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Jon Anderson

Tour of the universe (DVD)

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2005
Besonderheiten/Stil: live; DVD; ArtPop
Label: Classic Pictures Entertainment
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jon Anderson vocals, instruments

Gastmusiker

Rick Wakeman piano, choir arrangements
Barbette Langford's "The young set" The Spelthorne Young Voices Choir
Leo and the Choir in the valley

Tracklist

Disc 1
1. Harmony
2. Father sky
3. Standing still
4. Bring on the day
5. You lift me up
6. Long distance runaround
7. State of independence
8. Set sail
9. Who could imagine?
10. The revealing science of god
11. First song
12. Nous sommes du soleil
13. O'er
14. Show me
15. White buffalo
16. And you and I
17. Change we must
18. Harping
19. Your move
20. Yours is no disgrace
21. This is


Rezensionen


Von: Andreas Pläschke @


Passend zur gerade laufenden Solotour des Yes-Sängers erscheint als Appetithäppchen eine DVD, die das musikalische Soloprogramm enthält. Zu Grunde liegt ein Livemitschnitt einer Radioshow bei XM-Satellite-Radio in Washington.

Zur technischen Seite: der Ton liegt in 5.1 Dolby Digital, in DTS sowie Dolby Stereo vor. Neben dem "Konzert" gibt es zwei Specials mit Vorträgen über "The golden Mean" bzw. "The golden music", bei denen es um den goldenen Schnitt und Fibonacci-Zahlen in der Natur und Kunst geht. Leider ohne deutsche Untertitel, was ich persönlich bedauere, weil gerade die musikalischen Beispiele über Debussy interessant klingen. Als drittes Special feature gibt es das Konzert mit eingeblendeten Lyrics.

Warum schrieb ich oben "zu Grunde liegt"? Das Konzert selbst wird nicht einfach wiedergegeben, was wenig Sinn machen würde, da Mr. Anderson auf einem Stuhl sitzend nur auf seiner Gitarre schrammelt und singt, sondern jeder Track wurde nachträglich animiert. Oft erscheint der Künstler in virtuellen Landschaften oder Räumen. Bei anderen Titeln gibt es "hübsche Bilder anzusehen", die manchmal leicht ins Klischeehafte abgleiten (z.B. Indianer bei "White Buffalo" oder springende Wale/Delphine in "Change we must"). Insgesamt aber sind die Animationen nett anzusehen und kurzweilig. Zwischen den Titeln gibt es kurze Dialoge und Radioatmosphäre zu schnuppern. Die erwähnten Gastmusiker selbst sind nicht im Studio, sondern werden, wie auch die elektronischen Klänge, vom PC eingespielt. Mr. Wakemann und die Chöre sind aber in Videoeinspielungen sichtbar.

Musikalisch lebt die DVD von der Stimme. Andersons Gitarrenspiel ist, soweit ich das beurteilen kann, besseres Amateurniveau. So sind die "Longtracks" von Yes nur kurz angerissene Akustikversionen von geschätzten 2 - 4 Minuten Länge. Dazu kommen ein paar neue Titel, die etwas eingängiger gehalten sind. Trotzdem kommt bei mir der Charme der Performance an, irgendwie schafft es der Gutmensch Anderson, bei aller Esoterik mit seiner Stimme das gewisse Etwas zu erzeugen. Besonders gefällt mir "State of Independence" in einem rhythmischeren Gewand als die Urversion.

Fazit: ein netter Appetithappen zur Tour.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.10.2005
Letzte Änderung: 4.10.2005
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Jon Anderson

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1976 Olias Of Sunhillow 13.00 5
1980 Song Of Seven 7.00 2
1982 Animation 9.00 1
1985 3 Ships - 1
1988 In the City of Angels 1.00 3
1994 Deseo 1.00 1
1994 Change We Must 9.00 1
1995 Angels Embrace 2.00 1
1996 Toltec 8.00 1
1997 Earth Mother Earth 6.50 2
1997 The Promise Ring 5.00 1
1999 The More You Know 5.00 1
2006 Live in Sheffield 1980 7.00 1
2006 Watching the Flags That Fly 3.00 1
2007 The Mother's Day Concert 3.00 1
2008 From me to you - 1
2010 Survival & other stories 7.00 1
2011 Open 9.50 2

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