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Triana

Sombra Y Luz

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1979
Besonderheiten/Stil: Folk; Klassischer Prog; Rock / Pop / Mainstream
Label: Fonomusic
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jesús De La Rosa Gesang, Keyboards, Gitarre
Juan José Palacios Schlagzeug, Percussion
Eduardo Rodriguez Gitarre

Gastmusiker

Pepe Roca elektr. Gitarre
Manolo Rosa Bass
Enrique Carmona Gesang
Miguel Àngel Iglesias Chor

Tracklist

Disc 1
1. Una historia 5:07
2. Quiero contarte 5:00
3. Sombra y luz 7:31
4. Hasta volver 10:36
5. Tiempo sin saber 5:23
6. Vuelta a la sombra y la luz 2:49
Gesamtlaufzeit36:26


Rezensionen


Von: Horst Straske @


Das dritte Album "Sombra Y Luz" bescherte den Spaniern Triana im Jahr 1979 den großen kommerziellen Durchbruch. Während die meisten bekannten Progbands aus dem englischsprachigen Raum dem geänderten Zeitgeist in Form einer poppigen Neuorientierung Tribut leisteten, hatten Triana noch ihr folkloristisches Standbein, auf das sie sich stützen konnten. Ohne den progressiv-symphonischen Gedanken gänzlich über Bord zu werfen, wurde der schwelgerische Tasteneinsatz auf dem dritten Album um eine Stufe zurückgeschraubt, indem die aus dem Flamenco entstammende Emotionalität hervorgehoben wurde.

Bereits der Opener "Una historia" entführt in die gefühlvoll-rockig arrangierte Klangwelt der iberischen Halbinsel, in welcher der an Ausdrucksstärke kaum zu überbietende Gesang von Jesús de la Rosa im Zentrum steht und sich mit der filigranen Verspieltheit der akustischen Gitarre in erhabenes Pathos hüllt.

Mit "Sombra y luz" wird im Instrumentalteil nach eingängigem Beginn recht unerwartet ein komplexeres Soundgeflecht angestimmt, das aber insgesamt doch ein wenig konstruiert wirkt und rein dramaturgisch nicht besonders glücklich platziert ist. Auf diese Weise kann die wehleidige Stimmung nicht überzeugend aufgelockert werden. Die Tasten von de la Rosa halten sich vornehm im Hintergrund.

Im nachfolgenden Longtrack "Hasta volver" erreichen Triana in verklärtem Pathos erstmals ihre von den beiden Vorgängeralben gewohnte Stärke und weiden sich in sehnsuchtvollen Harmonien. Geschmeidige Tasteneinsätze wissen hier auf sehr angenehme Weise diesen symphonischen Wohlklang zu veredeln.

Nachfolgend kommt die filigrane Flamencogitarre von Eduardo Rodriguez zum Tragen und vereint sich dann mit ihrer elektrifizierten Form. Triana leiteten auf ihrem dritten Album eine stilistische Kehrtwende ein, die auf ihren weiteren Alben in einem latinisierten Softrock münden sollte.

Anspieltipp(s): Hasta volver
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.1.2007
Letzte Änderung: 21.1.2007
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Triana

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1975 El Patio 11.50 2
1977 Hijos del agobio 11.50 2
1980 Un Encuentro 9.00 1
1981 Triana 5.00 1
1983 Llegó El Dia 7.00 1

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