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Heldon

Stand By

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1979 (CD-Reissue 1993, Cuneiform)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik; sonstiges
Label: Egg
Durchschnittswertung: 11.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Richard Pinhas Gitarre, Elektronik
Francois Auger Schlagzeug
Dider Batard Bass
Patrick Gauthier Keyboards
Klaus Blasquiz Stimme (2,3)
Didier Badez Sequencer (3)

Tracklist

Disc 1
1. Stand By 14:04
2. Une Drôle de Journée 3:59
3. Boléro 21:44
Gesamtlaufzeit39:47


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


Die späten Siebziger gelten allgemein als die Zeit des Niedergangs des progressiven Rock, da die großen Prog-Bands wie Genesis, Yes oder ELP sich kommerzielleren Klängen zuwanden. Daß es auch Gegenbeispiele gibt, zeigt dieses Album.

Eröffnet wird "Stand by" mit dem Titelstück, einer fast 15-minütigen harten, aggressiven Gitarrenattacke im Stil von King Crimsons "Red" über einem zunächst schleppenden, sich dann merklich beschleunigenden Rhythmussektion.

Eigentlicher Höhepunkt des Albums ist jedoch das 21-minütige "Bolero", das alle Facetten des Heldon-Stils aufweist. Nach ein paar bedrohlichen Synthieklängen entfaltet sich ein elektronischer Klangteppich, der stark an die Werke deutscher Elektroniker wie Klaus Schulze oder Michael Hoenig erinnert. Magma-Sänger Klaus Blasquiz liefert, Vocoder-verfremdet, stimmliche Unterstützung. Nach einiger Zeit gesellt sich wieder eine Crimson-mäßige Gitarre dazu, bevor das Stück mit sphärischen Synthies sanft ausklingt.

Zwischen diesen beiden Mammutstücken befindet sich noch das kurze "Une drôle de Journée", ein flottes Elektronik-Stückchen, wieder mit Gesang von Klaus Blasquiz.

Anspieltipp(s): Bolero
Vergleichbar mit: King Crimson (Red), Klaus Schulze
Veröffentlicht am: 4.5.2002
Letzte Änderung: 10.9.2003
Wertung: 13/15

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Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 2 von 2)


Ich mag diese Platte, auch wenn ich sie etwas durchwachsen in ihren Stilwechseln empfinde.

Klingt der erste Track, als wäre ein Jannik Top mit Fripp bei der Neuschöpfung von KING CRIMSON zu Gange, tönt "BOLERO" für 1979 doch bekannt und "altbacken".

Am Schönsten für mich ist dank Klaus Blasquiz das kurze 2. Stück. Eigentlich recht simpel gestrickt: schnelle Sequenzer rattern drauflos, darüber im Wechsel schräge und glasklare Solosounds und wenige Vokaleinlagen des MAGMA-Sängers - fertig ist der Titel.

Bei BOLERO packt er meines Erachtens zu viel hinein. Beginnt er wie MAGMA auf Elektroniktrip, wechselt er nach knapp vier Minuten zu TANGERINE DREAM in ihrer "RUBYCON/PHAEDRA"-Zeit. Die Sequenzen klingen wie kopiert. Einzig das echte Schlagzeug verhindert, das man sich in der falschen LP glaubt. Später, so ab Minute 10 verlangsamen sie sequenzermäßig das Tempo, um die TD-Besetzung der 80er vorwegzunehmen, dafür liefert der Gitarrist herrliche Frippsche Soundwände.

Mir gefällt es, da ich ein Faible für elektronisches habe, und in der Mischung mit Frippschen Sound der 70er klingt das ganz schön. Aber wirklich neu?

Anspieltipp(s): Une Drôle de Journée
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.3.2005
Letzte Änderung: 9.3.2005
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Heldon

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1974 Electronique Guerilla 9.67 3
1975 Allez Teia 10.67 3
1975 It's Always Rock'n'Roll 10.00 2
1976 Heldon IV "Agneta Nilsson" 10.50 2
1976 Un Rêve Sans Consequence Spéciale 11.00 1
1977 Interface 13.00 1
1998 only chaos is real 7.00 1
2006 Well And Live In France - Live In Nancy 1979 9.00 1
2006 Live Electronik Guerilla: Paris 1975-76 11.00 1

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