Live at Montreux 1981 (DVD)
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
|
|
| Label: |
Eagle records |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
|
Besetzung
| Mike Oldfield |
guitars, bass, keyboards |
| Maggie Reilly |
vocals |
| Rick Fenn |
guitars, bass |
|
| Tim Cross |
keyboards |
| Mike Frys |
drums, percussions |
| Morris Pert |
percussions |
|
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
QE2 Medley:Taurus 1 - Sheba - Mirage
|
23:30
|
| 2. |
Platinum - Parts 1-4
|
16:03
|
| 3. |
Tubular Bells, Part 2
|
10:37
|
| 4. |
Medley: Conflict - Ommadawn
|
28:15
|
| 5. |
Tubular Bells, Part 1
|
18:03
|
| 6. |
Punkadiddle
|
8:01
|
| Gesamtlaufzeit | 104:29 |
|
|
Rezensionen

Anscheinend öffnen diverse Sender ihre Archive, um neues (altes) Material unter die wartende Fanschar zu bringen. So gibt es nun einen Mitschnitt von Mike Oldfields Auftritt beim 1981er Montreux-Festival zu kaufen, den anscheinend das schweizerische Fernsehen aufgenommen hatte.
Die DVD ist solide gemacht: der Ton steht sowohl in Stereo als auch in zwei verschiedenen gut klingenden Surroundformaten (Dolby Digital, DTS) zur Verfügung. Nur Maggie Riley kommt mir im Mix etwas zu leise daher. Die Bildqualität entspricht dem damaligen Stand der Fernsehtechnik, ist also auch völlig ok.
Musikalisch war Mr. Oldfield auf der Promotiontour zu seinem damals aktuellen Album QE2. Im Gegensatz zu Exposed (DVD) kommt hier die kleine Bandbesetzung daher - einziges Zugeständnis an seine Musik sind die beiden Drummer/Percussionisten. So eröffnet ein Medley aus diversen Titeln des damals aktuellen Albums das Konzert. Nett anzuhören, aber für einen Fanboy wie mich, der eher die alten Sachen bevorzugt, nur die Einleitung zu besserem. Die folgt mit Auszügen des Vorgängeralbums Platinum. Diese Parts erinnern mich auch klanglich stark an Incantations. Nette Konzerteinlage ist das Kredenzen diverser Getränke gegen Ende des Stückes auf dem Silbertablett, während der Keyboarder am Piano "dahinklimpert". Der wirkliche Höhepunkt folgt auf "Tubular Bells II". Nachdem ein weiterer Song der "neuen" Platte abgearbeitet wurde, spielt Oldfield eine komprimierte Version seines dritten Albums "Ommadawn". Die folkigen Elemente dieser Platte lockern den Auftritt ungemein auf, der sonst ziemlich elektrisch daherkommt. Auch das obligatorische "Tubular Bells I" gefällt. An Stelle der Röhrenglocken übernimmt Maggie Riley deren Einsätze.
Als Zugabe liefert die Band eine humorige Version von "Punkadiddle" ab - passend mit freiem Oberkörper (nur der Keyboarder behält sein scheußliches Hemd an - und Maggie Riley steht hier nicht mit auf der Bühne, nur damit keine falschen Hoffnungen aufkommen!). Spaßig die Interaktion von Oldfield und dem Publikum: er spielt das Thema an, das Publikum führt es zu Ende - mit diversen "Grimassen" von Mike verziert. Er hat also auch Entertainerqualitäten. Überhaupt ist die Optik des Konzertes aus heutiger Sicht lustig. Die 80er-Jahre Outfits und Frisuren stehen für mich in einem ziemlichen Gegensatz zur 70er-Musik, die hier überwiegend geboten wird. Lustig anzusehen.
Fazit: Der Auftritt macht Laune, gefällt mir ungemein in seiner Songauswahl, was manche "merkwürdige" Keyboardsounds vergessen lässt, und ist gut gespielt. Für Oldfieldfreunde ein Muss.
| Anspieltipp(s): |
Ommadawn, Punkadiddle |
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
14.6.2006 |
| Letzte Änderung: |
14.6.2006 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Mike Oldfield
Zum Seitenanfang
|