Real Time
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Fie! |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Hugh Banton |
Orgel |
| Guy Evans |
Schlagzeug |
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| Peter Hammill |
Gesang, Gitarre, Klavier |
| David Jackson |
Saxofon, Flöte |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Undercover Man
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8:29
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| 2. |
Scorched Earth
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10:05
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| 3. |
Refugees
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6:01
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| 4. |
Every Bloody Emperor
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7:36
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| 5. |
Lemmings
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13:20
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| 6. |
(In The) Black Room
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11:16
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| 7. |
Nutter Alert
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6:05
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| 8. |
Darkness
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7:20
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| Gesamtlaufzeit | 70:12 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Masks
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6:47
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| 2. |
Childlike Faith in Childhood's End
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12:34
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| 3. |
The Sleepwalkers
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10:44
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| 4. |
Man-Erg
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11:36
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| 5. |
Killer
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9:55
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| 6. |
Wondering
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7:01
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| Gesamtlaufzeit | 58:37 |
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Rezensionen

Es war schon eine ziemliche Sensation, als Anfang 2005 bekannt wurde, dass Van der Graaf Generator nach 27 Jahren wieder auftreten würden, noch dazu in der klassischen Viererbesetzung, und auch gleich noch ein neues Studioalbum mitliefern würden. Am 6. Mai 2005 fand das Reunion-Konzert in der Londoner Royal Festival Hall statt, knapp zwei Jahre später liegt es nun auf einer Doppel-CD vor.
Im allgemeinen gibt es keine großen Änderungen zu den Studioversionen, so dass für eine nähere Beschreibung der Musik auf die Rezensionen zu den jeweiligen Originalalben verwiesen sei. Nur zwei Titel stammen aus dem (damals) neuen Studioalbum Present, ansonsten konzentriert man sich ganz auf die alten Klassiker. Mit (In The) Black Room gibt es dabei auch einen Song von einem Hammill-Soloalbum, der allerdings in VdGG-Besetzung entstand und auch ursprünglich für ein nicht erschienenes VdGG-Album geplant war. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die vier Herren eine Spur langsamer agieren als in den Originalen, aber das sei gestattet, wenn man auf die 60 zugeht. Ein lahmer Altherrenverein sind VdGG aber keinesfalls, und anders als bei manch anderer wieder auferstandenen Band der 70er können auch ihre neuen Stücke überzeugen. Einziges Manko auf dieser CD sind die üblen Plastikklänge, die Hammill an der ein oder anderen Stelle (gottlob nicht häufig) seinem E-Piano entlockt. Aber wenn dann Jackson die Saxofone malträtiert und Hammill sich aufs Singen beschränkt, ist die Progwelt wieder in Ordnung. Auch klangtechnisch ist alles im grünen Bereich, so dass als Fazit nur bleibt: zugreifen! Zumal VdGG in dieser Besetzung so schnell wohl nicht mehr auftreten werden, da Jackson die Band Ende 2005 schon wieder verlassen hat.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.3.2007 |
| Letzte Änderung: |
3.3.2007 |
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Nicht nur, dass sich Van der Graaf Generator nach 27 oder 28 Jahren ziemlich überraschend wieder zusammengefunden hatten und für die Fans eine nette Überraschung präsentierten, nein, man setzte noch einen drauf und ging sogar wieder auf Tour, in der 'klassischen' Besetzung Hammill, Banton, Evans und Jackson. Da wurde sicherlich für viele Fans ein Traum war... für andere ein Alptraum, weil sich keines der raren Konzerte realisieren ließ (für mich beispielsweise).
Nun, da kann nun Abhilfe geschaffen werden: "Real Time" liefert das Reunion-Konzert vom Mai 2005 in der Londoner Royal Festival Hall frei Haus. Und das in wirklich guter Qualität und als echten Livemitschnitt mitsamt kleinen Fehlern (man kann Banton und Jackson beim fröhlichen Einsatz verpassen lauschen). Da kann der Fan schon mal nicht meckern. Die leicht sakrale Atmosphäre der Van der Graaf-Musik mit den unaufhaltsam rollenden Orgelwogen des Hugh Banton, das schneidende Saxofonspiel von David Jackson, der getriebene Gesang des Peter Hammill und nicht zuletzt das kreative Drumming des Guy Evans ergeben ein Konzerterlebnis der besonderen Art.
Meckern kann man vielleicht über die "Nummer Sicher"-Songauswahl. Nur zwei Titel vom Re-Union-Album "Present" und dabei keiner der aufregend neuen Improvisationstitel der damaligen CD2 ist schon ein bisschen enttäuschend. Aber, da dies ja eigentlich das erste offizielle Livealbum der 'echten' Van der Graaf Generator überhaupt ist, wollen wir in diesem Punkt mal nicht so streng sein. Da ich den Leverkusener Auftritt der Herren auf DVD habe, meine ich festzustellen, dass die Band in Leverkusen etwas dichter und vielleicht auch dynamischer agierte. Möglicherweise war man da halt schon eingespielter, als hier bei der Premiere. Ein tolles Konzert bleibt "Real Time" trotzdem.
Nach wie vor sind Van der Graaf Generator so ziemlich die einzige Band der Welt, die mich zu Tränen (selbst in aller Öffentlichkeit, beim U-Bahn-Fahren) rühren kann. Und jetzt beginnt das bange Warten auf den 01.04.2007, da werde ich dann VdGG auch endlich mal live sehen, allerdings als Trio ohne den inzwischen - wohl nicht ganz im Frieden - wieder geschiedenen David Jackson. Und da fragt man sich schon: Wie soll diese Musik ohne das scharf riffende Saxophon des 'Jaxon' funktionieren?
| Anspieltipp(s): |
alles hören, ist ein Konzert ;-) |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
15.3.2007 |
| Letzte Änderung: |
15.3.2007 |
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