Union Tour Live (DVD)
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Vap Video |
| Durchschnittswertung: |
7/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Jon Anderson |
vocals |
| Bill Bruford |
drums |
| Alan White |
drums |
| Steve Howe |
guitars, backing vocals |
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| Trevor Rabin |
guitars, backing vocals |
| Tony Kaye |
keyboards |
| Rick Wakeman |
keyboards |
| Chris Squire |
bass, backing vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Intro: Firebird Suite
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| 2. |
Yours Is No Disgrace
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15:06
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| 3. |
Rhythm of Love
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5:04
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| 4. |
Heart of the Sunrise
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10:16
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| 5. |
Clap
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6:26
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| 6. |
Owner of a Lonely Heart
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6:24
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| 7. |
I've Seen All Good People
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7:26
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| 8. |
Solly's Beard
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6:25
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| 9. |
Saving My Heart
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4:55
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| 10. |
The Fish/Amazing Grace
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10:05
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| 11. |
Rick Wakeman Solo
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4:21
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| 12. |
Awaken
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19:01
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| 13. |
Roundabout
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10:14
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Rezensionen

Acht Musiker auf einer Bühne! Zwei Schlagzeuger, zwei Keyboarder, zwei Gitarristen - Wow! Geht das denn überhaupt? Hm? Nein. Tut es nicht. Anders als in den offiziellen Verlautbarungen der Band war die Union Tour eine künstlerische Seifenblase. "Natürlich", möchte man sagen, was auch sonst, warum sollte man "Owner" auch zu acht spielen, soviel Musik ist da doch gar nicht.
Entsprechend wird diese Schnapsidee Andersons und einiger Manager, darunter federführend ein gewisser Larry Magid, auch umgesetzt: wenn mal mehr als die jeweils benötigten Musiker zu sehen sind, fällt lustigerweise auf, das die nicht zu Lineup des Songs gehörenden mehr oder weniger nichts tun. Vor allem Bruford, Kaye und Howe haben wenig zu tun. Naja, Bill wackelt ein bißchen mit den Hüften. Ihm ist's egal, denkt er doch derweil an das nächste Earthworks-Album, das er mit dem dabei verdienten Geld finanzieren kann. Howe läuft rot an und für Rabin ist das Ganze nur beschämend, wirkt er doch nur bei seinen Popsongs nicht fehl am Platze. Und Kaye? Naja, der macht wirklich gar nichts. Schade, hätte man sich für die Vorbereitung der Tour Zeit gelassen, die Songs umarrangiert, sich aufeinander eingestellt, wäre vielleicht wirklich etwas daraus geworden. So hat man eine Idee mit zugestandenem Potenzial völlig verschenkt. Klar - bis auf Rabin und Wakeman haben sich ja auch alle bis aufs Blut gehasst damals.
Immerhin ist es interessant, zu sehen, wer wen aussticht. Das ist zum Teil zu erwarten gewesen und berechtigt: Wakeman : Kaye 1 : 0, Howe : Rabin 1 : 0, aber Bruford : White 0 : 1. Warum? White ist lauter. Und vorlauter. Und Bruford zu höflich. Wer wissen will, warum Yesfans Bruford auch nach 30 Jahren noch nachtrauern, sehe sich diese DVD an....
in Graus ist das beschissene (rüde? Es stimmt aber) Solo Rabins auf "Yours is no Disgrace". Wie immer zerstört Rabin die Yesklassiker. Warum Howe ihn wohl nie leiden konnte....
Gibt es auch Positives zu sagen? Yep. "Saving my Heart" ist gar nicht schlecht. Relaxed, ausgebaut, macht Spaß zu hören. Mal ehrlich, ist doch eh einer der besten Songs auf "Union". Während die Band musiziert, machen die Roadies eine Polonaise mit viel Bier, es war das letzte Konzert der Union-Tour (bis auf einen kurzen Nachklapp in Japan), und solche Sachen gehören zum Ritual. Auch die Band, vor allem Rabin und Wakeman, ist gut drauf, nicht so verkrampft wie so oft. Es waren halt alle froh, daß es vorbei war. "Awaken" - eine der besten Liveversionen, die ich kenne. Kein Scherz. Sogar Rabin trägt mit geschmackvollen Licks zur Orgel/Harfen-Passage bei, ganz toll zu hören. Und "Solly's Beard" gefällt mir hier wie eigentlich immer gut.
Die japanische DVD enthält bei weitem nicht das ganze Konzert. Es fehlen "And you and I", "Changes", "Shock to the System", "Lift Me Up" und das White/Bruford Drumduett. Wer mehr will, sollte sich an das ganz ähnlich betitelte Paket "Union Live" halten.
| Anspieltipp(s): |
"Awaken", "Yours is no Disgrace" |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
1.2.2007 |
| Letzte Änderung: |
12.12.2012 |
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