Doing This... On Ice!
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Music America / Renaissance Records |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Jack Bruce |
bass, lead vocals |
| David Sancious |
keyboards, guitar |
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| Dave "Clem" Clempson |
guitar |
| Billy Cobham |
drums, percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
White Room
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8:13
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| 2. |
Hit And Run
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5:07
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| 3. |
Clem's Blues
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3:09
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| 4. |
Born Under A Bad Sign
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4:45
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| 5. |
Livin' Without Ja
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4:09
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| 6. |
Dancing On Air
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4:42
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| 7. |
Post War
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10:45
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| 8. |
Theme From An Imaginary Western
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5:07
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| Gesamtlaufzeit | 45:57 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Face Lift 318
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5:27
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| 2. |
Escape To The Royal Wood (On Ice)
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8:42
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| 3. |
Morning Story
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1:49
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| 4. |
Traintime
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3:13
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| 5. |
Politician
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6:21
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| 6. |
Sunshine Of Your Love
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10:32
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| 7. |
Bird Alone
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15:36
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| Gesamtlaufzeit | 51:40 |
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Rezensionen

Nach seinem Aufstieg zum Superstar mit Cream verlegte sich Basstier (und Gesangsikone) Jack Bruce auf eine mehr oder weniger erfolgreiche Solokarriere. Künstlerisch wertvolle Alben gelangen ihm vor allem in den 70ern, leider blieb der grosse kommerzielle Erfolg aus. In den 80ern agierte Bruce weder im Studio noch live immer ganz geschmackssicher, was aber die Highlights dieser Zeit eben noch betont.
1980 wollte es Jack Bruce nochmals wissen und gründete seine persönliche Supergroup: Mit Billy Cobham (u.a. bekannt geworden mit dem Mahavishnu Orchestra), Dave "Clem" Clempson (u.a. Colosseum) und David Sancious hatte er mehr als bekannte Mitstreiter gewonnen. Das Studioalbum der Gruppe, "I've always wanted to do this", geniesst allerdings einen zweifelhaften Ruf. Nun, leider kenne ich es nicht, da es seit einiger Zeit "out of print" und nur noch zu unverschämten Preisen erhältlich ist. Und ein weiteres Studioalbum ist nicht mehr entstanden.
Es gibt aber mit dieser Formation einige Live-Mitschnitte, die zu vernünftigen Preisen erhältlich sind. Einer davon ist beispielweise der Auftritt beim "Live On The Old Grey Whistle Test", ein anderer - beim Rockpalast - wurde wohl jüngst auf DVD veröffentlicht. Und es gibt die Doppel-CD "Doing This... On Ice!", die ein Konzert am 20. November 1980 in Denver, während der Promotion-Tour für das Album, wiedergibt.
Die vier Musiker sind an diesem Abend gut drauf, was sich in einem durchaus mitreißenden Konzert niederschlägt. Die Songauswahl umfasst fünf Titel des damals aktuellen Studioalbums ("Hit and Run", "Face Lift 318", "Dancing on Air", "Livin' Without Ja" und "Bird Alone") sowie diverse Cream-Klassiker ("White Room", "Born Under A Bad Sign", "Politician" und "Sunshine Of Your Love") und natürlich Ausschnitte aus dem Soloschaffen von Bruce ("Post War", "Theme For An Imaginary Western" (auf dem CD-Cover falsch geschrieben), "Escape To The Royal Wood", "Traintime"). Daneben darf sich Gitarrist Clempson noch bei einem Blues-Solo-Spot austoben.
Technisch sind die Musiker über alle Zweifel erhaben. So spielt man sich souverän durch den Stilmix aus Jazz-Rock, einfach nur Rock, Blues, sanften Art-Pop-Anklängen und jazz-affinen Ausflügen. Bruce gibt einige Kabinettstückchen am Bass und singt hervorragend. Billy Cobham spielt die Drums präzise und inspiriert, hier klingt das deutlich motivierter als beispielsweise bei den Ausschnitten von "Live On The Old Grey Whistle Test". Dave Clempson ist ein souveräner Gitarrist, der sich sowohl im Blues wie im Rock oder in der Fusion zu Hause fühlt. Dazu noch Multiinstrumentalist David Sancious an Tasten und Gitarre, der sich mit Clempson ein berauschendes Gitarrenduell in "Politician" liefert, sein übliches herzzerreissendes Gitarrensolo in "Theme For An Imaginary Western" beisteuert und in "Bird Alone" ein Jazz-Feuerwerk am Klavier abbrennt und sich am Synthesizer austobt.
Warum das Studioalbum der "Supergroup" nicht so gezündet hat, kann man anhand der Livedarbietungen zumindest vermuten: Die Kompositionen haben es neben den Bruce- und Cream-Klassikern ziemlich schwer. Sie wirken doch ein bisschen zu "leichtgewichtig", nett, aber eben nicht so beeindruckend. Ausnahme ist sicherlich die Homage an Charlie Parker, "Bird Alone", aber vielleicht auch nur in dieser "extended" Liveversion. "Hit And Run" und "Livin' Without Ja" sind zwar ein bisschen mainstreamig, gehen aber gut ab...
In den meisten Songs wird ausführlich improvisiert, wobei allerdings die Keyboard-Beiträge von David Sancious in Songs, die normalerweise ohne Keyboards auskommen (vor allem "White Room" und "Sunshine Of Your Love") nicht immer stilsicher sind. Dafür kommen die ausladenden Versionen von "Post War" und "Escape To The Royal Wood" umso besser.
Ein Livedokument, welches Jack Bruce-Fans in jedem Fall haben müssen. Für andere ist 'reinhören unter Umständen auch ein Gewinn. Es soll allerdings nicht verschwiegen werden, dass die Aufnahme ein bisschen unter Problemen leidet, so ist der Klang nicht immer optimal. Mal sind die Keyboards zu laut, dann hört man gerade wieder bei einem Solo die Gitarre nur so aus dem Hintergrund. Aber das ist nicht so störend, als das man von einem "Bootleg"-Sound sprechen müsste.
| Anspieltipp(s): |
Post War, Theme For An Imaginary Western, Bird Alone |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
26.3.2006 |
| Letzte Änderung: |
26.3.2006 |
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