L'Apprendista
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
L'Orchestra |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Carlo de Martini |
Violin, Viola, Mandolin, Acoustic Guitars, Vocals |
| Franco Fabbri |
Vocals, Acoustic and Electric Guitars, Vibraphone, Xylophone |
| Umberto Fiori |
Vocals, Acoustic Guitars |
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| Salvatore Garau |
Drums |
| Tommaso Leddi |
Mandolin, Violin, Acoustic and Electric Guitars, Piano |
| Luca Piscicelli |
Bass, Vocals |
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Gastmusiker
| Pino Martini |
Bass |
| Renato Rivolta |
Sax |
| Leo Dosso |
Bassoon |
| Bruno Fraimini |
Percussion |
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| Gianfranco Gagliardi |
Keyboards |
| Cristina Pederiva |
Viola |
| Andrea Vicario |
Cello |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Buon Lavoro!
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5:13
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| 2. |
L'Apprendista
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5:40
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| 3. |
Carmine
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5:53
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| 4. |
Il Barbiere
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7:39
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| 5. |
Cuore
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5:52
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| 6. |
Il Labirinto
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8:26
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| 7. |
Rosso
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3:02
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| 8. |
L'Orchestra Dei Fischietti
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6:29
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| Gesamtlaufzeit | 48:14 |
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Rezensionen

Mit "L'Apprendista" (der Lehrling) gehen Stormy Six den mit "Un biglietto del tram" vorsichtig eingeschlagenen Weg hin zu einem komplexen Avantgarde-Rock weiter, der sie in Kontakt mit Henry Cow brachte und zu einem Gründungsmitglied der RIO-Bewegung werden ließ. Die Basis der Musik ist immer noch italienischer Folkrock in der Protestsong-Tradition, doch kreieren die Mailänder darauf aufbauend einen folkigen Kammerprog von eher akustischem Charakter, mit äußerst komplexen Instrumentalabschnitten und anspruchsvoll arrangierten Gesangseinlagen.
Mit "Buon Lavoro!" geht die Scheibe eher unspektakulär los, erinnert das Stück doch noch stark an die folkige Klangwelt der Vorgängerscheibe. Doch schon bei dieser Nummer fällt die aufwendige Begleitung aus miteinander verzahnten Violinlinien, E-Gitarre und dem munter dahinschreitenden Bass auf. Mit zunehmender Dauer des Albums verkompliziert sich die Musik, die bald einen barock-klassischen Charakter annimmt (und dabei des öfteren an Gentle Giant erinnert), sich aber auch in freieren, komplex-schrägen, von den Streichern dominierten Instrumentalabschnitten und jazzig-rockigen Nummern ergeht, in denen die Gäste an Saxophon und Fagott solieren. Einige wunderbare Abschnitte, in denen Gesang, Soloinstrumente und Begleitung scheinbar unabhängig durcheinanderpurzeln (in "Barbiere" und "Cuore" z.B.) und einige Momente mit freiem Klangdurcheinander sorgen zudem für Abwechslung. In " Il Labirinto" arbeiten sich Bass und E-Gitarre gelegentlich etwas in den Vordergrund, und das sonst eher gemächlich dahingleitende Stück entwickelt sich stellenweise zu einem jazzrockigen Jam, dominiert vom Saxophonspiel Renato Rivoltas.
Der obige Vergleich mit Gentle Giant trifft aber nur ungenügend. So richtig rocken tut es selten auf "L'Apprendista". E-Gitarren kommen nur selten zum Einsatz und Keyboardinstrumente sind kaum zu vernehmen (gelegentlich ertönt ein Klavier; in "Il Labirinto" erklingen gegen Ende sogar einige Keyboardflächen). Auch der Gesang ist kaum vergleichbar. Nur im abschließenden "L'Orchestra Dei Fischietti" gibt es gegen Ende mehrstimmige a capella-Gesangslinien, die an die freundlichen Riesen erinnern. Ansonsten herrscht der etwas monotone, mitunter reichlich schräge Gesang von Fabbri und Fiori vor, der auf Dauer ein wenig ermüdend wirkt.
"L'Apprendista" ist eine schöne Scheibe mit durchaus progressivem Kammerrock mit Folkrudimenten, der so etwas wie eine Vorstufe zu "richtigen" RIO-Werken darstellt. Die Scheibe ist noch so melodisch und moderat, dass sie wohl auch für eher an klassischem Symphoprog interessierte Hörer von Interesse sein könnte. Gleichzeitig ist das Gebotene aber komplex genug und so aufwendig und abwechslungsreich instrumentiert, dass auch abgebrühte Avantgarde- und RIO-Liebhaber etwas damit anfangen können sollten.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.8.2005 |
| Letzte Änderung: |
1.1.2009 |
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