Worlds Apart Revisited
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
InsideOut |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Michael Sadler |
vocals, keyboards |
| Jim Crichton |
bass, synth bass |
| Jim Gilmour |
keyboards, vocals, clarinet |
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| Ian Crichton |
guitar |
| Brian Doerner |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Pitchman
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6:53
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| 2. |
Give 'Em The Money
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5:06
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| 3. |
You're Not Alone
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6:21
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| 4. |
See Them Smile
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4:30
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| 5. |
The Runaway
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5:39
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| 6. |
Ice Nice
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6:27
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| 7. |
On The Loose
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4:39
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| 8. |
Wind Him Up
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5:59
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| 9. |
Amnesia
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3:43
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| 10. |
Framed
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5:35
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| Gesamtlaufzeit | 54:52 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Time's Up
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4:51
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| 2. |
The Interview
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3:47
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| 3. |
No Regrets
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4:37
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| 4. |
Conversation
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4:42
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| 5. |
No Stranger
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5:51
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| 6. |
Scratching The Surface
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3:57
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| 7. |
Keep It Real
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4:24
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| 8. |
We've Been Here Before
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5:25
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| 9. |
Humble Stance
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5:48
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| 10. |
Don't Be Late
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7:51
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| 11. |
How Long
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3:47
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| 12. |
Careful Where You Step
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5:20
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| Gesamtlaufzeit | 60:20 |
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Rezensionen

Im 30. Jahr ihres Bestehens und im Angesicht der wahrscheinlichen Auflösung, das spekuliere ich einfach mal so, weil ja bekanntermaßen Sänger Michael Sadler seinen Ausstieg aus der Band Ende 2007 bekanntgegeben hat (und wie sollten Saga ohne ihn funktionieren?), legen Saga nochmals ein Live-Album vor. Die Aufnahmen stammen wohl aus dem Jahre 2005 und sind von der "Network"-Tour. Allerdings sind auch das nur Vermutungen, denn das Booklet schweigt sich dazu aus. Anscheinend spielt hier aber schon Brian Doerner die Drums, der ja offiziell erst zum 2006er Album "Trust" eingestiegen ist. Und wenn es die "Network"-Tour war, bei der ich auch zugegen war, dann fehlt mindestens "Don't Make A Sound" in der Setlist und "I'm Back" haben sie damals meiner Erinnerung nach auch gespielt ... Aber das ist ja eigentlich auch egal (wenn jemand ein besseres Erinnerungsvermögen hat oder genaueres weiß, kann er mich ja gerne mal anmailen). [Das wäre nun auch geklärt: Meine Erinnerung bezog sich auf das Konzert vom November 2004 in Nürnberg im Rahmen der "Network"-Tour. Die Aufnahmen hier entstanden im Rahmen einer Kurz-Tour Ende 2005, konkret in Pratteln (Schweiz), die extra für den DVD-Dreh angesetzt wurde. Dies war die erste Tour mit dem neuen Schlagzeuger Brian Doerner. Mein Dank geht an den Webmaster von www.sagaplanet.de]
Das Besondere an diesen Aufnahmen sagt schon der Titel "Worlds Apart Revisited"... Saga hatten sich entschlossen langjährigen Fan-Anfragen nachzukommen und mal ein Album komplett zu spielen. Die Wahl fiel auf das "Durchbruchs"-Album "Worlds Apart", sicherlich von nicht wenigen als DER Höhepunkt in der Saga-Karriere angesehen. Der Rezensent hätte vielleicht "Images At Twilight" bevorzugt, aber sei's drum. Geschickt eingerahmt von einigen weiteren Klassikern und neueren bzw. selten gespielten Songs ("We've Been Here Before" vom Katastrophen-Album "Wildest Dreams"! Aber in dieser Version nicht schlecht...) bieten Saga denn also die neun Songs von "Worlds Apart" am Stück dar, die natürlich schon fast alle zu den Saga-Klassikern zählen.
Ich werde hier nicht mehr viele Worte zum Saga-Stil machen, der sollte inzwischen bekannt sein: Hymnische, ausladende Keyboards, kreischende E-Gitarre mit pfeilschnellen Soli, mehr oder weniger stoisches, aber ungeheuer exaktes, Drumming, Bass (ja, auch Bass ;-)) ) und, über allem strahlend, die Opern-Stimme von Michael Sadler... musikalisch sind Saga die perfekte Inkarnation sinfonisch-verspielten Operetten-Melodic-Rock und vor allem eine perfekte Liveband, deren Wirkung sich auch Skeptiker kaum entziehen können. Alles das gibt es auf "Worlds Apart Revisited" in Hülle und Fülle zu genießen. Und: Das auch noch in ziemlich perfektem Sound, so dass das Saga-Live-Erlebnis nun auch auf CD adäquat nachzuerleben ist.
Gab es an den vorigen Saga-Livealben, sei es "In Transit", "Detours" oder "The Chapters Live", immer was zu bekritteln, so sollten diese Stimmen angesichts der Power und Spielfreude von "Worlds Apart Revisited" verstummen. Hatte ich schon bei "Detours" geschrieben "Für mich DAS Saga-Live-Dokument", so muß ich mich nun korrigeren und sagen: ""Worlds Apart Revisited" ist es!". Einzige kleine Makel, die hier noch verbleiben, sind die Verteilung der Aufnahmen auf zwei CDs, wodurch insbesondere der "Worlds Apart"-Teil gesplittet wird. Die Songauswahl ist nicht ganz optimal, schon weil halt "Worlds Apart" einen großen Teil der Zeit einnimmt. Die 'Piano-Only-Version' von "Scratching The Surface" ist zwar sehr ergreifend, aber mir gefällt das synthieschwangere Original besser. Mehr Punkte als "Detours" gebe ich aber trotzdem nicht, weil ein Livealbum als "Meisterwerk" einzustufen fällt mir schwer (da muss schon so eines wie das von Univers Zero daherkommen) und emotional liegt mir "Detours" immer noch nahe, denn dort ist die Songauswahl noch einen Tick gelungener (eigentlich müsste ich rückwirkend bei "Detours" einen Punkt abziehen, aber ich mag nicht ;-) ).
Also: Saga in ihrem natürlichen Lebensraum, der Bühne, wie sie das Haus rocken, in bester Qualität. Noch Fragen?
Ach ja: "Worlds Apart Revisited" erscheint als Doppel-CD, als Doppel-DVD und als ultimative Fan-Edition als Doppel-CD- / Doppel-DVD-Pack... Eine Rezension zur DVD folgt, sobald ich das Teil im Player habe, versprochen!
| Anspieltipp(s): |
Es ist ein Konzert... also vorne anfangen |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
1.4.2007 |
| Letzte Änderung: |
3.4.2007 |
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Volle Zustimmung meinerseits zu den Worten von Thomas. "Worlds Apart Revisited" ist DAS ultimative Livedokument von Saga und fängt erstmals annähernd die Atmosphäre und Stimmung eines Konzertes des Kanadier ein. Was dies bedeutet, weiß jeder, der schon einmal einem ihrer Auftritte beiwohnen durfte, gelten die Kanadier doch nicht umsonst als eine der besten Livebands im Progressive Rock (bzw. dessen näherem Umfeld).
Die Stimmung in Pratteln war offensichtlich bei Band und Publikum bestens, die Musik kracht dynamisch aus den Boxen und als besonderes Schmankerl spielt die Band mit "Worlds Apart" eines ihrer klassischen Alben komplett aus ? und macht damit, wenn man es einmal genau nimmt, das ursprüngliche Studioalben fast überflüssig. Schließlich harren die Klassiker der Kanadier nach wie vor eines vernünftigen Remasterings, so dass auch diesbezüglich die Live- die Studioaufnahme im Grunde vorzuziehen ist.
Einziger Wermutstropfen an der ganzen Angelegenheit ist die Tatsache, dass "Worlds Apart" einige andere Klassiker, die man sich endlich einmal in einer adäquaten Liveaufnahme gewünscht hätte, ihren Platz gekostet hat. Aber vielleicht entschließt sich die Band ja, auch diesen Mißstand auf ihrer im November und Dezember stattfindenden Abschiedstour für Michael Sadler noch zu beheben - "Worlds Apart Revisited" sollte so manch Unschlüssigen davon überzeugen können, die vielleicht letzte Chance zu nutzen, Saga live zu erleben (obwohl auch ich nicht unbedingt darauf wetten würde, dass nicht in ein paar Jährchen eine Reunion ansteht). Ich werde jedenfalls da sein...
| Anspieltipp(s): |
Ice Nice, Humble Stance, You're Not Alone (für Liveatmosphäre) |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.5.2007 |
| Letzte Änderung: |
4.8.2011 |
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Saga zählen zu den "Prog-Bands" der dritten Generation, deren Alben getrost in jeder gutsortierten Prog-Sammlung fehlen dürfen. So sehen es zumindest die meisten einschlägigen Werke der Fachliteratur, die Saga in der Regel mit Nichtbeachtung strafen.
Ich kenne allerdings schon seit einigen Jahren einige der frühen Saga-Alben und fand namentlich Worlds Apart gut hörbar. Darüber hinaus kenne ich das unvermeidliche Generation 13 sowie die letzten 2-3 Alben, die mich allerdings nicht stärker beeindrucken konnten als Worlds Apart & Co. Aber nachdem ich günstig an dieses Live-Doppel-Album mit dem dylanesken Titel gekommen bin, bietet sich mir nun die Gelegenheit, Saga endlich auch angemessen - nämlich im Live-Sound - genießen zu können.
Was für Musik machen Saga? Kollege Brückner hat in seiner verdienstvollen Review zum Studio-Album Silent Knight schon viel Erhellendes zum Thema beigetragen. Ich würde es etwas einfacher so formulieren: Auf der Basis von gut abgehendem, gitarrig rockendem AOR erhebt sich a) gelegentlich mal klassizistisches, mal käsig-pompöses Keyboardgewusel, was dem ganzen einen gewissen Prog-Anstrich verleiht und b) nicht zuletzt der auffällig dramatische Gesang von Michael Sadler, der das Sympho-Feeling noch vertieft.
Es schließen sich hier noch zwei Fragen an, die sich jeder Hörer selbst stellen muss: 1. Mag ich diese Art Musik? Meine Antwort: Nein, aber... und 2. Überzeugt die Darbietung, unabhängig davon, ob man es mag oder nicht, d..h. wird die Musik ihrem Anspruch gemäß schlüssig dargeboten? Und da muss man - gerade bei dieser Live-Darbietung - uneingeschränkt: JA! rufen. Man spürt beim Zuhören einfach, wie Saga das Publikum im Griff hat und mitreißt. Es herrscht Volksfeststimmung - und dieses Album (vermutlich noch mehr die DVD-Version) gibt hiervon einen berauschenden Eindruck.
Wer Saga nicht kennt, erhält mit Worlds Apart Revisited vermutlich eine der besten, mitreißendsten Einstiegsmöglichkeiten in den Saga-Kosmos. Denn gute Laune ist ansteckend, sodass man es auch als Nicht-Fan mögen könnte.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.12.2009 |
| Letzte Änderung: |
23.3.2012 |
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