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Klaus Schulze

The Crime of Suspense

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2006 (ursprünglich 2000 als zweite CD von Contemporary Works 1 erschienen)
Besonderheiten/Stil: Elektronische Musik
Label: Revisited Rec
Durchschnittswertung: 10.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Klaus Schulze electronics
Julia Messenger vocals on 1 and 3
Thomas Kagermann flute,vocals,violin on 2

Tracklist

Disc 1
1. Good Old 4 On The Floor 24:00
2. J.E.M. 17:25
3. Overchill 29:24
4. Ruins   (Bonus Track) 4:34
5. Castles   (Bonus Track) 4:15
Gesamtlaufzeit79:38


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 2)


Als CD No. 85 (da liegt offensichtlich noch einiges vor uns!) der Klaus Schulze-Wiederveröffentlichungsreihe von InsideOut-Ableger Revisited Records kommt das ursprünglich 2000 als zweite CD von Contemporary Works 1 erschienene "The crime of suspense" auf den Markt. Für genauere Beschreibung des musikalischen Inhaltes von "The crime of suspense" möchte ich auf die Besprechung zu dieser leider nicht mehr erhältlichen 10-CD-Box verweisen.

Die zwei kurzen Bonustracks ("Ruins" und "Castles") sind in leicht verkürzter Form auf der 10ten CD von "Contemporary Works 1" zu finden, während die Originale nur auf einer Promo-CD zu dieser Box veröffentlicht wurden. Diese Promo-CD hat man angeblich an diejenigen Fans verschickt, die "Contemporary Works 1" vorbestellt haben. Da ich diese Promo-CD nicht bekommen habe, muss ich wohl "Contemporary Works 1" erst nach dem Erscheinungstermin bestellt haben. (Schon wieder hat der etwas verpennt, euer Rezensent...)

Maestro Schulze bastelte im Jahre 2000 unermüdlich an seinen Sounds weiter. Rausgekommen ist eine trancig-ethnische, trotz der überwiegend leisen und zurückhaltenden Töne hypnotische elektronische Musik, die, ohne ihre in den 70er Jahren liegenden Ursprünge zu verleugnen, nach wie vor modern klingt. "Overchill" könnte man durch die repetitiv-melancholischen, teilweise improvisiert wirkenden Gesangsbeiträge von Julia Messenger als Elektronik mit Postrock-Einflüssen einstufen.

Im Vergleich zur restlichen Musik von "The crime of suspense" ist "Ruins" zugänglicher, rhythmischer und direkter ausgefallen. Für mich eher nach Filmmusik von Tangerine Dream als nach Klaus Schulze klingend. Dagegen wirkt "Castles" trotz lebhafter Sequencer und Rhythmen viel atmosphärischer.

"The crime of suspense" kommt - wie immer bei Revisited Records - in edlem Digipack mit Prägedruck. Das CD-Heft ist durch die neuesten Interviews mit Klaus Schulze gewohnt informativ ausgefallen.

Wer die am Anfang des neuen Jahrtausends erfolgte musikalische Weiterentwicklung des Elektronikers Klaus Schulze erleben will, sollte bei "The crime of suspense" zugreifen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.6.2006
Letzte Änderung: 22.6.2006
Wertung: 11/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 2)


Im Beiheft zu Klaus Schulzes 2007er Werk Kontinuum lässt sich dessen Manager Klaus-Dieter Müller darüber aus, dass Schulze ohne Gastmusiker oder Sänger doch viel besser ist. Nun, wenn ich Kontinuum mit diesem Album vergleiche, komme ich zu einem etwas anderen Ergebnis. Gerade die Mitwirkung von Julia Messenger bzw. Thomas Kagermann gibt der Musik die besondere Note.

Dabei gefällt mir vor allem J.E.M., wo Thomas Kagermann zu Schulzes Sequenzer- und sonstigen Rhythmen asiatisch klingende Flötenklänge (keine Querflöte, eher irgendeine exotische Variante) beisteuert, was eine ganz faszinierende Kombination ergibt, eine Art Ethno-Elektronik. In den beiden anderen Stücken ist es der improvisierte, weitgehend textlose Gesang von Julia Messenger, der für eine ungewöhnliche Note sorgt. Wobei ich sagen muss, dass Good Old 4 on the Floor mir ohne den Gesang etwas zu trance-artig fad erscheinen würde. In Overchill dagegen verstärkt der Gesang die leicht bedrohliche Grundstimmung der Musik noch.

Schulze mokiert sich im Beiheft zur Neuausgabe der CD über die puritanische Einstellung mancher Elektronik-Fans und spricht von Berührungsängsten gegenüber anderen Stilarten. Erfreulich, dass Klaus Schulze selbst in dieser Hinsicht offener ist.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.9.2007
Letzte Änderung: 3.9.2007
Wertung: 10/15
das erste Stück fällt etwas ab, ansonsten 11

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Klaus Schulze

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1972 Irrlicht 10.00 5
1973 Cyborg 11.00 3
1974 Blackdance 8.00 3
1975 Picture Music 10.00 2
1975 Timewind 12.33 3
1976 Moondawn 11.00 3
1977 Body Love Vol. 2 12.00 2
1977 Mirage 12.00 5
1977 Body Love 10.67 3
1978 X 13.00 5
1979 Dune 10.50 4
1980 ...Live... 10.67 3
1980 Dig It 10.00 4
1981 Trancefer 12.33 3
1983 Audentity 11.33 3
1983 Dziekuje Poland 11.50 2
1984 Angst 9.33 3
1985 Inter*face 9.50 3
1986 Dreams 10.00 3
1988 En=Trance 9.67 3
1990 The Dresden Performance 12.00 1
1990 Miditerranean Pads 8.50 2
1991 Beyond Recall 11.00 2
1991 2001 - 1
1992 Royal Festival Hall Volume 2 11.00 1
1992 Royal Festival Hall Volume 1 11.00 1
1993 The Dome Event 12.00 1
1994 Le Moulin De Daudet 11.00 2
1994 Das Wagner Desaster - Live 9.67 3
1994 Totentag 13.00 1
1994 Goes Classic - 1
1995 In Blue 8.50 2
1996 Are you sequenced? 7.33 3
1997 Dosburg Online 9.50 2
2000 Jubilee Edition Second Part 10.00 1
2000 Jubilee Edition Third Part 9.00 1
2000 The Ultimate Edition - 1
2000 Jubilee Edition First Part 10.00 1
2000 Historic Edition 12.00 1
2000 Silver Edition 13.00 1
2000 Contemporary Works 1 13.00 1
2001 Live @ Klangart 1 + 2 11.00 2
2002 Virtual Outback 10.00 1
2002 Contemporary Works 2 12.00 1
2005 Vanity of Sounds 11.50 2
2005 Moonlake 9.50 2
2006 Ballett 2 10.00 1
2006 Ballett 1 10.00 1
2007 Kontinuum 7.67 3
2007 Ballett 4 9.00 1
2007 Ballett 3 8.00 1
2009 La Vie Electronique 2 11.00 1
2009 La Vie Electronique 4 11.00 1
2009 La Vie Electronique 1 11.00 1
2009 La Vie Electronique 3 11.00 1
2010 La Vie Electronique 6 11.00 1
2010 La Vie Electronique 7 11.00 1
2010 Big in Japan (Live in Tokyo 2010) 10.00 2
2010 La Vie Electronique 5 11.00 1
2010 La Vie Electronique 8 11.00 1
2011 La Vie Electronique 9 10.00 1
2013 Shadowlands 10.00 1

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