SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
19.11.2017
Cluster - Cluster & Farnbauer Live in Vienna
18.11.2017
Babils - The Joint Between
Reinhard Lakomy & Rainer Oleak - Zeiten
Deluge Grander - Oceanarium
Virgil & Steve Howe - Nexus
Sons of Apollo - Psychotic Symphony
Yurt - III - Molluskkepokk
17.11.2017
The Gerald Peter Project - Incremental Changes, Pt. 1
Tohpati Ethnomission - Mata Hati
Dialeto - Bartók in Rock
The Gerald Peter Project - Incremental Changes, Pt. 1
Necronomicon - Verwundete Stadt
Millenium - 44 Minutes
16.11.2017
Smalltape - The Ocean
Dworniak Bone Lapsa - Fingers Pointing At The Moon
Kotebel - Cosmology
Focus - The Focus Family Album
Peter Hammill - From the Trees
ARCHIV
STATISTIK
24090 Rezensionen zu 16463 Alben von 6400 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

White Willow

Signal To Noise

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2006
Besonderheiten/Stil: RetroProg
Label: The Laser's Edge
Durchschnittswertung: 8.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Trude Eidtang vocals
Lars Fredrik Frøislie Hammond C3 w/Leslie 147, Mellotron M400S, Mini-Moog model D, ARP Pro-soloist, ARP Axxe, Solina String Ensemble, Roland EP-10, Roland VP-330, Korg VC-10, Korg Polysix, Fender Rhodes mkII, Hohner Clavinet D6, Wurlitzer A200 and Bösendorfer Grand Piano
Jacob Holm-Lupo Gibson SG Special, Gibson Les Paul Gold Top '53, Rickenbacker 12 String Electric, H. Yairi Acoustic, Jerry Jones Electric Sitar, E-Bow, Additional Keyboards
Marthe Berger Walthinsen Ernie Ball Musicman Stringray, Warwick Streamer LX5, China Cymbal Smashing
Aage Moltke Schou drums, percussion, glockenspiel
Ketil Einarsen woodwinds

Gastmusiker

Brynjar Dambo Moog Voyager solo on Chrome Dawn

Tracklist

Disc 1
1. Night Surf 4:13
2. Splinters 8:36
3. Ghosts   (instrumental) 5:49
4. Joyride 4:19
5. The Lingering 9:25
6. The Dark Road 4:17
7. Chrome Dawn   (instrumental) 7:13
8. Dusk City 6:06
9. Ararat   (instrumental) 1:35
Gesamtlaufzeit51:33


Rezensionen


Von: Thomas Schüßler @ (Rezension 1 von 2)


Da ist sie also, die neue Platte von White Willow. Lange habe ich sie erwartet, zumal der Veröffentlichungstermin kurzfristig noch einmal nach hinten geschoben wurde. Das Besetzungskarussell hat sich an einer wichtigen Position, der der Sängerin, gedreht. Ansonsten hat sich die Band "gesund geschrumpft", wobei schade ist, dass Sigrun Eng nicht länger ihr Cello zur Verfügung stellt. Desweiteren scheint sich in der Besetzungsliste im Booklet eine Wobblerisierung durchzusetzen, da jedes Instrument mit Hersteller und Modell angegeben ist. Dabei hatte ich im Gegensatz zu Kollege Udo noch Glück, da Lars Fredrik Frøislies Tastenarsenal diesmal in das 250 Zeichen große Textfeld haargenau hineingepasst hat.

Zu einer Wobblerisierung der Musik von White Willow kommt es dadurch jedoch noch lange nicht, denn die Tasten stehen absolut nicht im Vordergrund. Im Gegenteil habe ich sogar Probleme, die verwendeten Instrumente herauszuhören. Möglicherweise stimmt hier das Verhältnis von Aufwand zu Ergebnis nicht mehr? Und ausgerechnet das einzige längere Tastensolo (am Moog) wird von Gastmusiker Brynjar Dambo übernommen...

Die neue Sängerin Trude Eidtang unterscheidet sich auf den ersten Blick (nicht vom Aussehen her, vom Gesang!) recht wenig von ihrer Vorgängerin Sylvia Erichsen. Beide haben sie eine glockenhelle und glasklare Stimme. Dennoch bevorzuge ich den Gesang Erichsens, die mit ihrer Stimme besser Emotionen übermitteln konnte und damit der Musik mehr Tiefe verlieh. Eidtangs Gesang ist mir zu oberflächlich und kann mich nicht so recht fesseln, was sich somit leider auch auf die Songs auswirkt.

Und so sind es denn auch die Instrumentalstellen, die im Besonderen meine Aufmerksamkeit erregen. Immerhin gibt es zwei längere Instrumentalstücke (sowie ein kurzes). Hier fahren White Willow wieder auf der von ihnen bekannten Retroschiene. Jedoch auch hier gibt es wieder ein "leider": leider wird dieses wunderbar bratzige Heavy-Gitarrengeriffe, das sie auf dem Vorgänger eingeführt hatten, hier lediglich kurz an zwei Stellen verwendet. Das, was übrig bleibt, gefühlvolle Gitarrensoli über einem Mellotronteppich, hat man so schon oft gehört.

Vielleicht hat sich Mastermind Jacob Holm-Lupo, ähnlich wie vor ihm schon ein Arjen Lucassen, zu sehr vom sirenenhaften Gesang verführen lassen. Da die neue Sängerin den Songs nicht die rechte Tiefe geben kann, ist das Ergebnis für mich eine kleine Enttäuschung, gerade nach dem tollen "Storm Season".

Anspieltipp(s): Splinters, Ghosts
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 26.9.2006
Letzte Änderung: 26.9.2006
Wertung: 9/15

Zum Seitenanfang

Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 2 von 2)


Nachdem ich nun zum wiederholten Male Signal To Noise höre, werden die Fragezeichen auf der Stirn leider auch nicht weniger. Es bröselt ein ziemlich entwässerter Brei aus den Boxen, den ich so gar nicht in Verbindung mit Anekdoten oder Änglagard bringen kann, was aber sehr häufig bei White Willow getan wird.

Tatsache ist allerdings, dass die Band auf ihren letzten zwei Alben sehr wohl Stilelemente der genannten Bands verarbeitet hat. Zudem kam eine sehr frische Art auf dem letzten Album, als die Gitarren deutlich betonter eine sehr knackige Modernität in den Sound brachten. *Pffffft* Seifenblase geplatzt.

Aus der Traum von schwebend dröhnenden Mellotronsounds, von kernigen Riffs, von stampfenden Beats. White Willow sind mit ihrem neuen Album austauschbar geworden. Austauschbar wie so viele Bands, die den Weg Richtung "New Artrock" (oder wie auch immer man es nennen mag) einschlugen, weil man dort die Hoffnung und Zukunft der Musik sieht. Ist es das wirklich? Weg von innovativen Konzepten? Lieber im Gleichklang in eine Richtung mit Bands wie Paatos, The Gathering, ein bisschen Porcupine Tree und wie sie nicht alle heißen.

Schade, Storm Season machte Hoffnung auf eine wirklich gelungene Komposition aus Modernität, Härte und Gefühl. Signal To Noise bleibt selbst nach häufigem Hören nicht hängen. Bratzende Gitarren - gibt's nicht mehr. Wirklich schöne Retro-Stimmungen - gibt's nicht mehr. Den Mut, was neues zu probieren - gibt's auch nicht mehr. Stattdessen gibt es zu Hauf jede Menge säuseliger Kompositionen, denen es bis auf wenige Ausnahmen an Tiefe fehlt. Wirkt alles oberflächlich und vor allem wenig begeisternd.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Paatos
Veröffentlicht am: 1.10.2006
Letzte Änderung: 1.10.2006
Wertung: 8/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von White Willow

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1995 Ignis Fatuus 11.50 2
1998 Ex Tenebris 8.50 2
2000 Sacrament 11.67 3
2004 Storm Season 11.50 2
2011 Terminal Twilight 11.00 2
2017 Future Hopes 10.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum