Snakes & Arrows
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Anthem/Atlantic |
| Durchschnittswertung: |
11.33/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Geddy Lee |
bass guitar, bass pedals, mellotron, vocals |
| Alex Lifeson |
six- and twelve-string electric and acousitc guitars, mandola, mandolin, bouzouki |
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| Neil Peart |
drums, cymbals, electronic percussion, tambourine |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Far Cry
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5:18
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| 2. |
Armor And Sword
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6:36
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| 3. |
Workin' Them Angels
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4:46
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| 4. |
The Larger Bowl
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4:07
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| 5. |
Spindrift
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5:23
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| 6. |
The Main Monkey Business
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6:01
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| 7. |
The Way The Wind Blows
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6:28
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| 8. |
Hope
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2:02
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| 9. |
Faithless
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5:31
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| 10. |
Bravest Face
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5:11
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| 11. |
Good News First
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4:51
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| 12. |
Malignant Narcissism
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2:17
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| 13. |
We Hold On
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4:12
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| Gesamtlaufzeit | 62:43 |
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Rezensionen

Als Rush-Fanboy habe ich dem neuen Output regelrecht entgegen gefiebert. Jetzt muss ich aufpassen, dass das Ganze hier nicht völlig aus den objektiven Fugen gerät.
Rush sind ohne große Diskussion eine der wenigen Bands, die es auch nach über 30 Jahren noch schaffen, in der klassischen Dreierbesetzung durchweg gute Alben raus zu hauen.
Gehörten die letzten beiden Alben "Test for echo" und "Vapor Trails" noch zu den "nur" guten Scheiben, besteht jetzt für "Snakes & Arrows" erneut die Hoffnung auf ein Album der Marke "Presto", "Moving Pictures" oder "Counterparts".
Das neue Album geht sehr viel schneller ins Ohr. Schon der Opener (und die Single) "Far Cry" kitzelt sofort an meinen Synapsen. Das gilt tatsächlich fast uneingeschränkt für alle Songs auf der Scheibe. Endlich gibt es wieder offensivere Melodien! "The Main Monkey Business" ist ein wunderbares Instrumental und vielleicht der beste Song, den Rush seit "The Pass" (Presto) rausgehauen haben und "Faithless" reiht sich problemlos in die Riege der schönsten Rush-Balladen ein.
Das ganze Album rockt wie Sau, ohne sich in arg komplizierte Strukturen zu verlieren, die man erst mühevoll nach x Durchläufen erschließen kann, wie z.B. auf "Vapor Trails".
"Snakes & Arrows" vereint die klassischen Melodien alter Tage mit der Power von "Presto" und "Counterparts", allerdings wieder ohne Keyboards. Trotzdem sollten alle, die die Synhtie-Phase von Rush lieben und seitdem nix mehr mit der Band anfangen können, ein Ohr riskieren. Das Ding ist sehr druckvoll, aber nicht zu penetrant produziert. Lee beweist wie immer, dass er zu den besten Bassisten gehört, die hier auf den Seiten verewigt sind, Lifeson ist vielleicht nicht der virtuoseste Gitarrist, rockt aber wieder ohne Ende mit seinem unverwechselbaren Stil. Naja, über Neil Peart muss ich nicht viel sagen. Er spielt wie immer göttlich!! Mit viel Gefühl und dennoch technisch erhaben. Die Drei ergänzen sich ? wie immer eigentlich ? statt sich gegenseitig zu übertönen.
Ich bin sehr angetan vom neuen Album. Eingängig, druckvoll, hervorragende Melodien, geniale Lyrics, unglaubliche Musiker!
| Anspieltipp(s): |
The Main Monkey Business |
| Vergleichbar mit: |
Nur Rush klingen so! |
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| Veröffentlicht am: |
28.4.2007 |
| Letzte Änderung: |
28.4.2007 |
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Seitdem ich Rush mit "A Show Of Hands" kennen und lieben gelernt habe, habe ich mir sozusagen als Sympathisant nach und nach alles von der Band einverleibt und eigentlich auch jedes neue Album erworben. Nachdem ich aber seit "Roll The Bones" mit den Studio-Outputs der Kanadier nicht mehr so richtig viel anfangen kann, zögerte ich bei dem neuen Album... Noch mehr Schrank-Ware brauche ich nämlich nicht. Glücklicherweise habe ich diesen Fehler nicht gemacht und "Snakes & Arrows" doch bestellt.
Beim ersten Reinhören wollte ich eigentlich nur mal schnell durch das Album "hüpfen", um einen Eindruck zu gewinnen... das war so gegen 23:00 Uhr. Um 02:00 Uhr morgens bin ich dann immer noch dagesessen und habe immer wieder die "repeat"-Taste gedrückt. Ein richtig gutes Album ist den drei Kanadiern hier gelungen. Keine Spur mehr von den peinlichen Alternative Rock-Selbst-Kastrierungsversuchen von "Vapor Trails" zu spüren. Die Songs gehen auch nicht in 'gesichtslosem' Einerlei unter, wie vieles auf "Test For Echo", "Counterparts" oder "Roll The Bones". Im Gegenteil, "Snakes & Arrows" rockt kraftvoll ab und sprüht dabei aber vor unwiderstehlichen Melodien. Schon nach einem Hördurchlauf kann man locker mitsummen (das wird hoffentlich keine schlechten Auswirkungen auf den "Test of Time" haben, aber man wird sehen). Diese Kombination aus Härte, Gefühl und Verspieltheit, die vor allem die 80er-Jahre-Alben von Rush prägte (zufällig meine Lieblingsphase der Band), ist hier wieder zurück.
Geddy Lees Gesang klingt wieder selbstsicher und engagiert, kein Vergleich mit dem eher weinerlichen Genöle des Vorgängers. Über die Instrumentalleistungen der Beteiligten muss man eigentlich keine Worte verlieren, aber wenn es noch Zweifel geben sollte, dann werden diese von den genialen Instrumentals "The Main Monkey Business" und "Malignant Narcissism" weggepustet. Hier geben die Kanadier mal ihr Understatement auf und frickeln auf nachvollziehbare, gänsehauterzeugende Art und Weise was das Zeug hält. Auch wenn "Snakes & Arrows" bis auf eine paar sanfte Mellotronflächen und -chöre ohne Tasten und Synthies auskommt, sollten insbesondere die Fans der 80er-Jahre Rush ihre helle Freude an dem Album haben.
Ein paar Gimmicks zwischen durch erfreuen den Hörer zusätzlich, so klingt sowohl gelegentlich die Drumarbeit, wie auch manches Gitarrenriff, ein bisschen nach Led Zeppelin. Alex Lifeson überrascht mit ein paar bluesigen Gitarrenlicks in "The Way The Wind Blows" (und später nochmal in "Bravest Face"), was mir so bei ihm wissentlich noch nicht untergekommen ist.
Fazit: Rush sind mit ihrem besten Album seit "Presto" zurück. Freut Euch!
| Anspieltipp(s): |
mit "Far Cry" beginnen... wer dann abschalten kann, braucht das Album nicht :-) |
| Vergleichbar mit: |
Rush in den 80ern, nur ohne Synthies |
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| Veröffentlicht am: |
29.4.2007 |
| Letzte Änderung: |
29.4.2007 |
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Da sitz ich nun als Rush Fanboy, freu mich nen Keks, dass endlich was Neues kommt, lese die Rezis meiner Vorredner und schüttele mit dem Kopf. Warum? Nun, das Album kickt mich irgendwie nicht.
Dabei scheinen die Jungs alles richtig gemacht zu haben. Back to the roots, Besinnung auf alte Stärken, unverwechselbare Trademarks kehren plötzlich zurück. Doch der einzige Eindruck der mir bleibt ist bisher: "Today we have RUSH - playing RUSH". Und da bin ich beim Knackpunkt. Was mir fehlt ist hier irgendwie eine Veränderung. Ja ja, ich weiß, die letzten Veränderungen waren nicht wirklich ein Gewinn (bis auf wenige Ausnahmen). Dennoch klingt mir Snakes & Arrows zu berechenbar.
Dabei bieten die Songs durchaus Klasse, haben endlich mal wieder jede Menge Spielfreude in sich, haben Rhythmus- und Themenwechsel in einem Song, wie zuletzt beinahe auf dem gesamten Album nicht. Die Produktion gefällt, hat aber irgendwie zu wenig Rotz. Sehr glatt kommt der Sound rüber und drückt auch erst bei wirklich lauten Frequenzen.
Vielleicht liegt´s daran, vielleicht auch an der Nähe zu Presto - welches ja meine Vorredner immer wieder zitieren und ich eher gähnend finde - dass ich mit dem jüngsten Output nun nicht so warm werde. Ich möchte es daher mit den Worten meiner Frau auf den Punkt bringen: "Was finden nur alle an Rush. Die klingen doch eh immer gleich." Bis zum "Schön hören" deshalb nur spielverderbende 9 Punkte.
| Anspieltipp(s): |
spindrift |
| Vergleichbar mit: |
Rush (haha) |
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| Veröffentlicht am: |
9.5.2007 |
| Letzte Änderung: |
10.5.2007 |
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