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Roxy Music

Siren

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1975
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Rock / Pop / Mainstream
Label: Virgin
Durchschnittswertung: 8.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Bryan Ferry Gesang, Keyboards
Andrew MacKay Oboe, Saxofon
Paul Thompson Schlagzeug
Phil Manzanera Gitarre
Eddie Jobson Violine, Keyboards
Johnny Gustafson Bass

Tracklist

Disc 1
1. Love Is The Drug 4:11
2. End Of The Line 5:14
3. Sentimental Fool 6:14
4. Whirlwind 3:38
5. She Sells 3:39
6. Could It Happen To Me? 3:37
7. Both Ends Burning 5:16
8. Nightingale 4:11
9. Just Another High 6:30
Gesamtlaufzeit42:30


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


"Siren is undeniably their best", schreibt der Rezensent im "Roxy Music"-Artikel der Gibraltar Encyclopedia of Progressive Rock. Dem kann ich absolut nicht zustimmen! Im Gegenteil, ich finde "Siren" das schwächste Album der frühen Roxy-Phase. Songs wie "Love is the Drug", "Could it happen to me" oder "Both Ends Burning" sind doch schon sehr poppig, vor allem "Love is the Drug" lässt schon die zweite Roxy-Phase ab 1979 erahnen, in der sie ganz zur Pop-Band mutierten.

Dennoch werden selbst die poppigeren Songs auf "Siren" durch die Soloeinlagen der Musiker einigermaßen gerettet. Vor allem Eddie Jobson brilliert immer wieder mal mit schönen Einsätzen an der Violine und holt sogar aus der schmachtenden Ballade "End of the Line" noch einiges raus.

Immerhin gibt es auch noch ein paar Songs, in denen der verspielte Art-Pop der vorherigen Alben durchkommt, hier wäre vor allem das furiose "She sells" zu nennen, wo endlich auch mal wieder Andy MacKay am Saxofon und Phil Manzanera an der Gitarre stärker hervortreten. Auch "Sentimental Fool" mit seinem Ambient-artigen Auftakt gehört zu den besseren Stücken von "Siren".

"If you only get one Roxy Music Album, this may be the one to get", heißt es weiter im GEPR-Artikel. Auch da würde ich ganz klar widersprechen und in diesem Fall lieber das Debüt, "For Your Pleasure" oder "Country Life" empfehlen. "Siren" enthält zwar keinen simplen Allerweltspop, aber wer auf die artifizelleren Elemente von Roxy Music steht, sollte hier lieber nicht blind zugreifen.

Anspieltipp(s): Love is the Drug - wem das nicht zu poppig ist, dem wird auch der Rest gefallen!
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.2.2006
Letzte Änderung: 9.2.2007
Wertung: 7/15

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Von: Christian Rode @ (Rezension 2 von 2)


Bei Siren schlägt das Pendel wieder mehr in Richtung cooler Artpop a la Stranded aus. Damit setzt das letzte Studioalbum der ersten Phase keine wirklich neuen Akzente mehr. Was übrigens nicht bedeutet, dass die Band ihren Sinn für skurrile Klangkompositionen gänzlich verloren hätte, wie etwa das Stück Sentimental Fool beweist. Überhaupt werden immer wieder geistreiche kleine Ideen in Rhythmus und Arrangement ganz organisch in die Songs eingebaut.

Siren ist ein satter Abschluss der ersten Phase der Band und wieder eine Sammlung hervorragender Songs, die durchaus nicht weniger originell als auf den Vorgängeralben klingen. Für mich stehen die Alben Stranded, Country Life und Siren (und eigentlich auch For your Pleasure) auf einer Stufe, unterschieden nicht in der Qualität, sondern nur im musikalischen Ansatz.

Anspieltipp(s): Sentimental Fool, Could it happen to me?, Nightingale
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.9.2009
Letzte Änderung: 6.9.2009
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Roxy Music

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1972 Roxy Music 11.67 3
1973 For Your Pleasure 11.75 4
1973 Stranded 9.00 2
1974 Country Life 9.50 2
1976 Viva! 11.00 2
1979 Manifesto 9.00 1
1980 Flesh + Blood 5.00 1
1982 Avalon 5.00 2
1983 The High Road (DVD) 10.00 1
1990 Heart Still Beating 8.00 1
1995 The Thrill of it All 10.00 2
2001 Musikladen 12.00 1
2001 The Best of 7.00 1
2002 Live at the Apollo 11.00 1
2003 Live 9.50 2
2007 On the Road. Live. 1979 9.00 1
2007 The Thrill of it All. A Visual History 1972-1982 (DVD) 11.00 1
2008 Live at Rainbow Music Hall, Denver, Colorado, USA 10.00 1
2012 The Complete Studio Recordings - 1

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