Happy Family
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Cuneiform |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Kenichi Morimoto |
keyboards |
| Tatsuya Myano |
bass |
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| Shigeru Makino |
guitar |
| Keiichi Nagase |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Rock & Young
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6:39
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| 2. |
Shige Et Osanna
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4:51
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| 3. |
Partei
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7:05
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| 4. |
Rolling The Law Court
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4:53
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| 5. |
Kaiten (Ningen Gyorai)
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8:22
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| 6. |
Naked King
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19:03
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| 7. |
Drums Whisper Spacy
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1:33
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| Gesamtlaufzeit | 52:26 |
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Rezensionen

"Happy Family" gehört zweifelsohne zu jener Kategorie von Platten, mit denen man einer schon zu lange dauernde Party in Windeseile den Rest geben kann, es sei denn es handelt sich um eine Versammlung hartgesottener Hardcore-Progger mit einer gutsortierten Sammlung von "Cuneiform Records"-Platten...
Gleich das erste Stück würde mit Sicherheit schon ausreichen mit seinem unablässigen Angriff hyperaktiver Vollpower-Drums, scharrenden Baß, hupenden Plastikkeyboards und schräger Heavy-Gitarre, die mittendrin in ein Überfrickel-Solo ausbricht. Mann, die Power und Verve, mit der die Japaner hier am Werke sind, ist einfach atemberaubend. Die Musik ist sicher wieder nicht jedermanns Sache: vom "Magma" borgt man sich repetitive Motive, dominaten Baßsound in kräftigen Riffs und chromatischen Grundcharakter, dazu ein Keyboarder mit einer stellenweise ernsthaften Geschmacksverirrung, die mich überall sonst zu Tiraden gegen Achtziger-Jahre-Keyboard-Sounds mit Computerspielcharakter veranlassen würde, weiterhin ein Schlagzeuger, der möglichst viele Trefflächen seines Kits in möglichst kurzer Zeit bearbeitet, das ganze ergänzt durch einen Heavy-Gitarristen ohne jedes Egoproblem. Hört sich in der Theorie an wie der blanke Horror, in der Praxis ist es einfach nur GEIL.
Ab und an schleichen sich auch ein paar gemäßigtere Stellen ein, die aber nicht weniger schräg sind als der Rest der Platte (Kirmes in einem Irrenhaus auf Mars wäre bei diesen ein passende Assoziation - siehe "partei" oder "rolling the law court"), aber im allgemeinen geht es mit virtuosem Volldampf durch. Natürlich bricht ausgerechnet das längste Stück, "naked king", diese Regel und läßt sich viiiieeeel Zeit beim gezügelten schrägen Aufbau mit King Crimson-mäßigen Arpeggios und Unisono-Stellen bis es bei Minute 15 losgeht... Insgesamt sind die Heavy-Referenzen auf "Happy Family" etwas ausgeprägter als auf "Toscco" durch mehr Power-Chords und heftigere Verzerrung in der Gitarre, aber jeder Ansatz zum Headbanging führt unweigerlich zu einer heftigen Nackenzerrung, wage ich zu behaupten. Instrumental gibt es hier nix zu meckern. Irre Tempi und Rhythmen werden dicht und makellos von der gesamten Band absolviert.
Dies ist garantiert keine Platte für reine Neoprogger, wohlklingender Bombast ist hier Fehlanzeige, aber dennoch ist diese Platte ungemein unterhaltsam, beeindruckend, monströs und vielleicht sogar noch kraftvoller als der "Nachfolger": Zeuhl für die Neunziger.
| Anspieltipp(s): |
Kaiten |
| Vergleichbar mit: |
Magma auf Ecstasy |
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| Veröffentlicht am: |
7.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
14.8.2003 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Happy Family
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 1997 |
Toscco |
11.00 |
1 |
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