SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
19.1.2018
Pell Mell - Moldau
Iris Divine - The Static And The Noise
Colossus Projects (Finnland) - The Spaghetti Epic 2: Tho Good, The Bad And The Ugly
Malady - Malady
18.1.2018
The Rome Pro(g)ject - III: Exegi Monumentum Aere Perennius
17.1.2018
Melanie Mau & Martin Schnella - Gray Matters - Live in Concert
Gustavo Jobim - Dezoito
Tree of Life - Awakening Call
Tori Amos - Unrepentant Geraldines
16.1.2018
Pell Mell - Only A Star
Echo Us - To Wake a Dream In Moving Water
15.1.2018
Security Project - Contact
Weedpecker - II
14.1.2018
Goblin - Buio Omega
Weedpecker - Weedpecker
13.1.2018
Goblin - Tenebre
Galahad - Seas Of Change
Fondation - Les Cassettes 1980-1983
ARCHIV
STATISTIK
24285 Rezensionen zu 16599 Alben von 6470 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

IQ

Stage - Dark Matter Live In America And Germany 2005 (DVD)

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2006
Besonderheiten/Stil: live; DVD; Neoprog
Label: Giant Electric Pea
Durchschnittswertung: 11/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Peter Nicholls Lead Vocals
Michael Holmes Guitars
John Jowitt Bass, Backing Vocals
Martin Orford Keyboards, Backing Vocals
Andy Edwards Drums

Tracklist

Disc 1
1. Sacred Sound   (Nearfest Bethlehem, PA, USA July 9th, 2005)
2. It All Stops Here
3. Leap Of Faith
4. Born Brilliant
5. The Seventh House
6. Drum Solo
7. No Love Lost
8. Widow's Peak
9. The Narrow Margin middle section
10. Guiding Light
11. Harvest Of Souls
12. Awake And Nervous
13. The Last Human Gateway middle section
14. The Wake
Disc 2
1. Sacred Sound   (Burg Herzberg Festival, Germany, July 16th, 2005)
2. It All Stops Here
3. Born Brilliant
4. The Seventh House
5. Drum Solo
6. No Love Lost
7. Leap Of Faith
8. The Wake
9. Harvest Of Souls
10. Awake And Nervous
11. "Stage and Screen" Featurette Nearfest Soundcheck
12. "Andy's First Gig" Featurette - Le Medley Montreal, QC, Canada July 7th, 2005
13. Photo Gallery


Rezensionen


Von: Ralf J. Günther @ (Rezension 1 von 2)


Eine DVD, die nichts Neues bringt, das Alte dafür aber gleich zweimal - diese Art der Innovation spricht zumindest für starkes Vertrauen in die Kaufbereitschaft der potentiellen Kunden. Von den beiden Konzerten, die es hier zu sehen gibt, stammt eins aus den USA, das andere von der Burg "Herzburg", wie es im DVD-Menü heißt - die schwierige Aufgabe, "Herzberg" richtig zu schreiben, hat aber immerhin auf dem Cover geklappt.

Wann immer ich IQ höre, komme ich zum gleichen Ergebnis: Sie spielt klangvolle, sehr melodische, manchmal geradezu festlich wirkende Stücke, die sicherlich keine großen Ansprüche an die Konzentrationsfähigkeit stellen, dafür aber für sehr angenehme Unterhaltung sorgen. Den Gesang von Peter Nicholls muss man dabei abhaben können, sonst geht für den Hörer garantiert gar nichts. Nicholls intoniert entgegen vieler Spötteleien zwar keineswegs besonders unsicher, ganz im Gegenteil hat er seine Parts eher überdurchschnittlich gut im Griff, aber wenn sich jemand durch seine jammerige Vortragsweise genervt fühlt, gibts dagegen absolut kein Argument - er jammert nun mal wirklich. Ich mit meiner unseligen Veranlagung kann aber mit seinem Gesang gut leben, und der künstlerische Tief- oder Flachsinn der Lyrics ist mir obendrein und glücklicherweise restlos schnurz.

Im Gegensatz zur "Twentieth Anniversary Show" muss man sich Nicholls auf der neuen DVD nicht die ganze Zeit in einer bescheuerten Clownsmaske angucken. Das find ich gut, denn Clownsmasken sehen blöd aus. Ferner klingt die neue DVD eher etwas besser als die letzte. Drei Stücke von der Burg Herzberg - "Born brilliant", "Leap of faith" und "No love lost" - liefen vor einiger Zeit bereits im Rockpalast. Die Bildgestaltung war dabei etwas anders als auf der DVD (ich fand sie effektvoller), und es könnte sein, dass auch der Klang etwas besser war (wobei ich mich aber möglicherweise irre). Jedenfalls waren es nicht zuletzt diese Rockpalast-Ausschnitte, die mir viel Appetit auf die DVD gemacht haben. Die ganzen IQ-Qualitäten waren darin bereits enthalten - insbesondere die ungeheuer saubere, adäquate Live-Umsetzung der einzelnen Stücke. In dieser Hinsicht enttäuscht auch die DVD nicht. Das große Rätsel, wie ein Gitarrist, der aussieht wie ein schmuddliger, aber äußerst steif frisierter Kleinganove aus irgendeinem englischen Hafenviertel, stundenlang diese singenden, oft geradezu zierlich-anmutigen Melodien hervorbringen kann, wird zwar auch diesmal nicht gelöst, aber man kann es immerhin anstaunen. Ich mach´s mit Vergnügen, weil der Anblick einfach skurril ist.

Der neue Drummer Andy Edwards fügt sich ziemlich unauffällig in den Gruppensound ein - rein optisch ist er natürlich eine gewaltige Verbesserung, auch wenn man es vielleicht bedauern kann, dass mit dem alten Schlagzeuger Paul Cook der zweite englische Hafen-Kleinganove, der die IQ-Optik solange mitprägte, nun nicht mehr mit an Bord ist. Aber ein bisschen Jugend kann in einer so dienstalten Band wie dieser ja kaum schaden. Mal sehen, inwieweit Edwards der kommenden Studio-CD seinen Stempel wird aufdrücken können.

Wer bis hierher gelesen hat, hat längst spitz gekriegt: Ich fühle mich auch mit dieser IQ-Produktion prima unterhalten und ich ziehe sie der "Twentieth Anniversary Show" vor. Anderen geht es anders, aber ein Grund deswegen groß rumzueifern, ist das nicht. Das stände dem entspannten Vergnügen entgegen. Deshalb gibts von mir auch nicht mehr Punkte als für den DVD-Vorgänger. Die "11" steht ohnehin mehr für mein persönliches Amüsement als für irgendwelche künstlerischen Offenbarungen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.11.2006
Letzte Änderung: 1.7.2011
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 2)


Die Frage, ob MAN irgendeinen Tonträger braucht, kann jeder einzelne nur für sich selbst beantworten. Ich persönlich freue mich über jede Veröffentlichung meiner Lieblingsbands. Und habe daher gar nichts gegen eine Live-Doppel-DVD von IQ, selbst wenn das darauf gebotene Material, was die Songauswahl betrifft, an beiden Anlässen sehr ähnlich war.

DVD 1 (Nearfest, Bethlehem): Das Konzert und auch die optische Darbietung ist im, etwas kühlen, blau-schwarz-weißen "Dark Matter"-Stil gehalten. Wirkt gediegen. Passend dazu ist Peter Nicholls zu Anfang im schwarzen Anzug unterwegs. Die Vorstellung der Musiker erfolgt gleich im ersten Stück, in dem jeder einzelne nacheinander in einen separaten Screen gesplittet und der jeweilige Name eingeblendet wird. Ein netter Effekt. Auch das "Bühnenbild" ist in drei große, nebeneinander angeordnete Leinwände gesplittet, auf denen die Titel begleitende Filmsequenzen oder Bilder eingespielt werden. Der Einsatz der Lichtshow im Saal ist spärlich aber effektvoll.

Der Sound ist sauber und klar, der Mix ausgewogen. Wie auch bei The twentieth anniversary show (DVD) gibt es den Ton sowohl in Stereo wie auch als 5.1-Surroundmix.

Peter Nicholls gibt zwischendurch immer wieder nette kleine Anekdoten zum Besten und plaudert ein wenig aus dem Nähkästchen. Als Highlights empfinde ich neben dem Opener "Sacred Sound" das großartige "Harvest of Souls", dann "Born Brilliant" mit tollem Slide-Guitar-Spiel und schließlich das Überwerk im Schaffen IQ`s, "The Seventh House": wenn ich am Ende meines Lebens auf dem Totenbett liege und allen Lebewohl gesagt habe, dann möchte ich dieses Stück hören.

DVD 2 (Burg Herzberg): Im Gegensatz zu Bethlehem herrscht hier Festivalatmosphäre, die Bühne befindet sich in einem großen Zelt und wirkt weitläufig und tief. Wie beim Nearfest wird auch hier Video- und Bildmaterial auf einen großen dreigeteilten Screen hinter den Musikern projiziert, was einfach ein toller Effekt ist und die Musik perfekt unterstützt. Der Bass-Sound wirkt auf mich hier etwas dumpfer und matschiger als auf der ersten "Stage", das Bild aus der Distanz manchmal etwas unscharf, ansonsten ist aber auch hier alles im grünen Bereich was Ton und Bild anbelangt. Holmes trägt diesmal einen 3-Wochen-Bart, Orford hüpft bisweilen sogar vor seinen Keyboards herum und Nicholls trägt, "Harvest of Souls" performend, eine rote Brille zu weißem Hemd, was cool rüberkommt. Auch hier gehört das längste Stück der Briten zu den Höhepunkten des Abends.

Als Bonus gibt es sehenswerte Proben vor den Gigs, außerdem bekommt man zu sehen, dass die Halle in Bethlehem wie ein Theatersaal bestuhlt ist, schließlich wohnt man einer Autogrammstunde bei, an der Mike Holmes sich vor Lachen kaum noch halten kann. Ein mit Handkamera von "links nach schräg" gefilmter Mitschnitt von "Andy`s first gig" beschließt "Stage" würdig.

Welches ist der bessere Konzertmitschnitt? Welches überhaupt die beste Live-DVD von IQ? Die Antwort ist einfach: man muss alle haben!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 13.6.2011
Letzte Änderung: 14.6.2011
Wertung: 11/15
Gebt mir mehr!

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von IQ

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1983 Tales From The Lush Attic 12.00 3
1985 The Wake 11.00 2
1985 Living Proof 10.00 2
1987 Nomzamo 8.00 2
1989 Nine in a pond is here 8.00 1
1989 Sold on you (single) - 1
1989 Are you sitting comfortably? 6.00 1
1991 J'ai Pollette D'arnu 8.50 2
1993 Ever 10.50 2
1996 Forever Live 11.00 3
1997 Subterranea 12.25 4
1998 Seven stories into '98 8.50 2
1999 The lost attic (a collection of rarities 1983-1999) 6.75 4
2000 The Seventh House 11.25 4
2000 Subterranea - The Concert 10.00 2
2002 Subterranea - The Concert (DVD) 11.00 1
2003 The archive collection - IQ20 10.00 2
2004 Dark Matter 10.80 6
2004 The twentieth anniversary show (DVD) 10.67 3
2007 Forever Live : Live at the Stadthalle Kleve Germany : June 12 1993 (DVD) 11.50 2
2008 Frequency Tour CD 7.00 1
2009 Frequency 10.00 5
2010 The Wake - Live at De Boerderij - 1
2011 Re:Mixed - 1
2012 IQ30 - Live In Zoetermeer 10.00 1
2012 Live from London (DVD) 11.00 2
2014 The Road of Bones 10.67 3
2015 Live On The Road Of Bones 11.00 1
2017 Scrape Across The Sky 11.00 1
2017 Tales From A Dark Christmas 11.00 2

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum