SUCHE
Erweiterte Suche
Leitfaden: Krautrock
Amon Düül II
Ash Ra Tempel
Can
Cluster
Embryo
Faust
Guru Guru
Kraan
Neu!
Popol Vuh
Wallenstein
Persönliche Tips
Agitation Free
Annexus Quam
Mythos
Xhol (Caravan)
STATISTIK
24894 Rezensionen zu 17065 Alben von 6651 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Kraan

Flyday

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1978 (Neuveröffentlichung 2005 auf Inside Out/Revisited Records)
Besonderheiten/Stil: Funk; Jazzrock / Fusion; Latin
Label: Fünfundvierzig
Durchschnittswertung: 7/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Peter Wolbrandt Gitarre, Gesang
Hellmut Hattler Bass, Gesang
Ingo Bischof Synthesizer
Udo Dahmen Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. Far West 2:31
2. My Brother Said 3:42
3. Ausflug 7:15
4. Gayu Gaya 5:05
5. You're Right 5:59
6. Young King's Song 5:36
7. Buy Buy 3:37
8. Flyday 3:23
9. Gayu Gaya   (Live-Bonustrack nur auf der Neuveröffentlichung 2005) 9:26
Gesamtlaufzeit46:34


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


Nach einer kurzen Phase der Trennung, während der Hellmut Hattler sein Soloalbum "Bassball" einspielte, kamen Kraan im Herbst 1978 wieder zusammen. Das Ergebnis war das Album "Flyday", ein, um es gleich vorweg zu nehmen, durchwachsenes Werk. Mit "Far West" fängt es noch recht vielversprechend an, ein flottes, jazziges Instrumentalstück mit schöner Gitarrenarbeit. "My Brother Said" ist ein eher einfach gestrickter Rocksong. Das folgende "Ausflug" zeigt sich wieder etwas jazziger, in zurückhaltenderem Tempo. In der zweiten Hälfte legt es etwas an Tempo zu.

Dann lässt es deutlich nach: "Gayu Gaya" fängt noch ganz nett an, dann wird es aber zu einem missglückten Versuch, Ethno Elemente in die Musik einzubringen. Ein paar nette Gitarreneinsätze versöhnen ein bisschen, aber vor allem der nervige Gesang erweist sich als störendes Element. "You're Right" ist nicht viel besser, irgendwie klingt es für mich, als habe man sich hier von Santanas "Oye Como Va" inspirieren lassen (nicht in dem Sinn, dass Teile davon abgekupfert wurden), ohne dessen Qualität zu erreichen.

"Buy Buy" plätschert eher belanglos vor sich hin und leidet ebenso wie das abschließende Titelstück unter dem nicht überzeugenden Gesang. Immerhin holt Peter Wolbrandt an der Gitarre noch einiges raus.

Insgesamt ist "Flyday" kein essentielles Album.

Anspieltipp(s): Far West, Ausflug
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.5.2002
Letzte Änderung: 5.5.2002
Wertung: 7/15

Zum Seitenanfang

Von: Ralf J. Günther @ (Rezension 2 von 2)


Jochens Beschreibung ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen. Flyday gehört nicht zu den besten Kraan-Veröffentlichungen. Allerdings ist die neue Kraan-Deluxe-Edition bei Inside Out wohl geeignet, um den Wunsch nach dem Besitz auch schwächerer Alben zu stimulieren. Denn diese Reihe ist einfach schön gestaltet, und das kommt auch Flyday zugute. Die kleine Pseudo-Vinyl-Scheibe (alias CD) ist diesmal tiefblau, das Cover zeigt die unveränderte Originalgrafik von Peter Wolbrandt (d.h. ohne die Fahrer in den fliegenden Autos, die seinerzeit nachträglich von der EMI hinzugefügt wurden).

Flyday entstand 1978, kurz nachdem die Band sich eigentlich verabschiedet hatte. Am Schlagzeug agiert dabei Udo Dahmen. Warum Hattler und Wolbrandt sich von dem Material, das hier verarbeitet wurde, so inspiriert fühlten, dass sie noch einmal mit Kraan begannen, ist nicht ganz leicht nachzuvollziehen, obwohl der Neubeginn als solches natürlich für Kraan-Hörer eine gute Botschaft war.

Die Liner Notes bemühen sich, alles zusammenzukratzen, was es an Positivem über das Album sagen gibt. Aber es hilft einem nicht viel, wenn Hellmut Hattler erklärt: "eine meiner definitiv liebsten Veröffentlichungen". Die Musik hört sich, nachdem man das gelesen hat, über weite Strecken immer noch sehr zaghaft und oft plätschrig an.

Als Bonustrack gibt es eine neunminütige Liveversion von Gayu Gaya, aufgenommen in Kassel mit Alto Pappert am Saxophon. Kein wirkliches Fest, da der Sound zu wünschen übrig lässt, doch lebendiger als das meiste andere auf der CD.

Also - wirklich nicht essenziell. Trotzdem hat Inside Out mit Liebe ein Sammlerstück daraus gemacht.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.1.2006
Letzte Änderung: 11.1.2006
Wertung: 7/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Kraan

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1972 Kraan 9.50 2
1973 Wintrup 10.50 2
1974 Andy Nogger 11.50 2
1975 Live 11.33 3
1975 Let It Out 8.00 2
1977 Wiederhören 11.00 2
1979 Tournee 12.00 1
1982 Nachtfahrt 5.75 4
1988 Live 88 11.33 3
1989 Dancing In The Shade 9.00 3
1991 Soul Of Stone 5.00 1
2001 Live 2001 10.67 3
2001 Berliner Ring 5.00 1
2003 Through 7.00 1
2007 Psychedelic Man 9.00 2
2011 Diamonds 8.00 2

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum