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Roxy Music

Viva!

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1976 (Aufnahmen von 1973-1975)
Besonderheiten/Stil: live; ArtPop
Label: Virgin
Durchschnittswertung: 11/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Bryan Ferry Gesang, Keyboards
Andrew MacKay Saxofon, Oboe
Paul Thompson Schlagzeug
Phil Manzanera Gitarre
Eddie Jobson Violine, Keyboards
John Wetton Bass
Johnny Gustafson Bass
Rick Wills Bass
Sal Maida Bass

Gastmusiker

The Sirens Gesang

Tracklist

Disc 1
1. Out Of The Blue 4:44
2. Pyjamarama 3:37
3. The Bogus Man 7:06
4. Chance Meeting 2:59
5. Both Ends Burning 4:46
6. If There Is Something 10:37
7. In Every Dream Home A Heartache 8:24
8. Do The Strand 3:59
Gesamtlaufzeit46:12


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


Zum Abschluss ihrer progressiven Phase legten Roxy Music 1976 dieses Livealbum vor. Die Aufnahmen stammen aus den Jahren 1973, 1974 und 1975 und entstanden daher in unterschiedlichen Besetzungen; die Unterschiede liegen allerdings ausschließlich in der Position des Bassisten (u.a. John Wetton), was stilistisch keinerlei Auswirkungen hat und das Album somit doch als Einheit erscheinen lässt.

Die Songauswahl konzentriert sich fast gänzlich auf die experimentelle Seite der Band; allein fünf der neun Songs stammen aus den ersten beiden Roxy-Alben, auf denen noch Brian Eno für die Elektronik sorgte. Dazu kommt je einer aus Country Life und dem schwachen Siren. Letzterer ("Both Ends Burning") ist der einzige Ausfall auf diesem Album, neben seiner Poppigkeit nervt der Titel durch penetrante Chorsängerinnen. Schließlich gibt es mit "Pyjamarama" noch ein Stück, das lediglich als Single zu Zeiten des Roxy-Debüts veröffentlicht wurde (Dank an den babyblauen Leser Lukas für diese Information!).

Leider ist keine Aufnahme dabei, an der Eno noch selbst mitgewirkt hat, aber Eddie Jobson ist ein durchaus würdiger Nachfolger und setzt mit seinem virtuosen Violinenspiel eigene Akzente.

Für eine genaue Beschreibung der Musik sei auf die Rezensionen zu den entsprechenden Studioalben verwiesen. "Viva" bietet einen gelungenen Überblick über die frühe Phase der Band, die Konzentration auf Material der beiden ersten Alben ist mir durchaus recht. Auch die Klangqualität ist in Ordnung. Wer Roxy Music bisher nur als Lieferanten glattgebügelter Pop-Dutzendware kannte, wird seinen Ohren nicht trauen!

Anspieltipp(s): alles - außer "Both Ends Burning"...
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.3.2006
Letzte Änderung: 12.3.2006
Wertung: 10/15

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Von: Christian Rode @ (Rezension 2 von 2)


In einem deutschen Rock Magazin, das auch den Leserinnen und Lesern dieser Seiten ein Begriff sein dürfte, stand kürzlich zu lesen, dass das Album Viva! nur was für Fans sei. Dem möchte ich energisch widersprechen. Diese Live-Zusammenstellung ist gewiss nicht nur für Fans, sondern ganz entschieden etwas für Proggies. Es eignet sich auch hervorragend als Einstieg in die frühen Alben der Band. Tolle Songauswahl, lebhafte Performance, prima Klangqualität. Und Eddie Jobson sorgt an der Violine für eigene Akzente. Da gibt es nichts zu meckern.

Anspieltipp(s): Out of the Blue, If there is something, Chance Meeting, Both Ends Burning – eigentlich alles!
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.9.2009
Letzte Änderung: 6.9.2009
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Roxy Music

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1972 Roxy Music 11.67 3
1973 For Your Pleasure 11.75 4
1973 Stranded 9.00 2
1974 Country Life 9.50 2
1975 Siren 8.50 2
1979 Manifesto 9.00 1
1980 Flesh + Blood 5.00 1
1982 Avalon 5.00 2
1983 The High Road (DVD) 10.00 1
1990 Heart Still Beating 8.00 1
1995 The Thrill of it All 10.00 2
2001 Musikladen 12.00 1
2001 The Best of 7.00 1
2002 Live at the Apollo 11.00 1
2003 Live 9.50 2
2007 On the Road. Live. 1979 9.00 1
2007 The Thrill of it All. A Visual History 1972-1982 (DVD) 11.00 1
2008 Live at Rainbow Music Hall, Denver, Colorado, USA 10.00 1
2012 The Complete Studio Recordings - 1

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