P.U.L.S.E. (DVD)
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
EMI |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| David Gilmour |
guitar, vocals |
| Nick Mason |
drums |
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| Richard Wright |
keyboards, vocals |
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Gastmusiker
| Sam Brown |
backing vocals |
| Jon Carin |
keyboards |
| Claudia Fontaine |
backing vocals |
| Durga McBroom |
backing vocals |
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| Dick Parry |
saxophone |
| Guy Pratt |
bass, backing vocals |
| Tim Renwick |
guitars |
| Gary Wallis |
percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Shine On You Crazy Diamond
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| 2. |
Learning To Fly
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| 3. |
High Hopes
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| 4. |
Take It Back
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| 5. |
Coming Back To Life
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| 6. |
Sorrow
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| 7. |
Keep Talking
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| 8. |
Another Brick In The Wall, Pt. 2
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| 9. |
One Of These Days
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| 10. |
Screen Films
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| 11. |
"Bootlegging The Bootleggers"
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| 12. |
Learning To Fly
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| 13. |
Take It Back
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| 14. |
Tour Stuff
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| 15. |
Pulse TV Advert
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| Disc 2 |
| 1. |
Speak To Me
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| 2. |
Breathe In The Air
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| 3. |
On The Run
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| 4. |
Time
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| 5. |
The Great Gig In The Sky
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| 6. |
Money
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| 7. |
Us And Them
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| 8. |
Any Colour You Like
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| 9. |
Brain Damage
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| 10. |
Eclipse
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| 11. |
Wish You Were Here
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| 12. |
Comfortably Numb
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| 13. |
Run Like Hell
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| 14. |
Screen Films
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| 15. |
Say Goodbye To Life As We Know It
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| 16. |
Photo Gallery
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| 17. |
Wish You Were Here
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| 18. |
Cover Art
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| 19. |
Credits
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Rezensionen

Ich weiß schon gar nicht mehr, wie lange diese DVD als Phantom durch die Zeitschriften- und Internet-Magazin-Landschaften geisterte... ich denke, mindestens ab Anfang 2004 wurde das Erscheinen regelmäßig angekündigt und ebenso regelmäßig wieder abgesagt. Nun, viele Monde später, ist es doch passiert: Die P.U.L.S.E.-DVD ist erhältlich und macht sich seitdem 07. Juli 2006 auf den Weg zu den Fans ;-)
Was ist geboten: Die P.U.L.S.E.-DVD ist gleich eine doppelte geworden. Auf zwei DVDs wird ein komplettes Konzert von Pink Floyd im Rahmen der "Division Bell"-Tour 1994 im Londoner Earls Court präsentiert. Das Konzert ist auf diese beiden DVDs verteilt, was zunächst schlecht klingt, aber in diesem Fall irgendwie paßt. Bekanntermaßen boten Pink Floyd auf dieser Tournee im zweiten Konzertteil "The Dark Side Of The Moon" komplett dar. Und dies ist gewissermaßen ein in sich geschlossener Konzertteil, der nun im wesentlichen die zweite DVD einnimmt. Dazu kommen noch die anschliessend gespielten Zugaben, "Wish You Were Here", "Comfortably Numb" und "Run Like Hell".
Auf der ersten DVD gibt es das "gemischte" Konzert mit vorwiegend neuerem Material aus der Gilmour-Ära sowie den Gassenhauern wie "Another Brick In The Wall, pt. 2" und dem Standard-Opener "Shine On You Crazy Diamond" in der gekürzten Version. Auf beiden DVDs gibt es zusätzlich noch einiges an Bonusmaterial.
Zur Technik: Das Bild wurde im ursprünglichen 4:3-Format belassen und lediglich optisch nachgearbeitet. Das hat gewirkt: Das Bild ist gestochen scharf, so ein unglaubliches Bild habe bei einer DVD noch nicht gesehen. Der Ton kommt in Stereo und Dolby Digital Surround daher. Es gibt keine DTS-Tonspur, das dürfte viele überraschen. Aber der DD-5.1-Surround-Mix läßt eigentlich soundtechnisch keine Wünsche offen. Als besonderes Schmankerl gibt es noch eine dritte Tonspur, nämlich einen höher auflösenden DD-5.1-Surround-Mix. Der dürfte allerdings nicht auf allen Playern laufen, aber wenn er es tut... Wow! Hier hat es fast meine ganze Wohnung in Schwingungen versetzt. Der Surround-Mix ist hervorragend gelungen und gibt das seinerzeitige Konzerterlebnis gut wieder (ich war damals im Münchener Olympiastadion zugegen). Vor allem die üblichen Verdächtigen wie z.B. der Anfang von "Time" blasen einem die Ohren rundum frei...
Pink Floyd sind 1994 schon lange viel mehr als nur ein paar Musiker. Pink Floyd, das ist ein Gesamtkunstwerk in "Sound and Vision" und das wird hier aufs bombastischste zelebriert. Es gibt viele Totalen, die immer wieder die riesige Bühne zeigen, wie sie in bonbonfarbenen Lichtkaskaden förmlich explodiert. Dazu kommen immer wieder hektische Laserfinger, die den Himmel abtasten, bis hin zum Gitarren-Laser-Gewitter zu Beginn von "Run Like Hell". Ein wahrhafter Augen- und Ohrenschmauß (wenn man solchen auf die Spitze getriebenen Bombast abkann). Im großen, kreisrunden Bildschirm laufen extra zu den Songs aufgenommene Filme (die sich als Bonus auch jeweils noch einzeln auf den DVDs befinden; hier lohnt sich vor allem ein genauerer Blick auf den Film zu "Time"). Die älteren Filme zu den "Dark Side"-Titeln wurden teilweise sanft modernisiert, z.B. sieht man halt zeitgenössische Politiker bei "Brain Damage". Die ganze Show begeistert auch nach 12 Jahren noch und wirkt kein bisschen altbacken.
Die Musiker sind eher selten im Bild und wenn ist es meist David Gilmour, den wir bei seiner routinierten, aber wenig aufregenden, Arbeit beobachten können. Überhaupt wirken die drei "Floyds" eher zurückhaltend, der einzige der alles gibt ist Gary Wallis an der Percussion. Für Gänsehaut sorgt vor allem Gilmours Lapsteel-Solo in "High Hopes".
Die Setlist dieses Konzerts unterscheidet sich im übrigen von der zusammengestückelten Setlist der Doppel-CD (wie auch von der Setlist, die ich damals in München genießen durfte). So fehlt z.B. "Astronomy Domine", dafür gibt es aber "One Of These Days". Insgesamt ist die Setlist sehr gut.
Die zwei DVDs kommen im Digipack mit einem minimalistischen Booklet (aber immerhin), in welchem unter anderen die Menüstruktur abgebildet ist. Als Bonus gibt es neben den bereits erwähnten Bühnenfilmen, noch die Originalvideos von "Learning To Fly" und "Take It Back" sowie eine Bildergalerie, Auszüge aus dem Cover-Artwork von Floyd-Alben und Bühnenpläne. Sehr nette Beigaben sind die Sektion "Bootlegging The Bootleggers", in der anscheinend konfiszierte Publikumsmittschnitte von durchaus brauchbarer Qualität gezeigt werden, und der "Say Goodbye To Life As We Know It"-betitelte Tourreport eines Roadies (dabei outen sich die Roadies als viel abgedrehtere Typen, als die Musiker). Interessant ist sicherlich auch die überschwängliche Laudatio von Billy Corgan (Smashing Pumpkins) über Pink Floyd, wohl anläßlich deren Aufnahme in die Rock'n'Roll-Hall of Fame. Anschliessend liefern dann die Floydies (natürlich ohne Roger Waters) noch eine Akustiksession mit "Wish You Were Here" mit Billy Corgan an der Gitarre ab.
Für den Fan ist das hier natürlich die Vollbedienung und es ist überhaupt keine Frage, das jeder beinharte Floyd-Fan dieses tolle Werk braucht. Man fragt sich allerdings schon, warum das alles solange dauern mußte, bis es fertig war und dann noch die genannten technischen Schwächen auftreten. Außerdem wurde wieder einmal das Medium DVD nicht optimal genutzt und z.B. unterschiedliche Kamerapositionen anwählbar gemacht. Das hinterläßt zumindest bei aller Begeisterung einen etwas schalen Nachgeschmack... aber was soll's: Das Konzert ist einmalig und das ist schließlich die Hauptsache!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.7.2006 |
| Letzte Änderung: |
11.7.2006 |
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Gibt es irgendetwas, das noch nicht über diese DVD geschrieben oder analysiert wurde? Ich denke nicht, von daher möchte ich hier mehr meine eigenen Gedanken zum Ausdruck bringen.
Zunächst zur Verpackung, die mir relativ lieblos und unpraktisch erscheint. Beispielsweise bekommt man die zweite DVD nur dann heraus, wenn die erste nicht mehr in der Hülle steckt. Und musste man ins Booklet tatsächlich einen Werbezettel der aktuellen Gilmour-CD legen?
Der Sound wurde auf DD 5.1 gebracht und wird den hohen Ansprüchen zu 100% gerecht. Ein wirklich fantastisches Klangerlebnis.
Die Bildqualität ist dagegen wahrlich kein Erlebnis. Das eigentliche Konzert ist oftmals viel zu hell und überbelichtet. Zudem vermisse ich mehr an Großaufnahmen der einzelnen Musiker. Wo sind eigentlich die Hauptakteure: Gilmour, Mason, Wright? Als Musikfan will man doch solchen Kultmusiker schon mal etwas genauer auf die Finger schauen, aber stattdessen hageln eine übertriebene Laser-Light-Show oder Filmeinspielungen über den Bildschirm.
Nichts Außergewöhnliches, aber dennoch recht amüsant ist das Bonusmaterial, wie Backstage-Aufnahmen, Hintergrundinfos, unveröffentlichte Songs usw. Allerdings in weitaus schlechterer Bild- und Tonqualität als die eigentliche Konzertaufnahme.
Musikalisch gibt es das komplette Konzertprogramm der "Division bell" - Tour von 1994 im Londons Earls Court zu hören. Das heißt: "Dark side of the moon" in voller Länge, natürlich viele Stücke aus "Division bell", einiges aus "A momentary lapse of reason" und "The wall", teils wenig bzw. nichts aus meinen Floyd Lieblingsalben "Wish you were here", "Animals" oder "Meddle". Um ehrlich zu sein, mit den Tracks aus "Division bell" oder "A momentary lapse of reason" kann ich überhaupt nichts anfangen, und "Dark side of the moon" halte ich zwar für ein gutes, aber auch für ein etwas überschätztes Werk. Ich denke, Pink Floyd haben in der Einzelheit bessere Songs geschrieben. Zudem ist mir die hintergründige und zurückhaltende Spielweise von Gilmour & Co auf Dauer einfach zu unausgereizt. Natürlich geht über all die Jahre die Unbekümmertheit und Spielfreude ein wenig verloren, auch begründet durch den gewissen Druck der musikalischen Massentauglichkeit. Trotzdem hält man sich für Live-Verhältnisse zu nah und perfekt an die Studiofassung.
Wie bereits erwähnt sind das alles meine ganz persönlichen Eindrücke und mein Gemeckere ist selbstverständlich auf einem recht hohen Niveau. Mit einer anderen Sichtweise oder einem Faible für solch bombastische Groß-Konzerte kann die Welt schon wieder ganz anders aussehen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
17.2.2009 |
| Letzte Änderung: |
17.2.2009 |
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