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Electric Orange

Totales Brummen

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2000 (Aufnahmedatum)
Besonderheiten/Stil: improvisiert; instrumental; Elektronische Musik
Label: Eigenvertrieb
Durchschnittswertung: keine Wertung (1 Rezension)

Besetzung

Dirk Jan Müller Leslie, MS20, Echo
Dirk Bittner Plattenspieler, Stimme, Echo

Tracklist

Disc 1
1. Totales Brummen 45:38
Gesamtlaufzeit45:38


Rezensionen


Von: Andreas Pläschke @


"Very weird and totally different to anything Electric Orange has done. Not everybody's taste..." - so beschreiben sie diese CD selbst. Auch diese Aufnahme gibt es in streng limitierter Form (auf 52 Exemplare begrenzt) via Onlineshop zu kaufen.

Um es vorsichtig zu sagen, viel mehr werden sie wohl auch nicht verkaufen können, dazu bieten sie wirklich zu verrückten Stoff.

Je nach Vorerfahrungen und und Vorlieben kann man entweder sagen:

hier üben zwei das erste Mal sehr "unbedarft" mit den Möglichkeiten, die ein einfacher Synthesizer, Echogeräte, Mikrofone etc. und ein Mehrspurtonband bieten,

oder aber:

zwei Musiker machen da weiter, wo das WDR-Studio für elektronische Musik und diverse Soundkünstler aufgehört haben.

Rhythmus - nur rudimentär in Form von an- und abschwellenden Klänge oder sparsamen Klopfsounds, und auch das nur sehr selten

Melodie - warum? Es reicht, wenn es zirpt, pfeifft oder anderswie tönt. Meistens werden die Sounds durch Stimmenverfremdung via Echogerät erzeugt, dazu kommt der MS20 als monophoner, aber effektvoller Synthesizer, der die an frühe Meister erinnernden Klänge erzeugt. Am Ende gibt es mal sowas wie eine melodische Einblendung aus dem Radio (die nach Dylan klingt) mit Melodie und Gesang, aber harte, metallisch klingende Rhythmustöne ersetzen das nach wenigen Sekunden inklusive. Das Ganze klingt wie aus dem Jahr 1968 - 1970, oder aber, wie man sich zu der Zeit die Musik der Zukunft im Jahr 2500+X vorstellte. Aber bei allem zufällig erscheinendem ergibt das Ganze für meine Ohren doch einen zusammenhängenden Klangeindruck.

Vergleichbar ist die Aufnahme ansatzweise nur mit frühesten Aufnahmen des elektronischen Genres, George Harrisons Electronic Sound oder manchen Avangardisten. Auch Vangelis mit Beaubourg fuhr ein ähnlich abstraktes Konzept. Wie gesagt - verrückter Stoff in Kleinauflage. Kann ich mir auch nicht jeden Tag anhören, aber reizt mich doch!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Beaver & Krauses Nonesuch Guide, Beauborg, schrägen Passagen von Wendy Carlos,
Veröffentlicht am: 4.10.2006
Letzte Änderung: 4.10.2006
Wertung: keine kann ich beim besten Willen nicht punkten

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Electric Orange

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1994 rote sonne 10.00 1
1994 Cows don't dream at night 11.00 1
1994 tonbandreste 10.00 1
1994 sessions nebenan 11.00 1
1996 Orange commutation 10.00 1
1996 Cyberdelic 12.00 1
1997 rechnung offen 8.00 1
1999 Electric Orange (double CD Version) 10.50 2
2001 Abgelaufen 10.00 1
2002 Unterwasser - Live 2002 12.00 1
2003 Platte 11.33 3
2007 Morbus 12.33 3
2008 fleischwerk 12.00 2
2010 Krautrock from Hell 10.00 3

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