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Nimal

Nimal

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1987
Besonderheiten/Stil: RIO / Avant
Label: RecRec Music
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jean-Maurice Rossel Guitares, Basse, Accordéon, Vielle à roue, Bouzouki, Piano, Keyboard, Percussions, Sons
Tom Cora Violoncelles, Basse
Pippin Barnett Batterie
Dominique Diebold Batterie
Victor De Bros Piano
Gilles V. Rieder Percussions
Didier Pietton Sax

Tracklist

Disc 1
1. La semaine des quatre jeudis

1. 1er
2. 2éme
3. 3éme
4. 4éme

10:04
2. Dimanche 2:46
3. Animal triste 4:21
4. La marelle 4:26
5. Au zoo 3:55
6. Un drame 2:06
7. Le tram 1:44
8. Maligne 3:07
Gesamtlaufzeit32:29


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Nimal nannte Jean-Maurice (Momo) Rossel das Projekt, welches er einige Zeit nach dem Ende von Debile Menthol ins Leben rief. Zumindest was die selbstbetitelte Debütscheibe anbelangt, ist Nimal im wesentlichen Rossel selbst, der die von ihm komponierte Musik mit einer Ladung von Instrumenten bestimmt. Die anderen in den Besetzungsangaben aufgeführten Mitspieler tauchen nur in einigen der Stücke auf und haben daher eher die Rolle von Gastmusikern.

"Nimal" steht ganz, wie die meisten Produktion von RecRec Music aus den 80er Jahren, in der angloeuropäischen RIO-Tradition. Der erfahrene Progger wird nach dem Studium der Besetzungsliste (Tom Cora von der Skeleton Crew, Pipin Barnett von Curlew, Didier Pietton von Art Zoyd und Gilles V. Rieder bzw. Victor De Bros aus dem Debile Menthol-Umfeld) dies wohl schon vermutet haben. Es ist daher nicht überraschend, dass die auf "Nimal" zu findende Musik an die der Stammband Debile Menthol erinnert, aber auch - bzw. ganz besonders - an diverse Solo-Produktionen von Fred Frith. Wie Frith mischt Rossel eine grosse Zahl von mitunter verfremdeten Klängen zu einem eigenartigen und schrägen Konglomerat auf Rockbasis zusammen, welches dann kantig und sperrig aus den Boxen purzelt. Ein maschinell-hektisches Klappern und Klimpern von Perkussion und Piano ist das oft, vom Bass grundiert und versehen mit schräg-verzerrten Klängen von der E- und Akustikgitarre und Bouzouki. Ab und an arbeitet sich ein Akkordeon in den Vordergrund und verstärkt die eigenartig unterkühlte, von Folklore und Klassik inspirierte Atmosphäre, die dem Ganzen anhängt. In zwei Stücken ("Un drame" und "Maligne") sorgt Tom Cora für einige knarzige Celloklänge und bereichert das Klangspektrum genauso wie Didier Pietton mit seinem trötenden Saxophon in "Dimanche".

"Nimal" bietet sehr rhythmische und metallische (im Sinne von kantig und kalt - Metal gibt es hier nirgends zu hören!) Klänge, die durchaus originell genug sind, um dem RIO-Liebhaber als Sammlungsergänzung empfohlen zu werden. Der Haken an der Sache ist allerdings, dass das Album bis dato nicht auf CD erschienen und wohl schon seit langem "out of print" ist. So wird "Nimal" wohl bis auf weiteres ein größerer Bekanntheitsgrad verwehrt bleiben. Schade eigentlich!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.10.2005
Letzte Änderung: 2.11.2005
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Nimal

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1990 Voix De Surface 12.00 1
1992 Dis tanz 10.00 1

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