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Bruford

Gradually Going Tornado

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1980
Besonderheiten/Stil: Jazzrock / Fusion
Label:
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Bill Bruford Drums
Jeff Berlin Bass
John Clark Guitar
Dave Stewart Keyboards

Gastmusiker

Georgie Born Cello
Barbara Gaskin Vocals
Amanda Parsons Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Age Of Information 4:41
2. Gothic 17 5:07
3. Joe Frazier 4:41
4. Q.E.D. 7:46
5. The Sliding Floor 4:58
6. Palewell Park 3:57
7. Plans For J.D. 3:50
8. Land's End 10:20
Gesamtlaufzeit45:20


Rezensionen


Von: Udo Gerhards


Beim dritten "Bruford"-Album gab es gegenüber dem Vorgänger wieder einige Änderungen zu verzeichnen, die grösste sicherlich, dass Gitarrist Allan Holdsworth sich verabschiedet hatte und durch "The Unknown John Clark" ersetzt wurde. Allerdings kopiert Clark den Ton von Holdsworth sklavisch, ohne dabei dessen technische Finesse zu erreichen; die Hochgeschwindigkeits-Soli, die diesen so auszeichneten, fehlen. Dafür übernimmt Stewart öfter Mal ein Soli mit Synthie oder Orgel. Zum anderen finden sich nach dem instrumentalen "One Of A Kind" hier wieder einige Stücke mit Gesang ("Age Of Information", "Gothic 17", "The Sliding Floor", "Plans For J.D."), der diesmal von Bassist Jeff Berlin übernommen wird. Leider ist Berlin kein besonders guter Sänger und hat auch keine sonderlich schöne Stimme; meines Erachtens also keine glückliche Wahl. Zwar fällt er nicht übermässig unangenehm auf, setzt aber auch keine positiven Akzente.

Die Musik bewegt sicher wieder im jazzrockigen Rahmen der vorhergehenden "Bruford"-Platten, allerdings mit vielleicht einem etwas poppigeren Ton, auch wenn natürlich z.B. "q.e.d" deutlich eher zu Jazzrock-Fusion gehört. Brufords Schlagzeugspiel wirkt einfacher, es gibt nicht mehr soviele Xylophon/Vibraphon-Linien und Stewart setzt verstärkt den Synthesizer ein. Natürlich bleibt z.B. der Opener "Age Of Information" durch Berlins funkigen Bass und vertrackte Rhythmik im Refrain noch unterhaltsam und nett anzuhören, aber "Plans For J.D." oder "Gothic 17" wirken doch etwas heruntergekocht auf allen Ebenen. Natürlich gibt es auch ein paar Highlights: bei seiner Hommage an den Boxchampion "Joe Frazier" stehen Berlins beeindruckend flinke Bass-Finger im Vordergrund, der Longtrack "Land's End" ist eine klassische Canterbury-Nummer aus Dave Stewarts Feder, inklusive Background-Chor (Amanda Parsons und Barbara Gaskin, zwei Drittel der "Northettes" von Stewarts alter Band "Hatfield And The North") und einer musikalischen Rückkehr zu "The Bryden 2-Step" vom zweiten "National Health"-Album.

Alles in allem ist dies wohl das schwächste der drei "Bruford"-Alben; sicher kein totaler Ausfall, aber ich finde die anderen einfach lohnenswerter.

Anspieltipp(s): Joe Frazier, q.e.d.
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.4.2002
Letzte Änderung: 11.4.2002
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Bruford

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1977 Feels Good To Me 10.00 1
1979 One Of A Kind 11.00 1
1979 The Bruford Tapes 11.00 1
2006 Rock Goes To College (DVD) 11.00 1

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