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Ole Lukkøye

Dream of the wind

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003 (Aufnahmen von 1989-1991)
Besonderheiten/Stil: Ambient; Elektronische Musik; RIO / Avant; Worldmusic / Ethno; sonstiges
Label: Lollipopshop
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Boris Bardash Keyboards, Voice (1,6)
Andrey Lavrinenko Bass, Double Bass (4), Flute (9), Voice (5)
Alexei Petrov Drums (2,3), Percussion (1-6,10)
Alexander "Senya" Senkevich Electric Guitar (2,3,4)
Ole Vasiliev Trumpet (1,5,6)
Petr Akimov Cello (7,8)
Alexander Holyavskiy Sax (10)
Natalia Voice (3,8)

Tracklist

Disc 1
1. Mao-Mao-Hoo-Hoo 6:44
2. China 5:43
3. Ikar's flight 4:36
4. Flight over the sea 6:43
5. Gates 5:56
6. Slow fire 7:39
7. Return 5:50
8. Frozen city 5:36
9. I'm alone on the hill 2:57
10. Dream of the wind 9:06
11. Ikar's flight   (Multimedia Bonus Track)


Rezensionen


Von: Kristian Selm


Als fehlende Verbindung zwischen dem Progressive-Art-Rock-Ensemble Rainy Season und Ole Lukkoyes Debüt "Zappara" ist laut Plattenfirma "Dream of the wind" zu sehen. Und ganz richtig, das, was noch in Sowjetzeiten in den Jahren 1989-91 unter dem Name Ole Lukkøye aufgenommen wurde, hat zwar durchaus Ähnlichkeiten zu späteren Werken, ist aber dennoch gänzlich anders.

Weniger rhythmusbetont, eher experimentell und wesentlich schleppender, improvisiert ist jenes ausgelegt, was vor mehr als 14 Jahren noch in kommunistischen Zeiten entstand. Entfernte Erinnerungen an die ProjeKcts von King Crimson sowie deren Spiel in den 80ern werden stellenweise geweckt, eine deutliche Jazznote hält Einzug. Zudem liegt auf diesen Aufnahmen eine sehr schwebende, fast schon cineastische Weitläufigkeit, in die aber immer wieder mal grooviges Bass-Spiel einfällt. Im Raum verhallen leise Trompetenstöße, Cello und Saxophon sorgen für weitere neue Klangaspekte, die man so von den Russen bisher nicht kannte. Der murmelnde, dunkle ?Gesang? gibt den Ideen etwas Schamanenhaftes.

Flossen in den folgenden Alben von Ole Lukkøye mehr Elemente aus World Music und Space Rock ein und geht der manische Rhythmus dort sofort in die Beine, so arbeitete das Musikerkollektiv zu Beginn der Karriere eindeutig subtiler und konzentrierter. Dies schlägt sich ebenfalls in der Länge der Songs nieder, die sich hauptsächlich im Bereich von 5-6 Minuten ansiedeln. Trotz einiger guter Einfälle: dies ist mehr ein Album für Komplettisten bzw. die stärker dem Experimentellen zugewandten Geister. Als Bonus bekommt man übrigens noch einen Clip des Licht- und Videokünstlers Vadim Kouzenkovs, der sich ebenfalls für die hervorragenden visuellen Effekte während der Konzerte von Ole Lukkøye zuständig zeigt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.10.2005
Letzte Änderung: 7.3.2012
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Ole Lukkøye

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1996 Toomze 8.00 1
1996 Zapara 10.00 1
1997 Doo-Doo-Doo (or Remedy for a dwarf) 11.50 2
2000 Crystal crow-bar 11.00 1
2000 Relax in your dream 10.00 2
2002 Horse-Tiger 11.00 2
2010 Petroglyphs 10.00 1
2015 Dyatly 10.00 1

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