SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
15.10.2018
Sherpa - Tigris & Euphrates
14.10.2018
Hokr - Klid V Bezčasí
The Flaming Lips - Clouds Taste Metallic
Seventh Wonder - Tiara
Bi Kyo Ran - Anthology vol.1
Sanguine Hum - Now We Have Power
13.10.2018
DRH - Thin Ice
Various Artists - Hamtai! - Hommage à la musique de Christian Vander
ALU - Die Vertreibung der Zeit (1980-1986)
Riverside - Wasteland
12.10.2018
Datashock - Kräuter der Provinz
Rotor - Sechs
Gösta Berlings Saga - ET EX
11.10.2018
Dream Theater - When dream and day reunite (Official bootleg)
Dan Caine - Cascades
Crippled Black Phoenix - A Love Of Shared Disasters
Neal Morse - The Similitude Of A Dream Live In Tilburg 2017
10.10.2018
Kuusumun Profeetta - Hymyilevien Laivojen Satama
ARCHIV
STATISTIK
24967 Rezensionen zu 17120 Alben von 6671 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

The Flock

The Flock

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1969 (CD auf Sony)
Besonderheiten/Stil: Blues; Jazzrock / Fusion
Label: Columbia
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Fred Glickstein guitar, vocals
Jerry Goodman violin, guitar, vocals
Jerry Smith bass, vocals
Ron Karpman drums
Rick Canoff tenor sax, vocals
Tom Webb tenor sax, maracas, flute, harmonica vocals
Frank Posa trumpet

Tracklist

Disc 1
1. Introduction 4:56
2. Clown 7:45
3. I Am The Tall Tree 5:39
4. Tired of Waiting 4:40
5. Store Bought - Store Thought 7:02
6. Truth 15:40
Gesamtlaufzeit45:42


Rezensionen


Von: Ralf J. Günther @


Das Debüt von The Flock gehört zu den Rock-Perlen der 60er Jahre. Zwar wäre es müßig, allzu viel Gewicht auf die Liner Notes von John Mayall zu legen, der die Band gleich zur besten erklärte, die er bis dato in Amerika gehört hatte. Superlative entwerten sich fast immer selbst. Die Flock-Musik und die Freiheit mit der darin Rock, Blues, Jazz und sogar Country zu einer ernsthaften und zugleich humoristisch-unterhaltsamen Mischung zusammengeknetet werden, spricht am besten für sich selbst.

Vielleicht war der Bluesmusiker Mayall begeistert davon, dass The Flock reinrassigen Blues als ein Standbein verwendeten - Blues, der allerdings immer wieder aufgebrochen wird und dann bisweilen in experimentellen bis freejazzigen Passagen mündet. Der letzte Track des Albums ist dafür besonders einschlägig. Dem eher braven Bläserrock à la Blood, Sweat and Tears kamen The Flock trotz ihrer Besetzung jedenfalls nur bedingt nahe - bzw. sie waren fähig, sich davon weit zu entfernen. In ihrer Musik finden sich soft-machineske Passagen ebenso wie miles-davisch anmutende Improvisationen. Überdrehte Gesänge und der sarkastische Duktus vieler Stücke - "The russians are coming, the russians are coming!" - gemahnen außerdem in nicht geringem Maße an Frank Zappa.

"The Flock" bietet eine frühe Visitenkarte des Geigers Jerry Goodman, der später beim Mahavishnu-Orchestra Berühmtheit erlangte und in jüngerer Zeit mit den Dixie Dregs gespielt hat. Die "Introduction" des Albums ist ganz seinen melancholischen Violinklängen gewidmet, die aber alles andere als Geigenschmalz verbreiten, sondern immer wieder kratzig gegen den "Strich" gebürstet sind.

Eine musikhistorische Wegmarke mit Anspruch und Spaßfaktor.

Anspieltipp(s): I Am The Tall Tree
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.12.2005
Letzte Änderung: 9.12.2005
Wertung: 12/15
11 plus 1 wegen der schmählich geringen Beachtung, die die Band gefunden hat.

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Flock

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2017 Truth - The Columbia Recordings 1969-1970 12.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum