Songs from the Wood
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Informationen
Allgemeine Angaben
| Erscheinungsjahr: |
1977 |
| Besonderheiten/Stil: |
Folk |
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| Label: |
Chrysalis |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Ian Anderson |
Gesang, Flöte, Gitarre, Mandoline |
| Martin Barre |
Gitarre, Laute |
| John Evan |
Klavier, Orgel, Synthesizer |
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| Barriemore Barlow |
Schlagzeug |
| John Glascock |
Bass, Gesang |
| David Palmer |
Keyboards |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Songs from the Wood
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4:52
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| 2. |
Jack-in-the-Green
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2:27
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| 3. |
Cup of Wonder
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4:30
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| 4. |
Hunting Girl
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5:11
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| 5. |
Ring Out, Solstice Bells
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3:46
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| 6. |
Velvet Green
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6:03
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| 7. |
The Whistler
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3:30
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| 8. |
Pibroch (Cap in Hand)
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8:37
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| 9. |
Fires at Midnight
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2:26
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| Gesamtlaufzeit | 41:22 |
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Rezensionen

Nachdem schon in früheren Tull-Werken stets ein gewisser Folk-Einfluss zu hören war, der sich jedoch meist auf einzelne Songs beschränkte, begann mit "Songs from the Wood" eine drei Studio-LPs umfassende Phase, die man eindeutig als Folk-Rock (oder vielleicht eher Folk-Prog) bezeichnen kann. Auf diesem Album ist erstmals David Palmer, der auf den früheren Alben für Orchesterarrangements verantwortlich zeichnete, als sechstes Bandmitglied integriert.
Das Album beginnt mit dem Titelsong, und dieser wird gleich von einem charakteristischen A-Capella Chor eingeleitet, der dann von einem reichhaltigen Instrumentarium, u.a. Mandoline und Laute, ergänzt wird. Ein beeindruckender Auftakt, der den Ton für das ganze Album setzt. Es enthält sowohl einfachere (nicht abwertend gemeint), folkige Songs wie "Jack-in-the-Green" oder "Cup of Wonder" als auch härtere Titel wie "Hunting Girl", dessen klasse E-Gitarre dieses Stück zu einem Höhepunkt des Albums macht.
Meine absoluten Favortiten dieser Platte sind aber "Velvet Green", ein mit zahlreichen mittelalterlichen Elementen durchsetzter Song, und vor allem "Pibroch" (ein etwas älteres Wörterbuch übersetzt dieses Wort mit "wilde Kriegsmusik der Bergschotten"), auf dem sich brachiale E-Gitarren und akustische Passagen zu einer genialen Symbiose vereinigen. Einer der besten Tull-Songs überhaupt!
Fazit: gehört für mich (neben "Thick as a Brick" und "A Passion Play") zu den Top 3 im Jethro-Tull-Oeuvre.
| Anspieltipp(s): |
Hunting Girl, Velvet Green, Pibroch |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
2.8.2003 |
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Folk, Progrock und Klassik (in "Ring out, solstice bells" treffen sogar poppige und jazzige Fragmente aufeinander) wurden hier vom Maestro Anderson mit der hörbaren (und auf dem Cover erwähnten) kompositorischen Hilfe von Martin Barre und David Palmer zu einem schillernden, leichtfüßigen und prächtig arrangierten Werk zusammengesetzt.
Auf "Songs from the wood" zeigt sich mal wieder, dass auch Bands mit einem dominanten Leader davon profitieren können, wenn möglichst viele Mitglieder, nachweislich vor allem der Keyboarder und der Gitarrist, ihre Ideen mit einbringen.
"Hunting girl" profitiert beispielsweise von den zwischen rasant und komplex wechselnden Rhythmen der proggigen Instrumentalteile und damit von der imposanten Technik des Schlagzeugers Barlow.
Zu den stärksten Stücken dieses Albums gehören für mich "Velvet Green" und "Pibroch". Einen Totalausfall auf der ansonsten gelungenen Platte muss ich auch noch vermelden: Die poppigen, mit Händeklatschen versehenen Passagen in dem m.E. ziemlich mißlungenen "Ring out, solstice bells".
David Pegg, Mitglied der Folk-Formation Fairport Convention und zeitweise auch Jethro Tull-Musiker meinte einmal, Jethro Tull wären eine viel bessere Folkband als Fairport Convention. Stimmt, die Frische und Brillanz von "Songs from the wood" bleiben unerreicht.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.10.2005 |
| Letzte Änderung: |
11.10.2005 |
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