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24183 Rezensionen zu 16530 Alben von 6438 Bands.
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Phideaux

The Great Leap

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2006
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Beat; Rock / Pop / Mainstream
Label: Bloodfish
Durchschnittswertung: 11/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Phideaux Xavier Gesang, Elektrische Sitar, Gitarren, Nord Electro 2, Fender Rhodes, Autoharp, Bass
Rich Hutchins Schlagzeug, Perkussion
Ariel Farber Violine, Gesang
Valerie Gracious Gesang
Molly Ruttan Moffat Gesang
Linda Ruttan Moldawsky Gesang
Gabriel Moffat Elektrische Gitarre (4, 5)

Gastmusiker

Arlan Shierbaum Hammond Orgel, Wurlitzer Piano, Clavinet, Minimoog, Piano, Synthesizer
Probyn Gregory Theremin, Trompete, Flügelhorn, Waldhorn, Posaune
Biker Helfrostt Flöte, Zuma, Blockflöte
Joe Pusiteri Snare-Drum-Korps, Glocke (2)
Stefanie Fife Cello
Scott Brannon Hammer-Hackbrett (aha?)

Tracklist

Disc 1
1. Wake Up 4:03
2. You And Me Against A World Of Pain 5:35
3. The Waiting 3:33
4. Abducted 6:10
5. Rainboy 6:15
6. I Was Thinking 4:24
7. Long And Lonely Way 4:18
8. They Hunt You Down 3:54
9. Tannisroot 4:52
10. One Star 5:14
11. Last 5:50
Gesamtlaufzeit54:08


Rezensionen


Von: Marcus Kästner @ (Rezension 1 von 2)


Bei besonders eifrigen Künstlern besteht immer die Gefahr des Fließbandeffekts, wie er u.a. den Flower Kings und Neal Morse zugeschrieben wird. Nun bringt Phideaux Xavier mit seiner Truppe das vierte Album innerhalb von drei Jahren heraus – und ein fünftes steht bereits in den Startlöchern! Müssen wir uns vor Fließbandeffekt fürchten?

Noch nicht, denke ich. Die Entwicklung auf den bisherigen Alben, bis hin zum Meilenstein „313“ wird hier logisch forgesetzt: transparenter, dennoch rotziger Klang, das instrumentale Arsenal um einige Exoten erweitert, die Stücke nicht länger als sechs Minuten, trotzdem jede Menge Bombast. Der „Trend“ geht immer mehr in Richtung epischen, bombastischen Rocks, so schwinden auch die Wave- und Folkeinflüsse, und der Indie/Alternative-Bezug, den man „Fiendish“ noch andichten konnte, ist hier fast komplett verloren. Gut so, sage ich.

„The Great Leap“ ist ein knackiges, zündendes, kurzweiliges Album. Phideaux konzentriert sich ganz auf das, was er am besten kann – wohl auch am liebsten mag – nämlich diese epischen Rocknummern. Langeweile und Gleichförmigkeit werden dabei gekonnt vermieden: Beatles-Chöre zu Beginn von 'Rainboy', Sitarspiel in 'Long And Lonely Way', aggressiver Gesang in 'They Hunt You Down', verschiedenste Arrangements in jedem Stück – der Blick auf die Anzahl der beteiligten Musiker macht das deutlich.

Allgegenwärtig ist diese Aufbrauchstimmung, die schon der Titel verrät. Symbolisch dafür steht der Titel des zweiten Stücks „You And Me Against A World Of Pain“, ein Motiv, dass sich auch auf vorherigen Alben finden lässt und vielleicht hier, in dem herrlich hymnischen 'Last', seinen Abschluss findet.

Insgesamt weist „The Great Leap“ perfekt durchkomponierte und ausgeklügelte Stücke auf. Vielleicht wird dieser „perfekte“ Phideaux einigen zu schaffen machen, denen gerade der chaotische und anarchistische Charakter seiner Musik besonders gefallen hat. Ich dagegen empfinde den „großen Sprung“ als fantastisches kurzweiliges Hörerlebnis – von dessen Sorte ich ruhig gern noch ein paar Alben hätte.

Anspieltipp(s): Rainboy, They Hunt You Down, Last
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.9.2006
Letzte Änderung: 18.9.2006
Wertung: 11/15
Der bislang kompakteste und greifbarste Phideaux-Output

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Von: Thomas Kohlruß (Rezension 2 von 2)


Das neue 'Phideaux'-Album ist da... erstaunlich, dass sich in kürzester Zeit eine Anhängerschaft um diese virtuelle Band gebildet hat, die tatsächlich jedem neuen Output sehnsüchtig entgegen fiebert. Glücklicherweise ist die Combo 'Phideaux' ja recht produktiv, so dass die Fanschaft meist nicht lange darben muss (das nächste Album steht schon in den Startlöchern...).

Ja, aber warum ist das so? Und sind diese 'Phideaux' überhaupt so richtig proggig? Antworten gibt es, wenn man den neuesten Output "The Great Leap" mit offenen Ohren hört. Wieder ein Album auf fast schon erschreckend hohem Niveau, die Fließbandarbeit scheint dem Klangkollektiv zu liegen. Die Arrangements so gut wie jedes Songs offenbaren nach und nach eine Farbigkeit und kleine Gimmicks, die schon ein bisschen ihresgleichen sucht. Schon die geschmackvolle und abwechslungsreiche Instrumentierung ist ein Kapitel für sich. Wer hier den Prog nicht spürt, der muß mal an seinen Rezeptoren arbeiten ;-)

'Phideaux' verfeinern ihre ganz eigene Mixtur aus Wave, Glam-Rock, Folk, Pop und beatlesken Melodeien auf "The Great Leap" bis eine geradezu bezaubernde Melange aus den Boxen fließt. Jeder Song wirkt federleicht und doch nachhaltig, so dass man nicht nur einen kurzen Genuß davon hat. Dazu kommt die sanfte, aber doch verführerisch schmeichelnde Stimme des Phideaux Xavier himself, die wahrlich das I-Tüpfelchen auf dem Ganzen ist.

Träumerische Musik mit dem gewissen Etwas... "The Great Leap" ist vielleicht das proggigste (auch wenn einem das natürlich eher so "untergejubelt" wird) und vollwertigste Album dieser eigenwilligen Combo bis dato.

Anspieltipp(s): eigentlich alles, aber besonders gut gefallen mir das beatleske "Rainboy" und das unwirklich-schwebende "You And Me Against A World Of Pain"
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.10.2006
Letzte Änderung: 9.10.2006
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Phideaux

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2004 Ghost Story 10.00 1
2004 Fiendish 9.00 2
2005 Chupacabras 10.50 2
2006 313 11.00 1
2007 Doomsday Afternoon 12.33 3
2009 Number Seven 11.00 2
2011 Snowtorch 10.67 3

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