SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
22.8.2017
Steven Wilson - To the Bone
21.8.2017
Steven Wilson - To the Bone
20.8.2017
Bardo Pond - Peri / Game Five And A Half
Dante Roberto - The Circle
19.8.2017
N-1 - macht ihr mal, ich hab schon
Deer Park Ranger - Moderation
Christian Fiesel - Signal For Fire
Force Of Progress - Calculated Risk
18.8.2017
The Tangent - The Slow Rust Of Forgotten Machinery
Amplifier - Trippin' with Dr. Faustus
Sky Architect - Nomad
17.8.2017
Big Hogg - Gargoyles
Opus Avantra - Lyrics
Leprous - Malina
16.8.2017
Alwanzatar - Heliotropiske Reiser
Papir - V
Roger Waters - Is This The Life We Really Want?
15.8.2017
Gentle Knife - Clock Unwound
ARCHIV
STATISTIK
23781 Rezensionen zu 16251 Alben von 6313 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Thirsty Moon

I'll be back - Live'75

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2006
Besonderheiten/Stil: live; Jazzrock / Fusion; Klassischer Prog
Label: Long Hair Music
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jürgen Drogies Guitars, Vocals, Sounds
Norbert Drogies Drums, Percussion
Gerd Luecken Keyboards, Vocals
Heinz Sander Bass

Tracklist

Disc 1
1. black clouds 9:50
2. rainbow 4:52
3. südwind 5:46
4. music 15:39
5. dreaming 7:14
6. don't boogie along the bullshit train 4:32
7. speak for yourself 5:08
8. volcano 8:44
9. big city 10:50
Gesamtlaufzeit72:35


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


1975 reaktivierten Jürgen und Norbert Drogies Thirsty Moon um live aufzutreten. Den beiden Brüdern schlossen sich der Keyboarder Gert Luecken und der Bassist Heinz Sander (von der Band Train) an. Am 29. Mai 1975 spielte das Quartett in der Bremer "Lila Eule" und ließ das Konzert mitschneiden. Erst im Sommer 2006 entdeckten die beiden Drogies die Bänder der Aufnahme wieder. Die Klangqualität des mit zwei Mikrophonen und einem Stereo-Tonbandgerät aufgenommen Konzertes war so gut, dass sich Long Hair Music dazu entschlossen das Material zu veröffentlichen. Das Ergebnis liegt nun mit "I'll be back - Live'75" (eine Anspielung auf den Titel des zweiten Albums der Gruppe) vor.

Der Klang dieses Live-Mitschnitts ist in der Tat sehr gut. Alle Instrumente und auch die diversen Tonbandeinspielungen mit Klang- und Geräuscheffekten stehen ausgewogen im Mix, das Ganze kommt druckvoll, mit schön rauer Live-Atmosphäre aus den Boxen und auch vom Publikum ist nicht mehr als nötig zu hören. Einzig der gelegentliche Gesang steht etwas im Hintergrund.

Thirsty Moon spielten an jenem Abend im Mai 1975 eine Mischung aus älteren Nummern ("big city" vom Debüt und "music", welches zwar nie auf einem Studioalbum der Band aufgetauch ist, aber offenbar immer zum Live-Repertoire der Septett-Besetzung gehörte - eine ältere Demoversion der Nummer ist auf "You'll Never Come Back " als Bonustrack zu finden), Stücken vom gerade erschienenen Album "Blitz" ("rainbow", "südwind", "speak for yourself" und "black clouds" - Letzteres ist wohl eine Variation der Nummer "clouds", die auf dem CD-Reissue von "Blitz" als Bonustrack zu finden ist) und dreier (damals) neuer Titel ("don't boogie along the bullshit train", "volcano" und "dreaming" - letzteres ist auf dem 1976 erschienenen vierten Thirsty-Moon-Album "A real good time" in einer Studioversion zu finden). Die Gruppe um die Brüder Drogies gibt sich hier im Vergleich zu "Blitz" etwas jazzrockiger und nähert sich dem Sound der ersten Thirsty-Moon-Besetzung an. Locker und beschwingt, offenhörlich mit recht viel Spaß und guter Laune rocken sich die vier Musiker durch die verschiedenen Nummern. Virtuose Soloausflüge gibt es kaum; einzig Jürgen Drogies setzt sich ab und zu an der E-Gitarre in Szene (dazu kommt noch ein nicht so furchtbar mitreißendes Schlagzeugsolo seines Bruders in "music"). Eher erzeugen die vier Musiker schwungvoll dahingleitende, komplexe Instrumental(jazz)rockgefüge, die sich durch Abwechslungsreichtum und große Spielfreude auszeichnen. Jürgen Drogies sorgt an verschiedenen Stellen für diverse Tonbandeinspielungen (Windgeräusche, Regenplätschern, elektronisches Klangwabern und die Großstadtkulisse in "Big City"). In "volcano" gibt es schließlich ein kurzes, krautig-experimentelles Klangdurcheinander.

"I'll be back - Live'75" ist ein schönes Live-Dokument von Thirsty Moon und damit eine willkommene Sammlungsergänzung für denjenigen, der die Musik der Bremer schätzt. Auch wer die zeitgleichen Einspielungen der deutschen Kollegen von Kraan, des Release Music Orchestra, von Guru Guru oder Missus Beastly gerne hört, diese gutgelaunte, nicht extrem komplizierte, aber durchaus elegante und sehr professionell vorgetragene Musik aus dem Grenzbereich von Jazzrock und (Kraut)Rock, der kann auch hier einmal reinhören.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.2.2007
Letzte Änderung: 24.6.2011
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Thirsty Moon

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1972 Thirsty Moon 10.00 1
1973 You'll Never Come Back 11.00 1
1975 Blitz 10.00 1
1976 A real good time 7.00 1
2011 Lunar Orbit 8.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum