SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
21.9.2018
Regal Worm - Pig Views
Tri Atma - Tri Atma
Jean Michel Jarre - Planet Jarre
42DE - Fall of the Moon
20.9.2018
Yes Featuring Jon Anderson, Trevor Rabin, Rick Wakeman - Live at the Apollo
Aaron Brooks - Homunculus
19.9.2018
Svin - Virgin Cuts
Marcello Giombini - Computer Disco
UFO över Lappland - UFO över Lappland
18.9.2018
Mark Wingfield - Tales from the Dreaming City
Blackfield - Open Mind - The Best of Blackfield
17.9.2018
Giant Hedgehog - Die Irrealität der Zeit
16.9.2018
Ángel Ontalva & Vespero - Sea Orm Liventure
Finally George - Life is a Killer
15.9.2018
Dai Kaht - Dai Kaht
OAK (Oscillazioni Alchemico Kreative) - Giordano Bruno
14.9.2018
Antony Kalugin Project (Sunchild) - Messages from afar: The Division and Illusion of Time
London Underground - Four
ARCHIV
STATISTIK
24902 Rezensionen zu 17072 Alben von 6653 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Kaipa

The Decca Years 1975 - 1978

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2005 (5 CD-Box)
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label: Inside/Out
Durchschnittswertung: 13/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Roine Stolt Electric guitar, 6 and 12-string acoustic guitar and rattle, percussion, vocal
Hans Lundin Hammond organ, Grand piano, Fender Rhodes electric piano, Mellotron, Yamaha & Korg synthesizers, Logan string machine, Hohner Clavinet, vibes, marimba, prepared piano & lead vocal
Tomas Eriksson Bass, synth-bass & voice of the Almighty, Vocals
Ingemar Bergman Drums, temple blocks, rattle & vocals, laughing
Lars Hoflund Lead vocal on tracks 7, 9 & 10 - CD 2
Mats Lingberg Bass, Moog Taurus pedals, percussion
Mats Löfgren Lead vocal, percussion, electric guitar, percussion, glockenspiel

Tracklist

Disc 1
1. Musiken är ljuset   (Kaipa - Debut) 7.04
2. Saker har två sidor 4.34
3. Ankaret 8.40
4. Skogspromenad 3.40
5. Allting har en början 3.12
6. Se var morgon gry 8.53
7. Förlorad i Istanbul 2.24
8. Oceaner föder liv 9.28
9. Från det ena till det andra   (Bonus-Track) 2.49
10. Karavan   (Bonus-Track) 2.54
Gesamtlaufzeit53:38
Disc 2
1. Skenet bedrar

1. Uppvaknandet 2.43
2. Bitterheten 3.10
3. Hopfullheten 4.44
4. Överheten 8.12
5. Vilseledd 2.52

  (Inget nytt under solen)
21.41
2. Ömsom sken 3.17
3. Korståg 5.19
4. Stengrodornas parad 0.56
5. Dagens port 2.34
6. Inget nytt under solen 6.10
7. Awakening/Bitterness   (Bonus-Track) 6.10
8. How might I say out clearly   (Bonus-Track) 3.38
9. The gate of day   (Bonus-Track) 2.26
10. Blow hard all tradewinds   (Bonus-Track) 6.18
Gesamtlaufzeit58:29
Disc 3
1. Den skrattande grevinnan   (Solo) 4.46
2. Sen repris 3.22
3. Flytet 2.46
4. Anar dig 4.05
5. Frog funk 3:35
6. Visan i sommaren 3.35
7. Taijgan 3.25
8. Respektera min värld 6.16
9. En igelkotts död 3.40
10. Total förvirring 7.25
11. Sist på plan 7.38
Gesamtlaufzeit50:33
Disc 4
1. Total förvirring   (Live - recorded at Huset Copenhagen Denmark) 8.42
2. Skenet bedrar   (Live - recorded at Huset Copenhagen Denmark) 16.29
3. Visan i sommaren   (Live - recorded at Huset Copenhagen Denmark) 3.23
4. En igelkotts död/Ömsom sken   (Live - recorded at Huset Copenhagen Denmark) 4.35
5. Inget nytt under solen   (Live - recorded at Huset Copenhagen Denmark) 8.02
6. Copenhagen House-jam   (Live - recorded at Huset Copenhagen Denmark) 5.48
7. Flytet   (Live - recorded at Huset Copenhagen Denmark) 2.54
8. Musiken är ljuset   (Live - recorded at Östanåskolan Eksjö Sweden) 7.30
9. Se var morgon gry   (Live - recorded at Östanåskolan Eksjö Sweden) 9.13
10. Noice-village-stone-frog   (Live - recorded at Bullerbyn Stockholm Sweden) 5.49
11. Oceaner föder liv (End part)   (Live - recorded at Stenungsundsgymnasiet Stenungsund Sweden) 7.05
Gesamtlaufzeit79:30
Disc 5
1. Saker har två sidor   (1974 Unedited Master Demo Recording) 6.44
2. Under stora gröna träd 3.01
3. På färd 12.32
4. Taktus 3.47
5. Folke 2 1.38
6. Allting har sin början genom solen 5.07
7. Cirrus 1.07
8. Akrobaternas flykt 5.50
9. Akrobaternas dans (Homage to Samla Mammas Manna) 2.31
10. Nattens affär 4.06
11. Karavan 2.51
Gesamtlaufzeit49:14


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß (Rezension 1 von 2)


Gibt es ein Leben vor den Flower Kings oder was macht(e) eigentlich der junge Roine Stolt? Hier finden Sie die kompletten Antworten. Obwohl es eigentlich unfair ist, die schwedische Progressive Rock-Legende der 70er Jahre, Kaipa, die ja etwas überraschend 2002 wiederauferstanden ist, auf Stolt zu reduzieren, aber er ist halt der bekannteste Musiker in diesem Umfeld. Mit Kaipa machte der damals blutjunge Gitarrist seine ersten Schritte auf der Prog-Bühne. Kaipa war hingegen vielmehr die Band von Keyboarder, teils auch Sänger und Hauptkomponist Hans Lundin. Lundin bildet denn auch bis heute die einzige Konstante bei Kaipa, denn Stolt war zwar beim Comeback dabei, hat die Band aber dann auch wieder schnell verlassen.

Diese sehr liebevoll gemachte 5 CD-Box dokumentiert das Schaffen von Kaipa in den 70er Jahren umfassend. Es sind die drei Studio-Werke der Band enthalten, sowie Liveaufnahmen und eine CD mit Demos und Outtakes. Damit hat der Fan alles, was er braucht. Das Kaipa in den 80er Jahren, nach dem Ausscheiden von Roine Stolt, noch zwei mainstreamige Rockalben veröffentlicht haben, wird gnädig mit dem Mantel der Geschichte zugedeckt.

Die Box ist wie gesagt sehr hübsch gemacht. Jede CD steckt in einer Art Mini-LP-Hülle, die selbstverständlich das Original-Artwork ziert. Der Klang der CDs ist hervorragend. Ein dickes Booklet bietet allerlei Lesestoff zum Werdegang der Band und zeigt zeitgenössische Bild-Aufnahmen.

Wie den Rezensionen zu den einzelnen Alben schon zu entnehmen ist, spielen Kaipa klassischen Progressive Rock, der sich jederzeit mit den englischen "Vorbildern" messen kann. Spuren der großen Bands wie Yes, Genesis oder Camel lassen sich in der Musik der Schweden natürlich ausmachen, aber sie verfügen schon auch über eine eigene Note, die sich mal in einer Art Sing-Sang (hier wird im Übrigen natürlich weitgehend in Schwedisch gesungen, die Versuche mit Englisch international Fuß zu fassen, klingen eher unbeholfen), mal in eingestreuten folkigen Elementen, klitzekleinen schrägen Ausflügen oder mal in spacigen Momenten ausdrückt. Die aktuellen Kaipa-Alben nach der Wiederauferstehung wirken dagegen wirklich eher wie ein lauer Abklatsch (leider). In den 70ern waren Kaipa frisch, fröhlich, eigensinnig, spielfreudig und sollten von daher jedem Freund klassischer Progressive Rock-Klänge mit einer gewissen eigenen Note riesigen Spaß machen.

Selbst wer schon die alten Alben von Kaipa besitzt, für den lohnt sich die Anschaffung dieser Box wegen der fast schon sensationell guten Liveaufnahmen (auch wenn die Soundqualität schwankend ist) und den schnuckeligen Demos, die zeigen, dass wirklich Hans Lundin mit seinen Ideen die treibende Kraft hinter Kaipa war (ist). Wer bisher noch keines der alten Kaipa-Alben hatte, der ist hier sowieso bestens bedient.

Der Pferdefuß ist allerdings, dass die Box bei Erscheinen (2005) auf 3.000 Stück limitiert war, inzwischen anscheinend auch tatsächlich ausverkauft ist und wohl auch nicht mehr neu aufgelegt wurde. So finden sich aktuell (2011) nach meiner Recherche leider nur noch ziemlich teure Angebote im Internet, die es dann vielleicht doch nicht wert sind. Also, wer nicht rechtzeitig zugeschlagen hat, dem bleibt im Moment nur die Ausschau nach einem Schnäppchen, welches sich dann aber so richtig lohnen würde.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Klassischen Progressive Rock der 70er Jahre
Veröffentlicht am: 9.8.2011
Letzte Änderung: 29.6.2013
Wertung: keine Keine Bewertung für die Kompilation, aber mindestens eine 12 ehrenhalber sollte schon erwähnt werden...

Zum Seitenanfang

Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 2)


Ich habe damals natürlich zugeschlagen und mir eine der 3000 Boxen ergattert. Unterdessen muss man schon mindestens 150 Euronen investieren, um das Teil gebraucht zu bekommen. Die Investition hat sich gelohnt, erhält man doch nicht nur die ersten drei Alben der ersten Kaipa-Inkarnation, sondern ausserdem zwei Bonus-CDs mit raren Demos und Liveaufnahmen.

Kollege Kohlruss hat die Eckdaten der Box schon aufgeführt, weshalb ich mich auf ergänzende Informationen zu den beiden Bonus-Scheiben beschränken möchte.

Die Liveaufnahmen sind tatsächlich in dieser Qualität eine Rarität. Kaipa haben damals nur sehr wenige professionelle Liveaufnahmen machen können. Die ersten sieben Titel wurden bei einem Konzert des zweiten Line-Ups in Kopenhagen am 25. Mai 1978 vom dänischen Radio mitgeschnitten und ausgestrahlt und decken die beiden letzten Alben der Band ab. Vom ersten Line-Up der frühen Bandphase gab es zwar auch einige Aufnahmen, die aber gemäss Lundin oftmals jegliche Live-Energie vermissen liessen. Die Titel "Musiken är ljuset" und "Se var morgon gry" wurden mit zwei vor der Bühne stehenden Mikrofonen in einer grossen Halle aufgenommen und klingen dementsprechend bescheiden. Die letzten beiden Titel wurden mit einfachen Kassettenrekordern und einem Mikrofon aufgenommen, klingen aber besser als Tracks 8 und 9.

Live ist eine schöne Ergänzung zu den Studioalben und in seiner archaischen Art liebenswert. Und es macht die Box noch spezieller.

Ein besonderes Schmankerl sind aber die uneditierten Master Demos auf der fünften CD. Im Sommer 2004 stöberte Hans Lundin in einer Kiste einige alte Bänder mit Aufnahmen aus den früheren 70er Jahren auf. Vieles war in Mono aufgenommen und von schlechter Qualität, ein Band jedoch enthielt die allerersten Stereoaufnahmen der Band in recht guter Qualität, obwohl man, um Geld zu sparen, am Gerät die langsamste Aufnahmegeschwindigkeit eingestellt hatte. Lundin war selbst überrascht, was er auf dem Band alles fand. An Einiges konnte er sich erst nach mehreren Hördurchgängen wieder erinnern. Von den Rohdiamanten, die vor allem durch ihre herbe Schönheit und Experimentierfreude beeindrucken, schafften es schliesslich nur gerade zwei Titel auf das Debutalbum. Der Rest findet sich auf diesem Silberling.

"The Decca Years" gibt einen kompletten Überblick über die Jahre der ersten Kaipa-Inkarnation. Wer die Box findet, sollte zuschlagen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.5.2015
Letzte Änderung: 16.5.2015
Wertung: 13/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Kaipa

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1975 Kaipa 11.67 3
1976 Inget Nytt Under Solen 11.75 4
1978 Solo 8.50 2
1980 Händer 8.00 1
1982 Nattdjurstid - 1
2002 Notes from the Past 7.60 5
2003 Keyholder 7.11 9
2005 Mindrevolutions 6.50 4
2007 Angling Feelings 7.00 4
2010 In the Wake of Evolution 9.25 4
2012 Vittjar 10.00 1
2014 Sattyg 10.50 4
2017 Children Of The Sounds 10.50 2

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum