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Theodor Bastard

Pustota

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2004
Besonderheiten/Stil: Elektronische Musik; Gothic; Worldmusic / Ethno
Label: Pandaimonium Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Yana Veva Vocals
Fedor Svolotch Vocals, Guitars, Programming
Max Kost Bass
Monthy Keyboards, Programming
Kusas Percussion, Drum Programming

Tracklist

Disc 1
1. Pustota 3:59
2. Sadanah 5:16
3. Isolation 4:44
4. Alteya 6:13
5. Zima 4:26
6. Satori Aisha (Satori in Asia) 3:38
7. Dogma 4:52
8. Satellite 5:42
9. Selva 6:56
10. Pustota (Version 2.0) 6:35
Gesamtlaufzeit52:21


Rezensionen


Von: Kristian Selm


1996 fanden sich in St. Petersburg, noch unter dem Namen Fedor Svoloch, einige ambitionierte Künstler zusammen, um ihren Rechnern merkwürdige Sounds und Klangmuster zu entlocken. Anfang 1999 erfolgte die Umbenennung in Theodor Bastard, und man lotete noch mehr die Grenzen zwischen gespenstischer Atmosphäre, Minimalismus und Experimentierfreudigkeit aus.

"Pustota" ist die inzwischen sechste Veröffentlichung, die erste jedoch, für die auch ein Vertrieb in Westeuropa und Amerika gefunden werden konnte. Entgegen der einleitenden musikalischen Umschreibungen gibt sich das Quartett aus Russland auf dem aktuellen Werk äußert zugänglich, die Experimente halten sich zugunsten mystischer Folklore relativ in Grenzen. Die tranceartige Verbindung aus schamanenartigem Gesang - vor allem die Frontfrau Yana Veva sticht mit ihrer fast schon orientalisch angehauchten Stimme heraus -, elektronischer, rhythmusgetriebener Worldmusic und spannungsgeladener Atmosphäre bringt die Band in ähnliches Fahrwasser wie die ebenfalls aus St. Petersburg kommenden Ole Lukkoye.

Dabei gelingt es Theodor Bastard trotz 3 Personen, die sich für Programming zuständig zeigen, keine nur sattsam steril und kalt wirkenden Sounds zu reproduzieren. Durch Gitarre, Bass und geschickt arrangierte Gesangsaufbauten erhalten die Klänge eine unheilvolle, zugleich aber auch faszinierende atmosphärische Tiefe. Wer mit Bands wie Dead Can Dance oder den bereits angesprochenen Ole Lukkoye etwas anfangen kann, der sollte ruhig mal Theodor Bastard antesten - eine durchaus lohnende Neuentdeckung.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.8.2006
Letzte Änderung: 10.8.2006
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Theodor Bastard

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2012 Oikoumene 9.00 1
2015 Vetvi 10.00 1

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