Another Day On Earth
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Brian Eno |
Gesang, Elektronik |
|
|
Gastmusiker
| Jon Hopkins |
Keyboards (2) |
| Leo Abrahams |
Gitarre (1,3,5) |
| Steve Jones |
Gitarre (3,6) |
| Inge Zalaliene |
Stimme (4) |
| Brad Laner |
Loops (4) |
|
| Neil Catchpole |
Violine (7) |
| Peter Schwalm |
Klavier, Synthesizer, Schlagzeug (8); Loops (9) |
| Willie Green |
Schlagzeug (10) |
| Barry Andrews |
Splutters (10) |
| Aylie Cooke |
Stimme (11) |
|
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
This
|
3:33
|
| 2. |
And Then So Clear
|
5:49
|
| 3. |
A Long Way Down
|
2:40
|
| 4. |
Going Unconscious
|
4:22
|
| 5. |
Caught Between
|
4:25
|
| 6. |
Passing Over
|
4:25
|
| 7. |
How Many Worlds
|
4:47
|
| 8. |
Bottomliners
|
3:59
|
| 9. |
Just Another Day
|
4:21
|
| 10. |
Under
|
5:19
|
| 11. |
Bonebomb
|
3:09
|
| Gesamtlaufzeit | 46:49 |
|
|
Rezensionen

Nach fünfzehn Jahren gibt es mit "Another Day on Earth" wieder ein Songalbum von Brian Eno. Das letzte war "Wrong Way Up", entstanden in Zusammenarbeit mit John Cale; rechnet man allerdings nur die "echten" Eno-Soloalben, dann wäre es "Before And After Science" von 1977! Eigentlich schade, dass man so lange auf Enos Sangeskünste verzichten müsste, denn Eno braucht sich auch als Sänger nicht zu verstecken.
Im Gegensatz zu seinen anderen Gesangsalben ist "Another Day on Earth" rein elektronisch. Na ja, eigentlich nicht ganz, immerhin tauchen in der Liste der Gastmusiker auch Leute mit "normalen" Instrumenten auf, aber insgesamt spielen diese - auch wenn sie durchaus mal Akzente setzen - keine große Rolle. Auf zwei Stücken ("Going Unconscious" und "Bonebomb") lässt sich Eno übrigens von Gastsängerinnen bzw. eher Gastsprecherinnen "vertreten".
Mit "This" geht es zunächst ziemlich flott und sehr rhythmusbetont los, danach sind aber überwiegend sanfte, schwebende Klänge vorherrschend - Enos Ambient-Experimente haben ihre Spuren hinterlassen. "And Then So Clear" besteht fast nur aus sanften Klangtupfern, die geradezu wie dahingehaucht wirken. In Kombination mit Enos Vocoder-verzerrter Stimme ergibt dies eine geradezu surreale Atmosphäre. "A Long Way Down" ist dann reine Ambient Music - nur eben mit Gesang, der hier allerdings schon mehr Sprechgesang ist.
Nach einer Reihe weiterer Ambient-beeinflusster Stücke - herausragend: das melancholische "Caught Between" - kommt mit "How Many Worlds" wieder ein bewegteres Stück, das ein wenig an die skurrilen Pop-Perlen der ersten Eno-Scheiben erinnert. Auch "Just Another Day" und vor allem "Under" gehen in diese Richtung.
Insgesamt bietet "Another Day on Earth" eine schöne Kombination aus Enos frühen Art-Pop-Songs und seinen späteren Ambient-Experimenten. Man könnte einwenden, dass es nicht besonders innovativ ist, weil die verwendeten musikalischen Stilmittel nicht wirklich neu sind - aber zumindest in dieser Kombination, Ambient im "Kompaktformat" mit Gesang, gab es das wohl noch nicht so oft. Und letzten Endes zählt doch nur, dass es gut gemacht ist!
| Anspieltipp(s): |
Caught Between, Just Another Day, Under |
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
17.8.2005 |
| Letzte Änderung: |
13.11.2005 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Brian Eno
Zum Seitenanfang
|