Yule Ritual - London Astoria 29.12.00
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Hawk Records |
| Durchschnittswertung: |
10.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Dave Brock |
Vocals, Guitar,Keyboards |
| Alan Davey |
Bass, Vocals |
| Richard Chadwick |
Drums, Perc.,Vocals |
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| Ron Tree |
Vocals |
| Jerry Richards |
Guitar,Vocals |
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Gastmusiker
| Simon House |
Violin |
| Michael Moorcock |
Vocals (via telephone) |
| Keith Kniveton |
Synths |
| Jez Huggett |
Sax,Flute |
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| Capt. Rizz |
Vocals |
| Tim Blake |
Keyboards, Vocals |
| Harvey Bainbridge |
Keyboards, Synths |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Electronic intro
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4:28
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| 2. |
Levitation
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8:48
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| 3. |
Money tree
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6:09
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| 4. |
Space is deep
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5:45
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| 5. |
Flying doctor
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5:04
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| 6. |
Warrior at the edge of time
|
4:14
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| 7. |
Angels of death
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6:37
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| 8. |
High rise
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5:08
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| 9. |
Damage of life
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6:39
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| Gesamtlaufzeit | 52:52 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Lighthouse
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7:54
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| 2. |
Sonic Attack
|
5:57
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| 3. |
Freefall
|
6:33
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| 4. |
Motorway City
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6:14
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| 5. |
Hurry On Sundown
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3:43
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| 6. |
Spirit Of The Age
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7:07
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| 7. |
Assassins Of Allah
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8:58
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| Gesamtlaufzeit | 46:26 |
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Rezensionen

Am 29.12.2000 versammelte sich die Band mit einigen Ex-Kollegen und weiteren Gästen im London Astoria, um einen Querschnitt ihres Schaffens live darzubieten.
Zwar überzeugt dieser Mittschnitt durch die gelungene Songauswahl, und man freut sich, dass ehemalige Bandmitglieder wie Simon House oder Time Blake wieder mal dabei sind, denoch hat Yule Ritual auch so seine Schwächen.
Der Gesamtklang ist eher unausgewogen, teils viel zu basslastig, und oft verschwinden einzelne Instrumente zu sehr im Hintergrund.
Insgesamt also eher was für diejenigen die alles von der Band haben müssen, trozdem aber durchaus anhörbar.
Das LineUp scheint tatsächlich auch noch umfangreicher gewesen zu sein als auf der CD angegeben. So fragt im Intro Dave Brock ob Harvey Bainbridge seine Sounds schon geladen hat, und im Booklet scheint Huw Lloyd-Langton abgebildet zu sein.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.10.2005 |
| Letzte Änderung: |
20.10.2005 |
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Im Oktober 2000 veranstalteten Hawkwind das ?Hawkestra Project?, bei welchem alle möglichen verfügbaren Bandmitglieder zu einer Art Jubiläumskonzert eingeladen wurden. Das ging leider musikalisch und finanziell völlig in die Hose, führte u.a. zum endgültigen Bruch von Dave Brock und Nik Turner und wurde deshalb (aufgrund rechtlicher Streitereien der beiden) bis heute nicht veröffentlicht. Die im Dezember stattfindende Wiedergutmachung ?Yule Ritual? fand deshalb zwar mit Gästen statt, aber diesmal eben sehr ausgesuchten.
Huw Lloyd-Langton war da und eröffnet mit einem Akustik-Set den Abend, spielte später aber nicht mit Hawkwind mit (darum das Foto im Booklet, aber keine Erwähnung bei den Musikern). Harvey Bainbridge war bei der Band dabei, wurde im Booklet aber vergessen (die CD wurde mit erweitertem Booklet nochmal veröffentlicht, und ich nehme an, da wurde das korrigiert). Michael Moorcock hingegen war dabei und doch nicht, denn er wurde nur via Telefon aus seinem Wohnort in Texas zugeschaltet. Wie Moorcock später meinte, war es seine Idee, quasi unsichtbar anwesend von der Band Abschied zu nehmen. Moorcock ist nämlich mit Nik Turner befreundet und wollte nicht weiter in die Auseinandersetzungen reingezogen werden. Dass Nik Turner diesesmal wirklich raus aus der Band war, wurde u. a. mit der Einladung des Jazz-Saxophonisten Jez Huggett untermauert. Dieser übernahm Turners Parts, um ?so zu zeigen, was ein wirklicher Saxophonist damit machen kann? (O-Ton Keith Kniveton).
Alan Davey war inzwischen nach seinen Ausflügen mit dem eigenen Projekt ?Bedouin? wieder fest in die Band zurückgekehrt und rettete damit nicht zuletzt die ganze Band, da Brock ohne ihn wahrscheinlich nicht mehr weiter gemacht hätte. Das erklärt vielleicht etwas die von Heiko angesprochene Bass-Lastigkeit. Davey ist ein Lemmy-Verehrer und lässt das spätestens seit seinen Beduinen-Erfahrungen gut raushängen. Jerry Richards und Ron Tree waren zu diesem Zeitpunkt übrigens noch feste Bandmitglieder und keine Gäste.
Die Bühne war also bereitet für einen schönen Abend und ein gelungenes Hawkwind-Reunion Konzert. Die Setlist ist ein Fan-Traum, denn eine Menge Songs wurden gespielt, die lange nicht mehr oder nie gespielt wurden. Da findet man z.B. ?High rise?, das schönste Stück des PXR 5 Albums, oder ?Damage of life?, das beste Lied von ?Church of Hawkwind?. Auf der zweiten CD kommt gar noch ?Hurry on sundown?, damals auf dem ersten Album erschienen, aber schon davor für eine EP erstmals aufgenommen. Mit ?Space is deep? taucht ein weiterer wunderschöner Oldie aus der Hawkwind-Frühzeit auf. Mit ?Free fall? und ?Flying doctor? gibt es gleich zwei Songs vom Hawklords-Project. ?Money tree?, ein damals neues Stück, welches später als ?Spacebrock? auf dem gleichnamigen Soloalbum von Brock auftaucht, wird präsentiert. Ein schönes ?Levitation? vom gleichnamigen 80er Album, Blakes Solo-Stück ?Lighthouse? ? der Hawkwind Fan wird hier verwöhnt. Der Sound ist bis auf die Basslastigkeit gut, vor allem für Hawkwind-Live-Verhältnisse, denn da gibt es ganz andere veröffentlichte Kaliber.
Kein schlechtes Album, um sich ein Bild von Hawkwind auf der Bühne zu machen. Wer kein Soundfetischist ist (und welcher Hawkwind Fan ist das schon?) bekommt hier einen sehr guten Überblick mit gut präsentierten Songs quer durch die Jahre. Durchaus Anfängern zu empfehlen. Meine Note ist nur nicht höher, weil an dem Abend noch viel mehr Songs gespielt wurden, die auf eine solche Celebration-Veröffentlichung draufgehört hätten.
| Anspieltipp(s): |
Space is deep, High rise, Damage of life, Hurry on sundown |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.10.2005 |
| Letzte Änderung: |
20.10.2005 |
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