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Dream Theater

Dark Side of the Moon (Official bootleg)

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2005
Besonderheiten/Stil: live
Label: Ytsejam Records
Durchschnittswertung: 9/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

James LaBrie vocals
John Myung bass
John Petrucci guitar and vocals
Mike Portnoy drums and vocals
Jordan Rudess keyboards & lap steel guitar
Derek Sherinian keyboards on CD2, tracks 4,5 & 6

Gastmusiker

Mike Stone special guest on CD 2, track 7
Theresa Thomason vocals
Norbert Stachel sax
Geoff Tate special guest on CD 2, track 7
Michael Wilton special guest on CD 2, track 7
Scott Rockenfield special guest on CD 2, track 7
Eddie Jackson special guest on CD 2, track 7

Tracklist

Disc 1
1. Speak To Me / Breathe 3:55
2. On The Run 2:26
3. Time 7:02
4. The Great Gig In The Sky 4:35
5. Money 6:35
6. Us And Them 8:02
7. Any Colour You Like 5:05
8. Brain Damage 3:49
9. Eclipse 2:48
Gesamtlaufzeit44:17
Disc 2
1. Echoes Pt.1   (soundcheck rehearsal-Philadelphia 2/4/04) 12.00
2. One of these days   (live in Rotterdam 18/1/04) 6.24
3. Sheep   (soundcheck rehearsal-Anaheim CA 9/3/06) 9.42
4. In the flesh?   (Live in Berlin 26/2/98) 2.56
5. Run like hell   (Live in Poughkeepsie NY 30/12/98) 1.58
6. Hey you   (Live in Paris 25/6/98) 4.49
7. Comfortably numb   (featuring Queensryche-Live in Spokane WA 30/7/03) 7.22
Gesamtlaufzeit45:11


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 2)


Ein nicht selbstverständliches und schon gar nicht leichtes Unterfangen: Eine betont virtuose und energetische Progmetalband covert ein phlegmatisch-atmosphärisches Album von Pink Floyd, ein Album, dessen kommerzieller Erfolg und künstlerischer Einfluss einmalig sind, selbst wenn "Dark side of the moon" bei einigen Progkonsumenten einiges an Skepsis auslöst.

Nach erklärter Absicht von Mike Portnoy versuchten Dream Theater die Atmosphäre des Originals zu bewahren, was nach meinen Begriffen gelungen ist. Nicht zuletzt deswegen war die Leistung "Dark side of the moon" live gecovert zu haben für die fünf Progmetaller wahrscheinlich wichtiger als für die restliche Musikwelt. Ich kann dabei nur sehr wenig Neues, Aufregendes oder besonders Erwähnenswertes ausmachen. Die Band nimmt sich zurück bis zur Selbstaufgabe, verwendet die Aufnahmen mit den legendären "Dark side of the moon"-Effekten und läßt sich von einer Sängerin und einem Saxophonisten unterstützen. Mehr Ehrfurcht vor dem Original geht nicht. Wer Dream Theater bei diesem unwahrscheinlichen Coverversuch gehört hat, wird höchstwahrscheinlich kaum Gründe finden, besonders enttäuscht oder besonders begeistert zu sein.

Eine Möglichkeit auch nur für wenige Takte Dream Theater zu sein, ist hier nur extrem selten gegeben. Kleine individuelle Noten konnte vor allem Herr LaBrie hier und da in seinem Gesang einschmuggeln, der Rest gibt meist eine brave Coverband ab. Immerhin spielen Mike Portnoy und Jordan Rudess - an den dafür geeigneten Stellen - etwas schwungvoller als Nick Mason und Rick Wright (welcher Schlagzeuger und Keyboarder spielt nicht schwungvoller als diese zwei Temperamentbolzen?). Etwas mehr Energie schimmert mal ausnahmsweise in "Any colour you like" durch.

Einen wichtigen Vorteil sehe ich in dieser Neueinspielung: Sie ist nicht so gnadenlos perfekt wie das Studio-Original. Auch dank den nicht immer dazu passenden Gesangskünsten von LaBrie. Vielleicht hätten sich Dream Theater doch lieber "Wish you were here" oder "Animals" vornehmen sollen?

Die zweite CD bietet weitere Pink Floyd-Stücke von Dream Theater, mal als Teil vom Soundcheck, mal im Rahmen eines Konzertes.

In "Echoes Pt.1" erahnen wir, dass Petrucci kein zweiter Gilmour sein kann und möchte. In das Stück werden sogar Akkorde und Tempi integriert, die von einer kreativen Interpretation zeugen. Weniger Ehrfurcht vor dem Original kann manchmal gut tun. "One of these days", möglicherweise mein Lieblingstück von Pink Floyd, kommt im ersten Teil leider ziemlich lahm rüber. Und wieder zeigt sich, wie entscheidend die Gitarrenarbeit von Dave Gilmour für viele dieser Stücke war.

Wen wundert's: Am überzeugendsten klingen Dream Theater in den rockigeren Floyd-Nummern wie "Sheep" und "In the Flesh?". "Comfortably numb" wurde zusammen mit Queensryche live eingespielt, was nur gesangstechnisch Sinn macht. Es sei denn, man kann sich beispielsweise für zwei nicht immer synchron spielende Schlagzeuger begeistern.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.9.2006
Letzte Änderung: 2.9.2006
Wertung: 8/15

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Von: Kristian Selm (Rezension 2 von 2)


In der Tradition am zweiten Abend eines Konzertes in der gleichen Stadt ein komplettes Album nachzuspielen, war bei Dream Theater nach "Master of puppets" von Metallica sowie "The number of the beast" von Iron Maiden mit "Dark side of the moon" von Pink Floyd ein stilistisch völlig anderes Album an der Reihe.

Dabei ist es zuerst einmal wirklich erstaunlich, wie nah sich Dream Theater bei ihrer Interpretation von "Dark side of the moon" am Original orientieren. Eigentlich kann man gar nicht von einer Interpretation reden, denn hauptsächlich ging es den Musikern darum, die Atmosphäre dieses Klassikers der Rockgeschichte einzufangen und nicht durch eigene Einflüsse zu "entweihen". Wie sinnvoll nun solch eine Herangehensweise auch immer sein mag, sei dahingestellt. Dafür beweisen Dream Theater, dass sie eben nicht nur immer Vollgas geben müssen und genauso das Spiel mit den feinen Nuancen, das Zurücknehmen der eigenen Virtuosität sowie das Herausarbeiten von Stimmungen beherrschen. Aber wie bereits Siggy schrieb: Grundlegend Neues im Vergleich zum Original findet man hier nicht.

Inhaltlich interessanter ist die zweite CD, da hier die Pink-Floyd-Coverversionen zum Teil einen wesentlich eigeneren Touch verliehen bekommen. Vor allem die Gitarre, aber auch Rhythmus und Tempo (z.B. bei "Sheep" oder auch "In the flesh?") sind wesentlich härter und aggressiver gehalten, ohne dabei in metallische Gefilde abzugleiten. Während Gilmours Spiel beim Original sehr viel von Gefühl geprägt ist, lässt es Petrucci lieber etwas mehr krachen, ohne dabei jedoch in emotionsloses Spiel abzugleiten. Einzig der Gesang von James LaBrie erweist sich nicht immer als ganz stimmig, vor allem bei "Sheep" funktioniert er nicht so richtig.

Da es sich bei dieser Veröffentlichung um einen "Official Bootleg" handelt, darf man auch nicht immer einen komplett ausgewogenen Sound erwarten ("Run like hell" und "Hey you" klingen teilweise etwas dünn und blechern, bei "Comfortably numb" nervt zum Teil das asynchrone Getrommel), aber nichtsdestotrotz bekommt man hier mal eine ganz andere Seite von Dream Theater präsentiert.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.11.2006
Letzte Änderung: 5.3.2012
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Dream Theater

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1986 Majesty - the official 1986 Demo 9.00 1
1989 When Dream And Day Unite 11.00 3
1992 Another day (Single) - 1
1992 Images and Words 12.00 4
1993 Live at the Marquee 7.00 1
1994 Lie (Single) - 1
1994 The silent man (Single) - 1
1994 Awake 12.33 3
1995 A Change Of Seasons 9.50 2
1997 Falling Into Infinity 6.00 2
1997 Hollow years (Single) - 1
1998 Once In a LIVEtime 7.67 3
1999 Metropolis Pt. II - Scenes From a Memory 12.00 7
2000 Through her eyes (Single) - 1
2001 Metropolis 2000: Scenes From New York 11.00 1
2001 Live Scenes From New York 10.00 1
2002 Six degrees of inner turbulence 6.00 3
2003 Train of thought 9.67 6
2003 Master of Puppets (Official Bootleg) 10.00 2
2003 The Number of the Beast (Official bootleg) 8.00 2
2004 Live at Budokan 10.50 2
2004 When dream and day reunite (Official bootleg) 11.00 1
2004 Live at Budokan (DVD) 12.00 1
2005 Octavarium 10.29 7
2006 Score - 20th Anniversary World Tour (DVD) 12.00 1
2006 Score - 20th Anniversary World Tour 7.00 1
2006 Made in Japan (Official bootleg) 10.00 1
2007 Systematic Chaos 8.00 4
2008 Chaos in motion 2007-2008 10.00 1
2009 Black Clouds & Silver Linings 10.00 2
2009 Uncovered 2003-2005 (Official bootleg) 8.00 1
2011 A Dramatic Turn of Events 11.80 5
2013 Dream Theater 8.67 3
2013 Live at Luna Park 13.00 1
2016 The Astonishing 8.50 3

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