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Phideaux

Fiendish

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2004
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Folk; New Artrock; Rock / Pop / Mainstream; sonstiges
Label: Bloodfish Music
Durchschnittswertung: 9/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Phideaux Xavier guitar, autoharp, bass, keyboards, vocals
Richard Hutchins drums, percussion

Gastmusiker

DJ Demigod sound design and samples
Neil Citron bass
Ariel Farber vocals
Stefanie Fife cello
David Gervai harmonizer
Valerie Gracious vocals
Will Guterman vocals
Julie Hair bass
Biker HelFrostt oboe, english horn
Mizue Kido vocals
Kramer bass, keyboards, vocals
Tess Kramer vocals, narration
Gabriel Moffat space guitar
Sydney Moffat vocals
Kelci Moffat "one"
Catherine Nance "hello?"
Armen Ra theremin

Tracklist

Disc 1
1. Fragment 4:12
2. Animal Games 3:30
3. 100 Mg 3:12
4. 100 Coda 2:24
5. Hellphone 2:11
6. Little Monster 5:13
7. Headstones 4:15
8. Fiendish 2:59
9. Vultures & Mosquitoes 4:19
10. Soundblast 7:17
11. Space Brother 5:23
Gesamtlaufzeit44:55


Rezensionen


Von: Christian Rode @ (Rezension 1 von 2)


Wenn ich mir diese Scheibe anhöre, dann wundere ich mich wie britisch ein Amerikaner klingen kann. Die Basis der Songs auf Fiendish ist Folkrock. Wobei die Betonung gleichermaßen auf Folk wie Rock liegt. Hinzu kommt, dass die Stücke einfach ideenreich gestaltet sind, sodass durchaus Artrock-Feeling aufkommt. Dies wird auch dadurch bekräftigt, dass das Folkige etwas durchaus Klassizistisches an sich hat, das mich ein wenig an Jethro Tull (ohne Flöte) oder auch an Roy Harper (Whatever happened to Jugula) denken lässt (etwa 100 mg).

Als ich die CD das erste Mal hörte, dachte ich beim Gesang und der Art Melodien zu präsentieren neben dem Genannten – ich hab’s dann in einer Rezi nachträglich nachgelesen – v.a. an Al Stewart. Überhaupt die Melodien. Es gelingt Phideaux stets ihre Musik wundervoll melodisch rüberzubringen, aber so, dass nie der Eindruck irgendwelcher Plattheit entsteht. Ich empfinde das als sehr angenehm, auch da, wo düsterere Stimmung aufkommt. Schließlich handelt das Album von einem Exorzismus! D.h. die Düsterkeit die erzeugt wird, hat etwas Romantisches: Sie hat Atmosphäre, aber wirkt nicht bedrückend.

Die Texte dazu wirken auch sophisticated. Etwa beim leicht psychedelischen Headstones, wo es zunächst noch heißt: „...and the children in the park are playing...“, dann: „... and the children in the graveyard are playing...“, um schließlich bei “…and the children in the graves are playing…” zu enden.

Die erste Hälfte des Albums bis zum Rocker Little Monsters wirkt dabei vielgestaltiger als die eher ruhigere zweite Hälfte. Der Beginn erinnert mit seinem dumpfen Geplinke an Pink Floyds Echoes und geht dann etwas Porcupine Tree-mäßig weiter. Insgesamt bewegt sich das Album aber doch in folkrockigen Pfaden.

Bei allem Abwechslungsreichtum atmet die Scheibe eine recht stimmige Atmosphäre. Folkrock mit einer guten Prise Artpop, wie man es z.B. auch von Sufjan Stevens (Michigan) kennt. Phideaux haben ein Händchen für stimmige Arrangements und Melodien. Einfach hübsch.

Anspieltipp(s): Headstones, 100 mg
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 13.4.2006
Letzte Änderung: 13.4.2006
Wertung: 11/15

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Von: Dirk Reuter @ (Rezension 2 von 2)


Ich kann die Begeisterung für PHIDEAUX, konkreter für "Fiendish", denn andere Alben der Band sind mir bslang unbekannt, nicht ganz so uneingeschränkt nachvollziehen wie Christian.

Einige gute Melodien ("Fragment" oder "100 Mg") wechseln sich derart krass mit musikalischen Belanglosigkeiten ("Animal Games" oder "100 Coda"") ab, dass man teilweise den Eindruck hat, hier seien völlig unterschiedliche Musiker am Werk.

Die größten Probleme habe ich allerdings mit dem Gesang. Wer da Al Stewart heraushört, sollte sich dessen Alben doch einfach noch mal zu Gemüte führen. Nein, wirklich gut ist die Stimme des Herrn Xavier in meinen Ohren nicht. Was eher an Stewart bzw. dessen langjährigen Mitstreiter Peter White erinnert, ist jedoch das Gitarrenspiel, welches mich auf dieser CD am meisten überzeugt.

Verwundert hat mich, dass Kramer für dieses Album als Produzent zur Verfügung stand. Dessen Arbeit mit Canterbury-Größen wie Hugh Hopper und Daevid Allen oder mit seinen eigenen Bands BONGWATER und SHOCKABILLY hat nun aber mal gar nichts mit dieser Musik gemeinsam und sollte für Kramer-Fans kein Grund sein, sich das Album zu besorgen. Andererseits soll es aber auch kein Hinderungsgrund für die Leute sein, die Kramer, den der Melody Maker mal zutreffend den "Zappa der Neunziger" nannte, bislang eher für völlig durchgeknallt hielten.

Insgesamt ist "Fiendish" kein überragendes Werk, dazu gibt es einfach zu viele schwache Stücke, aber sicher ein Ohr wert, zumal die Band es zum kostenlosen Download in guter Qualität anbietet.

Ach ja, und Prog ist das definitiv auch nicht!

Anspieltipp(s): Fragment, 100 Mg
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.4.2006
Letzte Änderung: 29.6.2011
Wertung: 7/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Phideaux

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2004 Ghost Story 10.00 1
2005 Chupacabras 10.50 2
2006 313 11.00 1
2006 The Great Leap 11.00 2
2007 Doomsday Afternoon 12.33 3
2009 Number Seven 11.00 2
2011 Snowtorch 10.67 3
2018 Phideaux & Mogon: Bloodfish Promotional Issue 11.00 1
2018 Infernal 11.00 1
2018 We Only Have Eyes for You - 1

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