The Word is Live
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Rhino |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Jon Anderson |
Vocals, percussion |
| Chris Squire |
Bass |
| Peter Banks |
Guitar |
| Bill Bruford |
Drums |
| Tony Kaye |
Keyboards |
| Steve Howe |
Guitar |
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| Rick Wakeman |
Keyboards |
| Alan White |
Drums |
| Patrick Moraz |
Keyboards |
| Geoffrey Downes |
Keyboards |
| Trevor Horn |
Bass, Vocals |
| Trevor Rabin |
Guitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Then
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5:25
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| 2. |
For Everyone
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4:45
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| 3. |
Astral Traveller
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7:24
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| 4. |
Everydays
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11:01
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| 5. |
Yours is No Disgrace
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11:45
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| 6. |
I've Seen All Good People
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7:52
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| 7. |
America
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16:21
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| 8. |
It's Love
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11:07
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| Gesamtlaufzeit | 75:40 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Apocalypse
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3:08
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| 2. |
Siberian Khatru
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10:11
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| 3. |
Sound Chaser
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11:17
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| 4. |
Sweet Dreams
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6:22
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| 5. |
Future Times/Rejoice
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6:59
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| 6. |
Circus of Heaven
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4:52
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| 7. |
The Big Medley (Time and a Word/Long Distance Runaround/Survival/The Fish (Schindleria Praematurus)/Perpetual Change/Soon)
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25:53
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| 8. |
Hello Chicago (Tour Song)
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2:11
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| 9. |
Roundabout
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8:42
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| Gesamtlaufzeit | 79:35 |
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| Disc 3 |
| 1. |
Heart of the Sunrise
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10:56
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| 2. |
Awaken
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17:53
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| 3. |
Go Through This
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4:21
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| 4. |
We Can Fly from Here
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6:46
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| 5. |
Tempus Fugit
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5:53
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| 6. |
Rhythm of Love
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6:42
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| 7. |
Hold on
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7:24
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| 8. |
Shoot High, Aim Low
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8:27
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| 9. |
Make It Easy/Owner of a Lonely Heart
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6:09
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| Gesamtlaufzeit | 74:31 |
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Rezensionen

Seit drei oder vier Jahren fallen Yes nur noch Sachen ein, die ihnen bereits eingefallen sind. Neue Alben sind rar, die Tracklisten der Livealben sind deutliche Dokumente des Mißtrauens der Band in ihre eigenen Neukompositionen, und sie verlassen sich eindeutig auf alte Lorbeeren. Den für opulente Boxen dankbaren Fans ist?s recht, besteht bei ihnen doch nicht der geringste Zweifel, daß Yes allenfalls in den Siebzigern große, bleibende Musik geschaffen haben. Der Band geht?s nicht anders: Seit ?Magnification? gab es nichts Neues mehr - von ?Show me? mal abgesehen, aber bitte, zwingt mich nicht, dazu was zu sagen - stattdessen ein 35-Jahres-Paket nach dem anderen. Erst die Studio-Box, jetzt die Live-Box, nächstes Jahr dürfen wir uns wahrscheinlich auf die 9012live-DVD freuen. Ääääh - Prima!
Es ist eine schlechte Tradition bei Yes, keine vollständigen Livekonzerte zu veröffentlichen. ?Tsongas? und ?Q. P. R.? sind lediglich Ausnahmen, die bestätigen, daß die Regel eine ebensolche ist. Eine versprochene Reihe von Livealben wurde letztes Jahr angekündigt, aber schnell wieder eingestampft. Können sich die Beteiligten nicht einigen? Wer weiß. Also auch hier: Zusammengestückeltes.
Dann horchen wir doch mal, was es hier zu horchen gibt: Der Auftakt, ?Then?, ist gut gewählt: Wohl der proggigste Song der ersten beiden Alben, für Fans der Progphase sicher ein perfekter Einstieg. ?For Everyone? ist eine Rarität der frühen Yes, nie als Studioversion veröffentlicht, hier leider nur in einer vergleichsweise kurzen Version. Es enthält eine Vorstufe zu einem Teil aus dem späteren ?Perpetual Change?. Es folgen Aufnahmen von der Yes Album Tour (1971), zwei aus Göteborg, vier aus London. Dabei sind erfreulicherweise mit ?Everydays?, ?America? und ?It?s Love? selten gehörte Stücke. Vor allem ?America? ist in dieser frühen Besetzung (Mit Bruford, Howe und Kaye) sehr spannend und weicht teilweise stark von den bereits veröffentlichten Versionen ab. Schade nur, daß die Version vergleichsweise kurz ist, Yes konnten das Stück, wie man weiß, auf der Bühne auf eine halbe Stunde dehnen. ?It?s Love? ist eine um einen Improvisationsteil angereicherte, bislang nicht gehörte Coverversion, ?I?ve seen all good people? hier wie immer sowohl ein Zugeständnis an den amerikanischen Geschmack als auch überflüssig (prompt wird das Stück auch in einem der Begleittexte - dazu siehe unten - als seichter Pop abgetan! Der war gut!). Ach so: sollte noch irgend jemand am Können von Peter Banks gezweifelt haben, er schweige nun für immer.
Die zweite CD enthält Aufnahmen der Solo-Album-Tour und der Tormato-Tour. Erste Enttäuschung: keine Aufnahme von der Tales-Tour. ?The Ancient? wäre ein echter Höhepunkt der Box gewesen. Zweite Enttäuschung: die schon fast mythischen Liveversionen von ?Song of Innocence?, ?Hold out your Hand/You by my Side?, die Soli von Steve Howe, Jon Anderson und Patrick Moraz (mit Teilen aus ?Beginnings?, ?Olias? und ?Refugee?) fehlen komplett. Auch ?To be Over?, als akustische Kurzfassung von den Fans auf der letzten Tour frenetisch gefeiert, muß man schmerzlich vermissen, und das, obwohl Steve Howe für die Zusammenstellung dieser Box verantwortlich war! Stattdessen gibt?s aber andere Höhepunkte. ?Sound Chaser?, bislang nicht auf Livealben zu hören, ist ein echter Knaller! Hier hört man, wie nahe sich die angeblichen zwei Seiten des Prog (die elektrische, düstere, ?männlich? genannte und die lyrische, rurale, ?weiblich? genannte) bisweilen kommen konnten: gerade am Anfang meint man eher Magma denn Yes zu hören. Dazu kommen ?Future Times/Rejoice? und ?Circus of Heaven?. Hier meint man dann nicht mehr, Magma zu hören. Das ?Big Medley? ist weit weniger beeindruckend, als man angesichts seiner Berühmtheit vielleicht gedacht haben mag, die Einzelteile passen alles anderes als zusammen, und vollständig wären einem die Sachen eh viel lieber. Wer hat eigentlich Medleys erfunden! ?Sweet Dreams? bleibt auch mit Howe und Moraz ein Popsong, und der Toursong ist überflüssig.
Die dritte CD enthält zwei Nachträge von der Tormato-Tour, danach folgen drei Ausschnitte aus der Drama-Tour, auch eine Tour, von der es mal ein Livealbum geben müsste. Hier sind es mit ?Go through this? und ?We can fly from here? zwei echte Raritäten, mit denen die Box aufwartet. Mit diesen beiden Songs kamen Downes und Horn auf Rumpfyes zu, sie stellen sich allerdings als Popsongs heraus: ?Go through this? ist eher Richtung klassischer Rock ?n? Roll, ?We can fly from here? ist melodiöser Pop (wer "Run with the Fox" noch im Ohr hat...). Leider leider ist der Sound gerade bei diesen beiden Songs so schlecht (schlechter als bei den beiden Aufnahmen aus den späten Siebzigern auf derselben CD), daß man kaum die Ansagen versteht. Während des Beginns von ?We can fly from here? surrt die ganze Zeit etwas. ?Tempus Fugit?, mit demselben Sound, ist live natürlich ein Knaller - allerdings, mir fehlt halt das phantastische ?Machine Messiah? oder das Downssche Keyboardsolo, das ?Man in a white Car? und ?Video killed the Radio Star? enthielt. Die restlichen vier Songs sind von der Big Generator Tour. Hier hat man sich dankenswerter Weise auf Sachen aus den 80ern konzentriert. Rabin - so relativiert er mittlerweile ist - hat die alten Sachen ja regelmäßig zerstört. Diese straighten Songs liegen ihm dagegen sehr, und sein Gitarrenspiel ist - wenn auch im Rahmen - phantasievoll. Leider verspielt er sich hie und da, was gerade am Höhepunkt von ?Shoot high aim low? recht peinlich wirkt (wer hat die Aufnahmen für diese Box nochmal ausgewählt? Har har!). Immerhin hat das einen neuen Schluß, der bisher nirgends zu hören war. Ich hätte allerdings hier lieber ein paar Hits weniger und ein paar Raritäten mehr gehabt, ?Big Generator? und ?I?m Running? zum Beispiel. Mal ehrlich: wegen der greatest Hits kauft doch kein Mensch diese Box. Doch die genannten Songs wurden eh bald von der Setlist gestrichen, man war mit der Performance also erst recht nicht zufrieden genug, um die Sachen hier unterzubringen. Der Sound läßt hier natürlich nichts mehr zu wünschen übrig - in den Achzigern waren Liveaufnahmen längst keine lieblos auf den Markt geworfenen Abfallprodukte mehr.
Spätere Touren sind ausgelassen - es ist auch gute Tradition bei Yes, die Neunziger und die Nuller Jahre zu verschweigen. Seltsam, ob man nicht bemerkt, in welchem Licht man dadurch diese Bandphase erscheinen läßt? Oder ob das Absicht ist? Mich jedenfalls hätten ?Lift me up?, ?Awaken?, "Take the water to the Mountain" oder ?Saving my Heart? von der Union-Tour oder ?Endless Dream? von der Talk-Tour, eventuell auch etwas von der Orchester-Tour interessiert.
Das ganze Paket ist natürlich wieder angemessen luxuriös verpackt. Diesmal äußern sich auf den 60 Seiten des Booklets neben den üblichen Verdächtigen Mike Tiano, Bill Martin und den Gebrüdern Gottlieb auch Brian Ives und Tim Jones, jeder zu seinen persönlichen Live-erlebnissen von 1972 bis 1991, dazu kommen ?shorties? von ausgesuchten Yes-Fans (darunter Leute wie Geddy Lee) und eine Einleitung von Greg Lake, der angesichts seiner Erfolglosigkeit hoffentlich nicht noch mehr Zeit zum Schreiben hat. Viel Spaß beim Hören und Lesen!
| Anspieltipp(s): |
Then, America, Everydays, To be over, Tempus fugit |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.10.2005 |
| Letzte Änderung: |
26.10.2006 |
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