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Jethro Tull

J-Tull Dot Com

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1999
Besonderheiten/Stil: sonstiges
Label: Roadrunner
Durchschnittswertung: 6.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Ian Anderson Gesang, Flöte, Bouzouki, Gitarre
Martin Barre Gitarre
Andrew Giddings Keyboards
Doane Perry Schlagzeug
Jonathan Noyce Bass

Gastmusiker

Najma Akhtar backing Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Spiral 3:50
2. Dot Com 4:25
3. Awol 5:19
4. Nothing @ all 0:56
5. Wicked Windows 4:40
6. Hunt By Numbers 4:00
7. Hot Mango Flush 3:49
8. El Nino 4:40
9. Black Mamba 5:00
10. Mango Surprise 1:14
11. Bends Like A Willow 4:53
12. Far Alaska 4:06
13. The Dog-Ear Years 3:34
14. A Gift Of Roses 3:54
Gesamtlaufzeit54:20


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 3)


Vier Jahre hat es gedauert, bis Jethro Tull nach "Roots to Branches" ein neues Studioalbum vorlegten, und das Warten hat sich gelohnt! "Dot Com" ist ein klasse Album geworden. Mit "Spiral" wird das Album von einem typischen Kracher eröffnet, der Titelsong bringt dann etwas östlichen Flair, wie er auch auf dem letzten Studioalbum zu hören war. Ungewohnt düster klingt "El Nino", während "Hot Mango Flush" und "Mango Surprise" ein bisschen lateinamerikanisch angehaucht sind. Auch typische Tull-Balladen wie "Bends like a Willow" oder "Wicked Windows" dürfen nicht fehlen.

Insgesamt sind die bewährten Tull-Zutaten wieder zu einem gelungenen Album vermischt worden. Zwar wird hier der Progressive Rock nicht neu erfunden, aber Jethro Tull vermeiden auch peinliche Selbstkopien.

Anspieltipp(s): Dot Com, Wicked Windows, El Nino
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.5.2002
Letzte Änderung: 13.8.2006
Wertung: 9/15

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Von: Udo Gerhards (Rezension 2 von 3)


Jochens letzter Satz stimmt sicherlich; dennoch zählt für mich "dot com" zu den Enttäuschungen des letzten Jahres. Obwohl ich die Platte nicht als totale Peinlichkeit ansehen kann, so finde ich doch, dass sie einen deutlichen Rückschritt gegenüber der noch ganz ordentlichen "Roots To Branches" darstellt.

Routiniert geben Ian Anderson und Co. wieder ihren Mix aus Hard Rock, Flöte, östlichen Einflüssen und gelegentlichem Akustikfeeling, aber mit dreissig Jahren Erfahrung kann man Routine eigentlich sowieso erwarten. Die einzelnen Stücke aber wirken auf mich sehr roh, fast unfertig. Vergeblich sucht man sowohl im Arrangement als auch in den Kompositionen die Feinheiten und die Raffinesse vorheriger Platten. Nur ganz gelegentlich (z.B. in "Awol") werden Erinnerung an bessere "Tull"-Tage wach, ansonsten klingt das ganze uninspiriert, wenn nicht sogar lustlos.

Der einzige wirklich Pluspunkt hier scheint mir zu sein, dass Ian Anderson Stimmprobleme dem Hörer nicht mehr ganz so arg ins Auge, pardon Ohr fallen, auch wenn er immer noch weit, weit von der Form früherer Tage entfernt bleibt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.5.2002
Letzte Änderung: 16.5.2002
Wertung: 4/15

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Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 3 von 3)


Im Fall von "J-Tull Dot Com" stelle ich fest, dass man offenbar keine Lust hatte, sich im Studio mit Arrangements zu beschäftigen. Das ist umso erstaunlicher und enttäuschender, als man den meisten Jethro Tull-Alben seit 1969 anhörte, wieviel Arbeit in die Arrangements gesteckt wurde. Ein eigens bestellter Fachmann namens David Palmer war in den 70ern alleine für die Streicher zuständig.

Vielleicht war das also eine mutige Entscheidung, die Songs von "J-Tull Dot Com" leicht unfertig klingen zu lassen. Hoffentlich auch eine Entscheidung, die bewußt so getroffen wurde und nicht etwa Lustlosigkeit oder Zeitmangel entsprang. Ich habe da jedenfalls ein Problem, mich an immer noch sehr gute und meistens originelle Songeinfälle von Anderson zu gewöhnen, die diesmal von schlicht nach Demotapes klingenden "Arrangements" umrahmt werden.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.5.2006
Letzte Änderung: 1.5.2006
Wertung: 7/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Jethro Tull

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1968 This Was 7.00 4
1969 Stand Up 11.00 3
1970 Benefit 9.00 4
1971 Aqualung 11.33 3
1972 Living In The Past 9.67 3
1972 Thick As A Brick 12.80 5
1973 A Passion Play 12.75 5
1974 Warchild 10.00 4
1975 Minstrel In The Gallery 11.50 4
1976 Too Old to Rock'n'Roll: Too Young to Die 9.00 3
1977 Songs from the Wood 11.67 3
1978 Heavy Horses 9.80 5
1978 Live - Bursting Out 11.50 2
1979 Stormwatch 9.50 2
1980 A 9.67 3
1982 The Broadsword And The Beast 10.00 2
1984 Under Wraps 9.00 3
1985 A Classic Case - The London Symphony Orchestra Plays The Music Of 4.00 2
1987 Crest of a Knave 7.80 5
1988 20 Years of Jethro Tull (Box Set) 12.00 1
1988 20 Years of Jethro Tull 10.00 1
1989 Rock Island 8.50 2
1990 Live at Hammersmith '84 9.00 1
1991 Catfish Rising 10.50 2
1992 A Little Light Music 10.50 2
1993 25th Anniversary Box 12.00 1
1993 Nightcap 8.00 1
1995 In Concert 10.00 1
1995 Roots To Branches 8.50 2
2001 The very best of 11.00 1
2002 Living With The Past (CD) 7.50 2
2003 The Essential Jethro Tull - 1
2003 A New Day Yesterday - The 25th Anniversary Collection (DVD) 9.00 1
2003 The Jethro Tull Christmas Album 9.00 3
2004 Nothing Is Easy: Live At The Isle Of Wight 1970 11.00 1
2005 Nothing Is Easy: Live At The Isle Of Wight 1970 (DVD) 8.00 2
2005 Aqualung Live - 2
2007 The Best Of Acoustic Jethro Tull - 1
2007 Live At Montreux 2003 11.00 1
2007 Bethlehem, PA, 9 August 2003 (DVD) - 1
2008 Jack in the green (DVD) - 1
2008 Their fully authorized story (2 DVDs) - 1
2009 Live At Madison Square Garden 1978 (DVD) 11.00 1
2010 Live at the London Hippodrome (DVD) 10.00 2
2015 Too Old To Rock 'n' Roll: Too Young To Die! - The TV Special Edition 11.00 1
2017 Jethro Tull - The String Quartets 11.00 1

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