Alt F4 (E.P.)
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Luca Preite |
Gesang, Gitarre |
| Christoph Boner |
Hammond Organ, Mellotron, Backing Vocals |
| Sebastian Strinning |
Saxophon |
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| Gian-Marco Schmid |
Bass |
| Lucien Montandon |
Schlagzeug, Perkussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Stanco I
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1.15
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| 2. |
Stanco II
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3.57
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| 3. |
Stanco III
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2.47
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| 4. |
Dove Credi Di Andare I
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3.52
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| 5. |
Dove Credi Di Andare I
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3.59
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| 6. |
5 x 5
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5.42
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| Gesamtlaufzeit | 21:32 |
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Rezensionen

Eine junge Generation von Progsters macht sich daran, den Sound der 70er Jahre wieder einzufangen und im Gewand des 21sten Jahrhunderts auferstehen zu lassen. Konnten bereits die Jungs von Skybirth einen umjubelten Auftritt bei der FreakParade 2005 hinlegen (ein Album der Burschen steht noch aus, aber derweil kann man sich immerhin mit den Solo-Ergüssen des Keyboarders Dominik Müller beschäftigen), sind die Österreicher von Exhebition auf dem Weg ein Album zu produzieren, so ist ALT F4 bereits bei der zweiten Auflage ihrer Debut-E.P. angelangt. Zur Erstauflage gibt es eine "Nicht Lustig" Geschichte. Schaut mal auf der HP der Jungs vorbei.
ALT F4 produzieren RetroProg, eine andere Beschreibung könnte nur ein Scherz sein. Die Orgeln dröhnen, das Mellotron jubiliert, Bass und Schlagzeug "grummeln" in stakkatohaften Tönen, die Gitarre knarrzt aus den Boxen und ein Saxophon setzt melodiöse Ausrufezeichen. Das klingt ganz so, als hätte ein findiger Sammler eine unveröffentlichte Session von Crimso, Genesis und VDGG Musikern entdeckt. Doch mit dem Gesang wird alles anders; Luca Preite intoniert auf italienisch, was die Schweizer auch mit Banco, PFM und Konsorten in Verbindung bringen lässt. Dem Sound des selbstproduzierten Debuts fehlt es noch an der letzten Dynamik, der Performance noch am Feinschliff und der benötigten Selbstverständlichkeit. Allerdings sorgen die vermeintlichen Schwächen für ein authentisches "70ies Flair" und die Kompositionen, in der Schnittmenge aus Melancholie und pathetischem Rock, wären mit "mediteranen" Ausdruck wohl nicht so packend. Auf den Gesang möchte ich gesondert hinweisen. Luca Preite klingt für mich überzeugend. Leidend, engagiert, in gewisser Weise (positiv) exotisch. Jedoch könnte man seinen Gesang auch als "leierig" und nicht immer ganz "Tonsicher" bezeichnen. ALT F4 bietet die Stücke des Albums auch als download an, besonders hier (im runterkomprimierten Format) ist der Gesang ein störender Aspekt und ich glaube weder Band noch Zuhörer tun sich mit diesen Tonkonserven einen Gefallen.
Alles in Allem sind die 3 Stücke des Debuts aber eine sehr positives Ausrufezeichen, welches die Stimmungen der Urväter des Prog aufgesogen hat und in einer unterhaltsamen Form wiedergibt. Vor allem die organischen Tastensounds dürften "70ies Fanatics" in Bann ziehen, das Sax ist geschmackvoll eingesetzt, die Kompositionen bieten schöne Gimmicks, die Instrumental-Ausflüge sind erfreulich klischeefrei. Lange Rede; besorgt Euch die günstige E.P. der jungen Schweizer, auf dass sie uns in absehbarer Zeit mit einem "Full Length Album" beglücken.
| Anspieltipp(s): |
Dove Credi Di Andare (aber lieber gleich die E.P. bestellen) |
| Vergleichbar mit: |
Crimso, Genesis, VDGG, Banco |
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| Veröffentlicht am: |
9.12.2006 |
| Letzte Änderung: |
9.12.2006 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von ALT F4
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 2007 |
Live |
10.00 |
1 |
| 2009 |
Urmuusig |
10.50 |
2 |
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