Black Widow
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
CBS |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Jim Gannon |
Guitars, Vocals |
| Zoot Taylor |
Organ, Piano |
| Kip Trevor |
Vocals, Percussion |
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| Clive Jones |
Flute, Sax |
| Jeff Griffith |
Bass, Vocals |
| Romeo Challenger |
Drums, Percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Tears and wine
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8:58
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| 2. |
The gypsy
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4:33
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| 3. |
Bridge passage
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0:30
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| 4. |
When my mind was young
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5:12
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| 5. |
The journey
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5:53
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| 6. |
Poser
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7:46
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| 7. |
Mary Clark
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4:07
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| 8. |
Wait until tomorrow
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3:24
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| 9. |
An afterthought
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1:12
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| 10. |
Legend of creation
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5:52
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| Gesamtlaufzeit | 47:27 |
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Rezensionen

Mit ihrem zweiten Album hatten sich Black Widow weitestgehend von ihrem dämonischen Image gelöst. Zumindest taucht Satan nicht mehr in den Texten auf. In musikalischer Hinsicht unterscheidet sich das auf "Black Widow" Gebotene nicht sonderlich von der Musik des Vorgängers "Sacrifice". Etwas weniger abwechslungsreich ist die Musik allerdings ausgefallen und stellenweise härter, hardrocklastiger (die Streicher sind z.B. verschwunden), was vor allem zu Lasten von Clive Jones' Blasinstrumenten gegangen ist, die deutlich seltener zum Einsatz kommen (vor allem das Saxophon).
"Tears And Wine" - wohl die beste Nummer hier (wie auf "Sacrifice" beginnt das Album mit dem stärksten Stück) - bietet getragenen, von der Orgel bestimmten Protoprog, der gelegentlich in leicht jazzige Gefilde gerät. In der zweiten Hälfte setzt sich Jim Gannon an der Gitarre in Szene, der auf diesem Album eine deutlich tragendere Rolle spielt als noch auf dem Vorgänger. "The Gypsy" ist ein folkiger Song mit Flöteneinsatz, der sich nach einiger Zeit in einen beschwingten Honky-Tonky-Bluesrocker verwandelt. Nach der kurzen, von Bass und Orgel bestrittenen Überleitung "Bridge Passage" kommt mit "When My Mind Was Young" ein recht "normaler" Rocksong, dessen mehrstimmige Gesangslinien etwas an The Who erinnern. "The Journey" ist ein beschwingter Bluesrocker, bestimmt von der röhrenden Orgel und der E-Gitarre. Das lange "Poser" bietet kaum Anderes, hat aber einen leichten Boogie-Einschlag. Dafür kommt im Mittelteil Jones an der Querflöte ausgiebig zum Einsatz.
"Mary Clark" ist dann richtig gut. Das Stück ist ein dramatisch-lyrischer Song, komplex instrumentiert, mit interessanten Vokallinien (sehr passend ist hier Kip Trevors raues Organ) und elegischen bis aufwühlenden Flötenabschnitten. Mit "Wait Until Tomorrow" kommt dann ein ziemlich gewöhnlicher Hardrocker, in dem aber Clive Jones Saxophon interessant zum Einsatz kommt. Die Nummer geht in das beschauliche "An Afterthought" über, bestimmt von Akustikgitarre und Flöte. Beide Instrumente leiten auch das abschließende "Legend Of Creation" ein, ein entspannter Song, der sich nach einer Minute in einen locker dahintreibende Rocknummer verwandelt, die wieder leicht jazzige Züge trägt und mit schönem Orgellinien und abwechslungsreichem Basseinsatz aufwarten kann.
"Black Widow" ist sicher keine schlechte Platte und bietet wie der Vorgänger "Sacrifice" Musik zwischen Mainstreamrock der frühen 70er und frühem Prog. Etwas härter und geradliniger wird hier alles in allem musiziert - bodenständiger - und die Jazz-Einflüsse sind weniger deutlich. Sonderlich spannend, bemerkenswert oder mitreißend ist das Gebotene allerdings nicht. "Black Widow" ist ein ordentliches, aber kaum essentielles Album, welches sich enthusiastische Protoprogkomplettisten und Liebhaber von "Sacrifice" aber dennoch ins Regal stellen können.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
18.2.2007 |
| Letzte Änderung: |
1.6.2011 |
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