Black Widow IV
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Blueprint / Mystic Records |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Kip Trevor |
Lead Vocals (Tracks 1-5) |
| Clive Jones |
Flute, Sax, Percussion |
| Geoff Griffith |
Bass, Vocals |
| Zoot Taylor |
Organ |
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| Romeo Challenger |
Drums |
| John Culley |
Guitars, Vocals |
| Rick E |
Lead Vocals (Tracks 6-9) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Sleighride
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9:09
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| 2. |
More than a day
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4:29
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| 3. |
You´re so wrong
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3:51
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| 4. |
The waves
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5:44
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| 5. |
Part of a new day
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8:29
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| 6. |
When will you know
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2:23
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| 7. |
Floating
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4:26
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| 8. |
Pictures in my head
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3:40
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| 9. |
I see you
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3:10
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| Gesamtlaufzeit | 45:21 |
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Rezensionen

Im Sommer 1972 standen Black Widow ohne Plattenvertrag da. Nachdem ihr Debüt "Sacrifice" noch Platz 32 der britischen Albumcharts erreicht hatte (wohl auch bedingt durch die Skandale und Skandälchen um das "schwarze" Image der Band), verkauften sich die Nachfolgescheiben "Black Widow" und "Black Widow III" sehr schlecht. CBS beendete daher die Geschäftsbeziehungen mit der Gruppe.
Nichts desto trotz begaben sich Black Widow im Spätsommer und Herbst 1972 ins Studio, um in Eigenregie ihr viertes Album einzuspielen. Das Ergebnis wurde in kleinster Auflage (oder gar nur einmal) in Vinyl gepresst, um damit einen neuen Plattenvertrag zu ergattern. Offenbar hat sich aber kein Label für die Scheibe interessiert. Das Material verschwand in der Schublade und Black Widow lösten sich zum Jahresende 1972 auf.
1997 erschien "Black Widow IV" dann doch noch. Clive Jones hatte das Material von damals aufbewahrt, so dass das Ganze auf CD gepresst werden konnte. Das vierte Album von Black Widow sollte aus den ersten 5 Nummern der hier zu rezensierenden CD bestehen. Die Tracks 6-9 sind Demoaufnahmen, die die Gruppe Ende 1972 mit dem neuen Sänger Rick E gemacht hatte. Die Stücke 1-3 und die Demos konnten von den originalen Tonbändern überspielt werden. "The waves" und "Part of a new day" stammen dagegen von der Acetatpressung, da die entsprechenden Bänder verloren gegangen waren. Die Klangqualität des Albums ist recht gut (auch wenn das Ganze etwas druckvoller aus den Boxen kommen könnte), nur in den eben erwähnten beiden Nummern gibt es gelegentlich schleifende Rillengeräusche zu hören.
In musikalischer Hinsicht hat sich die Gruppe deutlich gewandelt. Die Hardrockeinflüsse, die noch "Black Widow III" geprägt haben, sind verschwunden. Dafür befleißigt sich die Band nun eines ruhigen, fast delikaten Progrocks, der gewisse Canterbury-Einflüsse aufweist und gelegentlich eine sehr entspannte, elegisch-folkige Atmosphäre verbreitet. Fast nehmen Black Widow hier Camel vorweg, bleiben aber doch etwas erdiger und kantiger. Orgel, Gitarre, Bass und Schlagzeug rocken durchaus komplex und schwungvoll dahin, häufig ergänzt durch die Flöte (die etwas dominanter im Mix stehen könnte) und selten vom Saxophon. Dazu singen Kip Trevor bzw. Rick E recht angenehm, mitunter von den Bandkollegen im Chor unterstützt.
"Black Widow IV" ist ein recht stimmungsvolles Album mit zurückhaltendem und schlichtem, aber durchaus qualitätvollem Progrock, der einen ganz eigenen Charme hat. Wäre die LP fertig produziert, professionell abgemischt und 1972/73 veröffentlicht worden, hätte daraus nicht nur das beste Album von Black Widow werden können, sondern auch ein kleiner Prog-Klassiker. So ist "Black Widow IV" wohl nur eine interessante Sammlungsergänzung für Kuriositätenjäger und (Proto)Progkomplettisten. Zumindest aber derjenige, der die anderen Scheiben von Black Widow schätzt, sollte auch diese hier kennen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.4.2007 |
| Letzte Änderung: |
8.4.2007 |
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