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Dream Theater

The Number of the Beast (Official bootleg)

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003
Besonderheiten/Stil: live; Metal
Label: Ytsejam Records
Durchschnittswertung: 8/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

James LaBrie vocals
John Myung bass
John Petrucci guitar and vocals
Mike Portnoy drums and vocals
Jordan Rudess keyboards

Tracklist

Disc 1
1. Invaders 4.18
2. Children of the damned 5.06
3. The prisoner 6.27
4. 22 Acacia Avenue 6.50
5. The number of the beast 4.28
6. Run to the hills 4.05
7. Gangland 6.30
8. Hallowed be thy name 7.59
Gesamtlaufzeit45:43


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 2)


Nach Metallicas "Muster of Puppets" coverten Dream Theater Iron Maidens "The number of the beast" als Teil eines Konzertes.

Mike Portnoy schreibt im CD-Heft zu "The number of the beast (Official bootleg)", dass Iron Maiden die Power der New Wave of British Heavy Metal mit progressiver Sensibilität verbanden. Wer würde ihm da widersprechen wollen... (Leider trifft das im Fall von "The number of the beast" am wenigsten zu). Nichtdestoweniger halte ich "The number of the beast" subjektiv für kompositorisch mich am wenigsten ansprechende Iron Maiden-Scheibe. Vielleicht weil "The number of the beast" von den frühen Iron Maiden-Werken sich noch am ehesten am New Wave of British Heavy Metal-Mainstream orientiert, wird dieses Werk von vielen als die beste bzw. bedeutendste Iron Maiden-Scheibe genannt.

Da ich wie gesagt "The number of the beast" nicht besonders schätze und auch kein großer Maiden-Fan bin, kann mich ohne überflüssige Vergleiche zurücklehnen und mir die erfrischende "The number of the beast"-Version von Dream Theater anhören, die die Band am 24ten Oktober 2002 in Paris bereits zum zweiten Mal zum Besten gab.

Aus den obengenannten Gründen und weil ich mich weder für das auf mich seltsam klapprig wirkende Bassspiel von Steve Harris noch für die Stimme von Bruce Dickinson begeistern kann, neige ich zu der Meinung, dass mir Dream Theater mit ihrer "The number of the beast"-Konzerteinspielung mehr Spaß machen als das Original, selbst wenn das Schlagzeugspiel von Portnoy vielleicht weniger raffiniert als das von Clive Burr erscheint und John Myungs Bass mal wieder eher fühlbar als hörbar ist.

Erwähnenswert ist die Tatsache, dass die Keys von Jordan Rudess zeitweise die Rolle des zweiten Gitarristen übernehmen, zumal ich wenige Sachen vorhersehbarer und langweiliger finde als die Gitarrenduelle bei Iron Maiden. James LaBrie schlägt sich tapfer als wäre er hauptberuflich ein NWOBH-Shouter. (Möglicherweise liegt ihm sowas tatsächlich am besten, was ihm viele zum Vorwurf machen wollen). Lustig ist die lässig-angejazzte Version von "Gangland" ausgefallen, womit man hier endlich die Originaltreue über Bord schmiß. Leider bleibt eine solche Herangehensweise ein Einzelfall.

Vielleicht sollte diese CD also ein echter Iron Maiden-Fan besprechen, denn ich kann der Sache den nötigen Ernst leider nicht abgewinnen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.6.2006
Letzte Änderung: 5.6.2006
Wertung: 8/15

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Von: Kristian Selm (Rezension 2 von 2)


Nun gut, ich bin zwar nicht unbedingt der von Siggy gewünschte "echte" Iron-Maiden-Fan, jedoch finden sich in meiner Sammlung alle Alben der Eisernen Jungfrau bis zum 88er Album "Seventh son of a seventh son". Dennoch geht es mir ähnlich wie meinem Vorschreiber, was die persönliche Wahrnehmung von "The number of the beast" angeht. Sicherlich findet man hier mit "The number of the beast" und "Run to the hills" zwei der bekanntesten Nummer der Band, wie mit "22 Acacia Avenue" und vor allem "Hallowed be thy name" ebenfalls zwei absolute, zeitlose All-Time-Klassiker vertreten sind. Dennoch schneidet dieser unbestreitbare Klassiker der NWOBH im Vergleich mit den anderen Maiden-Alben im eigenen Empfinden etwas schlechter ab, da Alben wie "Iron Maiden", "Piece of mind" oder "Powerslave" musikalisch wesentlich interessanter gestaltet sind.

Dream Theater halten sich bei ihrer Interpretation relativ genau an die Vorgaben des Originals, nur selten versucht man etwas Eigenes einzubringen. Dies kann man auf der einen Seite als werksgenaue Reproduktion betrachten, auf der anderen Seite hätten vielleicht etwas mehr Wagnisse dem Material eine wesentlich eigenständigere Note verliehen. Somit beweisen sich Dream Theater lediglich als gute Maiden-Coverband. Einzige Ausnahme und auch gleich das Albumhighlight ist die angejazzte Interpretation von "Gangland", die deutlich mehr Eigenständigkeit und vor allem mehr inhaltliche Freiheiten bietet.

Letztendlich bleibt "The number of the beast" eher für den Dream-Theater-Fan interessant, was auch damit dokumentiert ist, dass dieses Album beim bandeigenen Label Ytsejam Records erschien.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.11.2006
Letzte Änderung: 3.3.2012
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Dream Theater

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1986 Majesty - the official 1986 Demo 9.00 1
1989 When Dream And Day Unite 11.00 3
1992 Another day (Single) - 1
1992 Images and Words 12.00 4
1993 Live at the Marquee 7.00 1
1994 Lie (Single) - 1
1994 The silent man (Single) - 1
1994 Awake 12.33 3
1995 A Change Of Seasons 9.50 2
1997 Falling Into Infinity 6.00 2
1997 Hollow years (Single) - 1
1998 Once In a LIVEtime 7.67 3
1999 Metropolis Pt. II - Scenes From a Memory 12.00 7
2000 Through her eyes (Single) - 1
2001 Metropolis 2000: Scenes From New York 11.00 1
2001 Live Scenes From New York 10.00 1
2002 Six degrees of inner turbulence 6.00 3
2003 Train of thought 9.67 6
2003 Master of Puppets (Official Bootleg) 10.00 2
2004 Live at Budokan 10.50 2
2004 When dream and day reunite (Official bootleg) 11.00 1
2004 Live at Budokan (DVD) 12.00 1
2005 Dark Side of the Moon (Official bootleg) 9.00 2
2005 Octavarium 10.29 7
2006 Score - 20th Anniversary World Tour (DVD) 12.00 1
2006 Score - 20th Anniversary World Tour 7.00 1
2006 Made in Japan (Official bootleg) 10.00 1
2007 Systematic Chaos 8.00 4
2008 Chaos in motion 2007-2008 10.00 1
2009 Black Clouds & Silver Linings 10.00 2
2009 Uncovered 2003-2005 (Official bootleg) 8.00 1
2011 A Dramatic Turn of Events 11.80 5
2013 Dream Theater 8.67 3
2013 Live at Luna Park 13.00 1
2016 The Astonishing 8.50 3

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