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Adachi Kyodai

Xianshi

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2005
Besonderheiten/Stil: instrumental
Label: Musea / Poseidon Records
Durchschnittswertung: 8.33/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Ryusuke Adachi Guitar
Source.K. Adachi Guitar, Vocal

Tracklist

Disc 1
1. Sister Come 8:47
2. Slow Poison 3:33
3. Magpie A Gigue 4:00
4. Night Dance 2:53
5. Chance Meeting 4:53
6. Ambush 2:09
7. In The Howling Wood 7:20
8. Sailor's Hornpipe / Steppin' Out 1:27
9. Her Holly Stumbling Block 3:36
10. Wond'ring Aloud 2:35
11. Hard Line 6:36
Gesamtlaufzeit47:49


Rezensionen


Von: Sal Pichireddu @ (Rezension 1 von 3)


Schwärmte Kollege Thorsten Gürntke beim Debüt Adachi Kyodai noch von einem "Meisterwerk der Gitarrenkunst", so hinterlässt das zweite Album "Xianshi" des japanischen Gitarrenduos einen zwiespältigen Eindruck bei mir. Von einem Meisterwerk kann ich, bei aller technischer Finesse, wirklich nicht sprechen. Sicher, die Jungs sind verdammt schnell an den Saiten und - mit zunehmenden Maße auf dem Album - richtig proggy verfrickelt, aber wie so oft, so ist auch hier nicht immer Geschwindigkeit ein sinnvolles Stilmittel, im Gegenteil: Je schneller die beiden Brüder das Griffbrett bearbeiten, umso irritierender wird das Ergebnis, bis es stellenweise ganz und gar unhörbar wird, vor lauter Schnell-Spielerei. Das habe ich schon deutlich plausibler in den 1970er Jahren von Al Di Meola oder John Mclaughlin (oder gar Paco De Lucia) gehört, sowohl akustisch, als auch elektrisch.

Richtig albern wird es, wenn sie den Roxy Music-Song "Change Meeting" vom Debütalbum Roxy Music oder "Wond'ring aloud" vom Jethro Tull-Klassiker Aqualung nicht nur verfrickeln, sondern mit reichlich wackeligem Gesang darbieten. Das wirkt, bei aller Virtuosität des Duos an den Gitarren, wirklich sehr amateurhaft. Der Rest ist zumindest stellenweise hübsch anzuhören, aber nicht wirklich bahnbrechend. Was mir auf "Xianshi" mehr als alles andere fehlt, ist Ausdrucksstärke und Eigenständigkeit. Akustische Gitarrenformationen gibt es zu viele, als dass mich bloße Schnellspielerei beeindrucken könnte. Wenn Adachi Kyodai sich auf Dauer etablieren wollen, dann sollten dringend ein paar zusätzliche musikalische Ideen her.

Anspieltipp(s): Sister Come, Chance Meeting ... aber nur zum Kichern
Vergleichbar mit: Akustisches Gefrickel à la California Guitar Trio... aber bei weitem nicht so witzig
Veröffentlicht am: 21.1.2006
Letzte Änderung: 22.1.2006
Wertung: 8/15
glatter Punktabzug für den "Gesang"

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Von: Udo Gerhards (Rezension 2 von 3)


Obwohl wir in der letztendlichen Bewertung nicht weit auseinander liegen, möchte ich doch Sals eher kritischen Worten ein wenig textliches Lob beigesellen. Die Coverversionen sind vor allem wegen des zwar nicht abgrundtief schlechten, aber doch wenig begeisternden Gesangs tatsächlich die schwächsten Stücke auf dem Album, aber die Eigenkompositionen der Brüder sollten jedem, der sich etwa mit dem Gitarrengewichse-Klassiker "Friday Night in San Francisco" anfreunden kann, gefallen können. Mir gefällt's sogar ein Tick besser, da die eigentlichen Kompositionen interessanter und abwechslungsreicher sind und obendrein Prog-Einschlag (Richtung crimson'sche Schläge und Arpeggios) aufweisen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 26.1.2006
Letzte Änderung: 10.3.2006
Wertung: 9/15

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Von: Marcus Kästner @ (Rezension 3 von 3)


„xianshi“, oder „xian shi“ ist ein chinesisches Wort, das aus der Mythologie stammt und in etwa „Kieselstein im Schnabel“ bedeutet. Zurückzuführen ist dieses geflügelte Wort auf die Sage um eine im Meer ertränkte Gottestochter, die in ihrem nächsten Leben, als Vogel wiedergeboren, versucht, das Meer mit Hilfe von Kieselsteinen aufzufüllen. Im Prinzip eine Art fernöstlicher Sisyphus-Mythos. Als die federführende Hälfte der Adachi-Brüder, Source „K“ Adachi, dieser Sage gewahr wurde, fühlte er sich gleich an sich und seinen Bruder erinnert, wie sie offenbar ohne großen Sinn für diese Welt sind. Wäre da nicht die Musik, die sie machen.

Und die ist eigentlich so sinnfrei nicht. Zugegeben, der Klang der beiden Flitzefinger offenbarte sich mir nicht auf Anhieb, gerade die Prog-Einschübe à la crimsoneske Arpeggios gefallen mir nach wie vor nicht; zu sehr möchte mir das ins Ohr springen, sich aufdrängen. Richtig klasse werden Adachi Kyodai aber, wenn sie sich auf ihre ausladenden Eigenkompositionen verlassen. Stücke wie 'Sister Crime', 'In The Howling Wood' und 'Hard Line' machen das Album zu einem Erlebnis, weil nicht seelenlos gefrickelt, sondern melodisch vertrackt musiziert wird. Wäre das ganze Album auf dem Niveau dieser drei Stücke, dann dürfte es sich sicher weitaus höherer Wertungen erfreuen.

Dass dem aber nicht der Fall ist, liegt, wie meine Vorschreiber schon erwähnen, an den nicht gelungenen Coverversionen und der Tatsache, dass flottes Flutschfrickeln eben selten für Aufwertung sorgt, trotz aller technischer Raffinesse. Positiv fällt mir aber darüber hinaus auf, dass die Adachis nie wie abspielende Maschinen klingen, sondern emotional voll bei der Sache sind und den Perfektionsdrang nicht übertreiben. So ist denn „xianshi“ kein Kieselstein im Schnabel, keine unnötige Kleinigkeit, aber noch längst kein Berg, den es nicht zu übersehen gilt.

Anspieltipp(s): 'Sister Crime', 'Hard Line'
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.4.2006
Letzte Änderung: 20.4.2006
Wertung: 8/15
Sicher noch steigerungsfähig!

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Adachi Kyodai

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2003 Adachi Kyodai 10.00 1

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