrangements und einigen netten Songideen, wahrscheinlich besonders interessant für Gabriel-Fans. Also ein Kuriosum, welches sein Zielpublikum nie gefunden hat. Die Band selbst fand die Aufnahmen schon damals ziemlich enttäuschend. Als die LP floppte, machte sich große Unsicherheit breit. Die dritte Single "Where the sour turns to sweet/In Hiding" wurde rausgebracht, was aber an der Gesamtlage nichts änderte. Daraufhin kam es zum Bruch mit Jonathan King und mit Decca. Nach der Trennung von Schlagzeuger John Silver, hatte man mit komplexen, langen Stücken weitergemacht. Damit war der Weg für die später einflußreichste Prog-Rock-Band des Jahrhunderts geebnet.

Die Platte ist mehrmals in unterschiedlichsten Verpackungen auf CD neu aufgelegt worden, auch unter dem Titel "Where the sour turns to sweet". Mir liegt eine Veröffentlichung von "Music Club" mit dem Zusatztitel "...the first album" vor, mit vier Bonus Tracks.

Anspieltipp(s): Am I very wrong,The Serpent
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.5.2002
Letzte Änderung: 4.11.2003
Wertung: 5/15

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Von: Christian Rode @ (Rezension 2 von 4)


Spätes Beat-Album (mit leichtem Soul-Einschlag), das mit dem, was man mit Genesis verbindet, nicht viel zu tun hat. Die Songs sind kurz und melodiös, ohne allerdings etwas Besonderes zu sein (nein, es geht hier um die ganz, ganz frühen, nicht die späten Genesis...)). Aufgepeppt mit schwülstigen Streichern und Bläsern nerven die meist lauen Stücke schon ganz schön. Für Genesis-Freunde ist allein der Gesang interessant, denn hier singt der junge Peter Gabriel, der allerdings auch noch nicht seinen Stil gefunden hat. Damit ist auch schon alles Relevante gesagt. Nur für Dokumentationszwecke empfehlenswert. Und für Die-Hard-Fans.

Ganz anders jedoch die 4. CD von ARCHIVE 1967-75! Wenn man diese Aufnahmen aus den Jahren 1967-1970 hört, kriegt man einen Eindruck davon, was bei FROM GENESIS TO REVELATION im Studio vermurkst worden ist. Es handelt sich bei den ARCHIVE-Aufnahmen durchgängig um rough mixes und demos, d.h. ohne Chorgesang, Streicher und Bläser, häufig nur mit Gesang, Drum, Bass, Gitarre und Piano/Orgel. Und das hört sich x-mal besser an und klingt vor allem wesentlich mehr nach Genesis als das, was dann 1969 zuckersüß auf Platte gepresst worden ist. Außerdem sind noch eine Reihe Songs zu hören, die ihren Weg auf FROM GENESIS TO REVELATION - Gott sei Dank - nicht gefunden haben.

Wer sich gefragt hat, wie Genesis nach ihrem grottenschlechten Erstling mit TRESPASS so einen Hammer abliefern konnten, der erhält hier die Antwort. Also: Vergesst FROM GENESIS TO REVELATION und hört euch die ARCHIVE 1967-75 an. Die enthält außerdem noch 3 CDs Genesis Live mit Peter Gabriel vom feinsten, darunter das komplette LAMB!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.7.2002
Letzte Änderung: 6.7.2012
Wertung: 4/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 3 von 4)


Eine Offenbarung ist diese Scheibe wirklich nicht. Eher eine Jugendsünde. Weder Fisch noch Fleisch, sondern ein ziemlich langweiliges, banales und uninspiriertes Album zwischen den Zeiten des 60er Rock Marke "Rolling Stones für Langweiler" und des 70er Sympho-/Klassikrock. Einige Stücke erinnern mich teilweise wirklich an Jagger und Konsorten, allerdings nach der Einnahme einer Jumbo-Schachtel Valium. Hallo, wo ist der Drummer? Wo ein paar härtere Gitarrenriffs? Mellotron? Weitgehend Fehlanzeige. Dafür Streicher und schmalzige background Chöre. Alles 4/4 und eintönig und gleichklingend. Wenigstens deutet sich die markante und unverwechselbare Stimme Peter Gabriels schon an. Es gibt auf der ganzen CD kein wirklich packendes Stück.

Aus der Ankündigung, dass aus sauer süss werde, wird nichts. Diese Platte stösst eher bitter auf. Auf "Revelation" kann man getrost verzichten. Für die Stimme gibts gerade noch einen Zusatzpunkt. Nur für Genesis-Hardcore-Fans und solche, die jeden Schnippsel der Band ihr Eigen nennen wollen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.5.2003
Letzte Änderung: 25.9.2014
Wertung: 3/15
Mantel des Schweigens `drüber !

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 4 von 4)


Das ist wirklich eine weitgehend verzichtbare Scheibe. Die Songs sind dermaßen mit Orchester zugekleistert, dass die Musiker kaum zu hören sind. Vor allem Anthony Phillips und Tony Banks treten kaum in Erscheinung (Banks immerhin hie und da bei einem kleinen Klaviersolo), und John Silver scheint mit Wattebäuschen zu trommeln. Die Stücke sind größtenteils banal, teilweise reichlich schmalzig. Lediglich bei "In the Beginning" und "The Conqueror" lässt sich das Potential der Band erahnen.

Anspieltipp(s): In the Beginning, The Conqueror
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.5.2003
Letzte Änderung: 22.5.2003
Wertung: 3/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Genesis

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1970 Trespass 11.20 5
1971 Nursery Cryme 12.17 6
1972 Foxtrot 14.13 8
1973 Genesis Live 10.00 3
1973 Selling England by the Pound 12.71 7
1974 The Lamb lies down on Broadway 11.50 4
1976 A Trick Of The Tail 10.75 4
1976 Wind And Wuthering 11.25 4
1977 Seconds Out 11.00 3
1977 Spot The Pigeon (EP) 7.00 2
1978 And Then There Were Three 8.25 8
1980 Duke 7.57 7
1981 Abacab 6.67 6
1982 3X3 4.00 2
1982 Three Sides Live (VHS) - 1
1983 Genesis 7.50 4
1984 Three Sides Live 9.75 4
1985 The MAMA Tour (VHS) - 1
1986 Invisible Touch 7.67 3
1986 Rock Theatre - 1
1987 Visible Touch (VHS) - 1
1988 Invisible Touch Tour (VHS) - 1
1988 Videos Volume I (VHS) - 1
1988 Videos Volume II (VHS) - 1
1991 We Can't Dance 6.67 3
1991 Turn It On Again - Best Of '81-'83 - 1
1992 The Way We Walk Vol.1 - The Shorts (Live) 5.67 3
1993 The Way We Walk Vol.2 - The Longs (Live) 8.33 3
1994 The Way We Walk (VHS) - 1
1996 The Royal Philharmonic Orchestra plays the music of Genesis 2.00 1
1997 Congo (Maxi-CD) - 1
1997 Shipwrecked (Maxi) - 2
1997 Calling All Stations 6.50 4
1998 Archive I - 1967-1975 12.50 5
1998 Not About Us (Maxi) - 1
1999 Turn It On Again - The Hits - 2
2000 Archive II - 1976-1992 11.00 1
2000 The Genesis Songbook (DVD) 12.00 1
2001 The Way We Walk (2DVD) - 1
2003 Live At Wembley Stadium (DVD) - 1
2004 Genesis Live (DVD) 5.00 1
2004 Platinum Collection - 1
2004 The Video Show (DVD) 7.00 2
2004 Inside Genesis 1975-1980 - An Independent Critical Review (DVD) - 1
2006 The Genesis of Genesis - 1
2007 Box Set 1976 - 1982 12.00 1
2007 Live - Helsinki, Fi, 11-06-07 9.00 1
2007 Live Over Europe 2007 11.33 3
2008 Box Set 1970 - 1975 13.50 2
2009 Box Set 1973-2007 Live 12.00 1
2014 Three Sides Live (DVD) - 1
2014 Sum of the Parts (DVD) - 1

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