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Frank Zappa

Make A Jazz Noise Here

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1991 (Aufnahmen aus 1988)
Besonderheiten/Stil: live; Blues; Jazz; Jazzrock / Fusion; Zappaeskes
Label: Rykodisk
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Frank Zappa lead guitar, synth, vocals
Ike Willis rhythm guitar, synth, vocals
Mike Keneally rhythm guitar, synth, vocals
Bobby Martin keyboards, vocals
Ed Mann vibes, marimba, electronic percussion
Walt Fowler trumpet, flugel horn, synth
Bruce Fowler trombone
Paul Carman alto sax, soprano sax, baritone sax
Albert Wing tenor sax
Kurt McGettrick baritone sax, contrabass clarinet
Scott Thunes bass, mini moog
Chad Wackerman drums, electronic percussion

Tracklist

Disc 1
1. Stinkfoot 7:40
2. When Yuppies Go To Hell 14:36
3. Fire And Chains 3:57
4. Let's Make The Water Turn Black 1:36
5. Harry, You're A Beast 0:47
6. The Orange County Lumber Truck 0:42
7. Oh No 4:43
8. Theme From Lumpy Gravy 1:12
9. Eat That Question 1:55
10. Black Napkins 6:56
11. Big Swifty 11:12
12. King Kong 13:11
13. Star Wars Won't Work 3:33
Gesamtlaufzeit72:00
Disc 2
1. The Black Page   (new age version) 6:45
2. T'Mershi Duween 1:42
3. Dupree's Paradise 8:35
4. City Of Tiny Lights 8:01
5. Royal March From L'Histoire Du Soldat 1:00
6. Theme From The Bartok Piano Concerto #3 3:43
7. Sinister Footwear 2nd mvt. 6:19
8. Stevie's Spanking 4:26
9. Alien Orifice 4:15
10. Cruisin' For Burgers 8:28
11. Advance Romance 7:43
12. Strictly Genteel 5:37
Gesamtlaufzeit66:34


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Also, dass ich nicht wirklich ein Zappa-Experte bin, will ich gar nicht verhehlen, aber immerhin haben mich die Kontaminierung mit "Läther" und vor allem "Roxy & Elsewhere" davor bewahrt dumm zu sterben und eines der musikalischen Ereignisse der Neuzeit, also unserer Zeit, zu ignorieren. Zappas Musik ist ein Ereignis, was ich zumindest für seine straighteren und allgemeinverträglicheren Sachen jederzeit beschwören würde. Weiter drin bin ich noch nicht in der Thematik.

Erstaunlich finde ich, dass obwohl auf unseren schon über 40 Zappa-Alben besprochen wurden und sich unter den Kollegen echte Zappa-Maniacs befinden, dass ich bei meinen punktuellen Einhörversuchen (bevorzugt mit Livealben) ausgerechnet eines ausgewählt habe, das noch nicht besprochen wurde. Witzig, wieviel Zappa-Material mag da wohl noch auf uns lauern?

"Make A Jazz Noise Here" ist sozusagen der Dritte im Bunde von "Broadway The Hard Way" und "The Best Band You Never Heard In Your Life". Alle drei Alben enthalten Aufnahmen von der 1988er Tour. Da es zwischen den drei Alben, die insgesamt sicherlich über 5 Stunden Musik enthalten, keine offensichtlichen Überschneidungen bei den Titeln gibt (zumindest sind mir beim Drübergucken keine aufgefallen), müssen auf dieser Tour anscheinend immer wieder höchst unterschiedliche Setlists dargeboten worden sein (oder es waren Monster-Konzerte...). Alle Aufnahmen wurden - entgegen Zappas sonstigen Gepflogenheiten - nicht nachgearbeitet, sondern so wie live gespielt auf CD gepresst. Das fand der Meister wohl selbst so ungewöhnlich, dass er es extra im Booklet erwähnt. Allerdings kann es schon mal vorkommen, dass ein Stück aus drei, vier, fünf Aufnahmen von unterschiedlichen Konzerten in unterschiedlichen Städten zusammengesetzt ist. Ein Livealbum im klassischen Sinne ist das also nicht. Aber die Stücke sind clever montiert, so dass man die Übergänge nicht hört. Zudem gehen die einzelnen Stück in einander über, so dass - vor allem wenn man die Einzelstück eh' nicht so genau kennt - der Eindruck eines einzigen, langen, durchlaufenden Jams entsteht. Trotzdem gibt es in 2 Stunden Musik eigentlich keinen Moment Langeweile oder Durchhänger.

Die beiden anderen Alben kommen bei den Kollegen nicht sooo gut weg, das irritiert mich etwas. Entweder haben wir einfach ein anderes Verständnis oder "Make A Jazz Noise Here" ist zufällig das Beste der Drei. Was sicherlich zum positiveren Bild beiträgt, ist, dass hier fast nur Zappa-Kompositionen zu hören sind, und wenn nicht, dann ist es immerhin moderne Klassik. Außerdem gibt es nur wenige politische Scherze. Jimmy Swaggart (irgendsoein Prediger, wenn ich mich recht erinnere) bekommt am Anfang sein Fett weg und das wars. Seltsame "komische" Songs gibt es eigentlich auch nicht, allenfalls seltsame Klänge und Geräusche, z.B. in "When Yuppies Go To Hell". Das ist aber dann songdienlich und treibt einem allerhöchstens die Lachtränen in die Augen. Das Album trägt seinen Titel irgendwo zurecht, auch wenn es hier natürlich keinen klassischen Jazz zu hören, die Besetzung mit vielen Bläsern, die auch noch ordentlich im Vordergrund stehen, gibt dem Ganzen einen Big-Band-Touch (der aber nicht mit Swing oder Dixie verwechselt werden sollte). Die Bläser ergehen sich in ausführlichen Soli, messerscharfen Einsätzen und wilden, kirmes-artigen Ausbrüchen. Feinste Unterhaltung ist hier garantiert.

Gesungen wird auch eher wenig, wenn dann aber so richtig klasse. Wenn Zappa nicht selbst singt, dann ist es wohl Ike Willis, der mit Gesang Marke "Soul-Blues-Röhre" für Gänsehaut sorgt. Zappas gelungene Gitarrensoli, es gibt sogar einen Ausflug in Hard-Rock-Gefilde ("Steve's Spanking"), und die coole Rhythmussektion mit dem locker groovenden Chad Wackerman (einer meiner Lieblingsdrummer) und dem immer präsenten Scott Thunes am Bass sorgen für die Abrundung des musikalischen Genusses. Auf Zappas Fähigkeiten als Entertainer und die Klasse, der von ihm engagierten Musiker, hinzuweisen erscheint mir fast überflüssig. Ed Mann an diversen Percussion-Instrumenten ist vielleicht noch zu erwähnen. An eine Ruth Underwood kommt er vielleicht nicht ganz heran, aber die Mischung aus "klassischen" Percussioninstrumenten und elektronischen Gimmicks ist schon klasse. Und: Es gab also auch in der 80er Jahren Alternativen zum Plastiksound. Hier klingt alles "echt" und der Klang des Albums ist räumlich und transparent.

Insgesamt ist "Make A Jazz Noise Here" sicherlich eines der geradlinigeren Zappa-Alben, ohne große Experimente, und verglichen mit etwa "You Can't Do That On Stage Anymore, Vol.2 (The Helsinki Concert)" oder "Zappa In New York" etwas bräver (aber das sollen vielleicht lieber mal ausgewiesene Zappa-Experten genauer bewerten), aber tolle Unterhaltung auf hohem Niveau ist es allemal. Wenn man nicht gerade eine Aversion gegen dominantes Gebläse hat, dann ist es definitiv eines der Livealben, mit denen man sich mal beschäftigen sollte.

Anspieltipp(s): ach was ;-)
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.4.2007
Letzte Änderung: 18.4.2007
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Frank Zappa

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1966 Freak out! 7.00 1
1967 Absolutely Free 13.00 1
1968 Lumpy Gravy 12.00 1
1968 We're only in it for the money 12.50 2
1968 Cruising with Ruben & the Jets 6.00 1
1969 Uncle Meat 13.00 1
1969 Hot Rats 11.00 1
1970 Chunga's Revenge 8.00 1
1970 Burnt Weeny Sandwich 10.00 1
1970 Weasels Ripped My Flesh 11.00 1
1971 200 Motels 11.00 1
1971 Fillmore East, June 1971 9.00 1
1972 Waka/Jawaka 9.00 1
1972 The Grand Wazoo 12.00 1
1972 Just Another Band From L. A. 10.00 1
1973 Overnite Sensation 9.00 1
1974 Roxy & Elsewhere 11.50 2
1974 Apostrophe' 9.00 1
1975 One Size Fits All 12.00 1
1975 Bongo Fury 9.00 1
1976 Zoot Allures 7.00 1
1978 Studio Tan 12.00 1
1978 Zappa In New York 13.00 1
1979 Orchestral Favorites 11.00 1
1979 Joe's Garage 11.00 1
1979 Sleep Dirt 10.00 1
1979 Sheik Yerbouti 12.50 2
1981 Tinseltown Rebellion 6.50 2
1981 Shut Up 'N Play Yer Guitar 9.00 1
1981 You Are What You Is 10.00 1
1982 Ship arriving too late to save a drowning witch 9.50 2
1983 The Man From Utopia 10.00 1
1984 Them or us 11.00 1
1984 Francesco Zappa 1.00 1
1984 Thing-Fish - 1
1984 Boulez Conducts Zappa: The Perfect Stranger 13.00 1
1986 Jazz from Hell 12.00 1
1988 You Can't Do That On Stage Anymore, Vol.1 10.00 1
1988 You Can't Do That On Stage Anymore, Vol.2 (The Helsinki Concert) 11.00 1
1988 Guitar 9.00 1
1989 Broadway The Hard Way 10.00 1
1991 The Best Band You Never Heard In Your Life 7.00 1
1992 You Can't Do That On Stage Anymore, Vol.6 10.00 1
1993 The Yellow Shark 13.00 1
1994 Civilization Phaze III 13.00 1
1995 London Symphony Orchestra, Vol. I & II 13.00 1
1995 Strictly Commercial - 1
1995 Does humor belong in music? 11.00 1
1996 The Lost Episodes 10.00 1
1996 Läther 14.00 2
1999 Son of Cheep Thrills 11.00 1
1999 Everything Is Healing Nicely 13.00 1
2003 Does Humor Belong in Music? (DVD) 7.00 1
2003 Ensemble Modern Play Frank Zappa - Greggery Peccary & Other Persuasions 11.50 2
2004 Baby Snakes (DVD) 11.00 1
2005 The Dub-Room Special (DVD) 11.00 1
2006 Trance-Fusion 9.00 1
2006 Imaginary Diseases 9.00 1
2007 Classic Albums: Apostrophe ('), Over-Nite Sensation (DVD) 10.00 1

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