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Roxy Music

Live

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003 (Aufnahmen von 2001)
Besonderheiten/Stil: live; ArtPop; Rock / Pop / Mainstream
Label: Eagle Records
Durchschnittswertung: 9.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Bryan Ferry Gesang, Klavier
Andrew MacKay Oboe, Saxofon
Phil Manzanera Gitarre
Paul Thompson Schlagzeug

Gastmusiker

Chris Spedding Gitarre
Colin Good Klavier
Zev Katz Bass
Lucy Wilkins Violine, Keyboards
Julia Thompson Percussion, Keyboards
Sarah Brown, Yanick Etienne, Michelle John, Sharon White Gesang

Tracklist

Disc 1
1. Re-Make/Re-Model 4:29
2. Street Live 2:28
3. Ladytron 5:03
4. While My Heart Is Still Beating 4:51
5. Out Of The Blue 4:21
6. A Song For Europe 8:10
7. My Only Love 8:26
8. In Every Dream Home A Heartache 6:19
9. Oh Yeah! 4:21
10. Both Ends Burning 6:06
11. Tara 3:27
Gesamtlaufzeit58:01
Disc 2
1. More Than This 3:55
2. If There Is Something 5:55
3. Mother Of Pearl 6:11
4. Avalon 4:21
5. Dance Away 3:52
6. Jealous Guy 5:26
7. Editions Of You 3:48
8. Virginia Plain 3:02
9. Love Is The Drug 3:49
10. Do The Strand 3:50
11. For Your Pleasure 6:42
Gesamtlaufzeit50:51


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


Fast 20 Jahre nach ihrem letzten Studioalbum gingen Roxy Music 2001 wieder auf eine Tour, die auf dieser zwei Jahre darauf erschienenen Doppel-CD dokumentiert wurde. Von der Urbesetzung waren neben Bryan Ferry noch Phil Manzanera, Andrew MacKay und Paul Thompson dabei. Leider kein Eno oder Eddie Jobson! Zwar ist Gast-Keyboarderin Lucy Wilkins auch mit Violine aufgelistet, aber davon merkt man nur selten etwas.

Ebenso überraschend wie erfreulich ist die Tatsache, dass die Band hier überwiegend Songs aus ihrer progressiven Phase, also den Jahren 1972 bis 1975, bietet. Diese werden mit der gewohnten Spielfreude zelebriert, die Herren gehören noch lange nicht zum alten Eisen, wobei das Fehlen eines Eno bzw. Jobson sich schon bemerkbar macht. Zwar fiept und ziept es in Ladytron in bester Eno-Manier, aber die elektronischen Effekte, mit denen beispielsweise For Your Pleasure in der Studioversion verziert war, vermisst man schon. Gleiches gilt für das wilde Gefiedel, das einst Eddie Jobson einbrachte, die erwähnte Lucy Wilkins tritt an der Violine eigentlich nur im kurzen Instrumentalstück Tara hervor. Zwischendurch gibt es leider immer wieder mal etwas Schleim zu ertragen in Form späterer Roxy-Hits (Dance Away, Oh Yeah!).

Insgesamt ein respektables Live-Dokument, das auch einen guten Überblick über das Schaffen von Roxy Music bietet. Wer sich für deren artifizielle Frühphase interessiert ist mit dem 1976 erschienenen Livealbum Viva! allerdings eindeutig besser bedient.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.6.2006
Letzte Änderung: 14.6.2006
Wertung: 8/15

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Von: Christian Rode @ (Rezension 2 von 2)


Mit diesem Dokument ihrer Re-Union im Jahr 2001 legen Roxy Music ihr opulentestes Live-Album und - was das Proggige angeht - ihr Zweitbestes vor. Nach fast 20 Jahren Abstinenz fahren Roxy Music voll auf der Retroschiene. Die Auswahl der Songs ist mehr als zufriedenstellend und legt gegenüber der Tour von 1982 einen klaren Schwerpunkt auf die 70er Jahre. Ein paar Hits aus den 80ern dürfen aber auch nicht fehlen.

Die Doppel-CD ist - wie auch schon Heart Still Beating seinerzeit - nicht der Mitschnitt eines einzigen Konzertes, sondern eine Zusammenstellung, die an verschiedenen Orten weltweit entstanden ist. Sie enthält das komplette Programm der Welttournee und folgt in der Reihung der Songs dem Konzert in London, wie es auf der DVD Live at the Apollo zu sehen ist. Hinzu kommen nur noch die beiden Songs More than this und If there is something, was der Pluspunkt der CD-Ausgabe ist. Als Appetithäppchen gibt es hier aber Both Ends Burning aus der Apollo-Show als Video zu sehen. So erfährt man, was man angesichts des Großformatsounds schon irgendwie geahnt hat, nämlich, dass die optische Darbietung wieder mal ein Leckerbissen für Roxy-Fans ist.

Die Band ist in Höchstform und mit viel Spaß dabei. Bemängeln könnte man höchstens, dass es zu wenig Violin-Soli zu hören gibt. Aber der Focus liegt einfach mehr auf den Stars der Band Ferry, Mackay und Manzanera. Jedenfalls: Ein großes und wirklich hörenswertes Comeback!

Anspieltipp(s): If there is Something, My only love
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.10.2009
Letzte Änderung: 6.3.2012
Wertung: 11/15
12 Punkte für die DVD "Live at the Apollo", der Optik wegen!

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Roxy Music

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1972 Roxy Music 11.67 3
1973 For Your Pleasure 11.75 4
1973 Stranded 9.00 2
1974 Country Life 9.50 2
1975 Siren 8.50 2
1976 Viva! 11.00 2
1979 Manifesto 9.00 1
1980 Flesh + Blood 5.00 1
1982 Avalon 5.00 2
1983 The High Road (DVD) 10.00 1
1990 Heart Still Beating 8.00 1
1995 The Thrill of it All 10.00 2
2001 Musikladen 12.00 1
2001 The Best of 7.00 1
2002 Live at the Apollo 11.00 1
2007 On the Road. Live. 1979 9.00 1
2007 The Thrill of it All. A Visual History 1972-1982 (DVD) 11.00 1
2008 Live at Rainbow Music Hall, Denver, Colorado, USA 10.00 1
2012 The Complete Studio Recordings - 1

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