In A Glass House
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Vertigo |
| Durchschnittswertung: |
13.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Gary Green |
6 & 12 string guitars, mandolin, percussion, alto recorder |
| Kerry Minnear |
keyboards, tuned percussion, recorder, vocals |
| Derek Shulman |
vocals, alto sax, soprano sax, recorder |
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| Ray Shulman |
bass guitar, violin, acoustic guitar, percussion, backing vocals |
| John Weathers |
drums, percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Runaway
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7:15
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| 2. |
An Inmates Lullaby
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4:39
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| 3. |
Way Of Life
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8:04
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| 4. |
Experience
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7:50
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| 5. |
A Reunion
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2:11
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| 6. |
In A Glass House
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8:09
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| Gesamtlaufzeit | 38:08 |
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Rezensionen

Mit "In A Glass House" präsentieren sich "Gentle Giant" auf dem Höhepunkt ihrer Schaffenskraft. Ohne hörbare Anstrengung vermengen sie straighten Rock, Vokal-Akrobatik, extravagante Instrumentierung, Renaissance-Anleihen und kontrapunktische Spielereien zu einer aufregenden Mischung.
"The Runaway" eröffnet das Album in klassischer Manier: der harsche Klang zerbrechenden Glases verwandelt sich nach und nach in einen Rhythmus und die Band setzt ein. Verschiedene Themen und Riffs werden eingeführt und danach in aller Ruhe ausgearbeitet, sei es duch nonchalant ins Arrangement geschmuggelte Blockflöten, ein abgedrehtes, ekstatisches Xylophon-Solo oder verträumte mehrstimmige Gesänge. "An Inmates Lullaby" illustriert beklemmend und bizarr die Weltsicht eines Insassen einer Heil- und Pflegeanstalt, das ganze nur mit Schlaginstrumenten instrumentiert (Pauken, Vibraphon, Xylophon, Glockenspiel etc.). "Way Of Life" beginnt als hektischer Rocker, stellt zwischen drin ein mittelalterlich angehauchtes Thema nur mit Gesang und tragbarer Pfeifenorgel vor, das auch als Grundlage für den bombastischen Schluß dient. "Experience" (für mich das Highlight der Platte) eröffnet mit dreistimmig polyphonem Kontrapunkt und gedämpften Drums, führt zwischendurch einen dreistimmigen instrumentalen Kanon durch, einen kurzen Orgel-Gesang-Choral und wird zu einem kräftigen Rocker, bis es zum Schluß hin zur Polyphonie-Extravaganza zurückkehrt. "A Reunion" biete mit E-Piano, akustischer Gitarre und Streichern (übrigens werden alle Instrumente von den "Gentle Giant"-Mitgliedern selbst gespielt!) eine kurze, sanfte, salonmusik-artige Verschnaufpause, bis wieder mit der Titelnummer inklusive folkiger Violinen-Arbeit das Tempo angezogen wird, nur um danach wieder in etwas gemächlichere Gefilde zurückzufallen, was natürlich nicht unbedingt so bleibt... Die Platte endet mit dem eröffenenden Soundeffekt und einer kurzer Collage aus den vorhergehenden Stücken.
"In A Glass House" findet sich bei Fan-Umfragen regelmäßig auf den Spitzenplätzen der besten "Gentle Giant"-Alben, und das zurecht. Mitreissend und intelligent werden die kompositorischen und instrumentalen Fähigkeiten einer der originellsten Gruppen der Progära illustriert: sehr empfohlen.
| Anspieltipp(s): |
Experience |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
6.5.2002 |
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Vielleicht das Experimentellste von Gentle Giant. Es klingt eine Menge Jazziges an (v.a. In a Glass House, das an Zappa erinnert). Auf diesem Album steht der leicht mechanische, klassische Sound der Band erstmals über eine volle Albumlänge vollständig da, ohne zu routiniert zu wirken. Der Scherbenrhythmus am Anfang weist den Weg. Der Sound ist genial verschwurbelt, alte Stilelemente werden neben ausufernden Klangexperimenten integriert. Allein Way of Life wirkt etwas schwächer, erinnert an Steely Dan (was ja auch nicht das Schlechteste ist...). Auf dem Folgealbum The Power and the Glory variieren und perfektionieren Gentle Giant den Sound dieses Albums noch einmal.
| Anspieltipp(s): |
The Runaway, In a Glass House |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
12.2.2003 |
| Letzte Änderung: |
3.3.2012 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Gentle Giant
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