The Blind Spot
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Cuneiform |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Alec K. Redfearn |
Gesang, Akkordeon, Maultrommel, Orgel, Gitarre, Loops |
| Frank Difficult |
Elektronik |
| Orion Rigel Dommisse |
Gesang, Orgel |
| Jason McGill |
Altsaxofon |
| Laura Gulley |
Violine, Viola, Gesang |
| Matt McLaren |
Schlagzeug |
| Ann Schattle |
Horn |
| Erica Schattle |
Fagott |
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| Domenick Panzarella |
Gitarre |
| Steve Jobe |
Drehleier, Gong-Drum (10,11) |
| Sarah Tolan-Mee |
Violine (9,10,11) |
| Olivia Geiger |
Violine (9,10,11) |
| Margie Wienk |
Kontrabass (9,10,11) |
| Chris Sadlers |
Kontrabass |
| Ellen Santaniello |
Sopranstimme (4,5,6,9,10) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Perforated Veil
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2:01
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| 2. |
Queen of the Wires
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4:12
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| 3. |
Myra
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3:45
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| 4. |
Blue on White
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4:48
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| 5. |
The Radiator Hymn
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3:28
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| 6. |
The Burning Hand
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4:50
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| 7. |
River of Glass
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1:38
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| 8. |
The Flesh of the Drum
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2:25
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| 9. |
The Blind Spot
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2:50
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| 10. |
Rising
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3:12
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| 11. |
Blue on White (Reprise)
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8:03
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| Gesamtlaufzeit | 41:12 |
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Rezensionen

Nachdem man zwischenzeitlich zu einem anderen Label gewechselt war, erschien das 2007er Werk der Band um Akkordeon-Meister Alec K. Redfearn wieder bei Cuneiform.
Im Zentrum steht der Sonzyklus I am the Resurrection and the Light, der alle außer den ersten drei Stücken umfasst. Daher habe ich das Ganze oben als Konzeptalbum kategorisiert, auch wenn das streng genommen nicht ganz korrekt ist.
Wie im Beiheft zu lesen ist, arbeitete Alec K. Redfearn schon seit 2003 an diesem Songzyklus, in dem er u.a. seine Erfahrungen mit Drogenabhängigkeit behandelt. Vielleicht liegt es an dieser Thematik, dass The Blind Spot zurückhaltender und disziplinierter wirkt als frühere Alben der Eyesores. Die Besetzung ist umfangreicher als je zuvor, die Instrumentierung wie immer unkonventionell, neben dem unvermeidlichen Akkordeon werden überwiegend Streich- und Holzblasinstrumente verwendet, dazu kommen wohldosierte Noise-Elektronik-Einlagen von Frank Difficult. Den konnte ich übrigens beim Eyesores-Konzert im April 2007 in Darmstadt endlich mal live erleben (beim Konzert zwei Jahre zuvor war er nicht dabei), war recht interessant zu sehen, wie er mit allerlei kuriosen Geräten (in der Musikervorstellung schlicht als "machines" bezeichnet) ebenso kuriose Klänge erzeugte.
Die musikalischen Ingredienzen sind prinzipiell die gleichen wie früher: Americana, Ethno (vorwiegend osteuropäischer Art), RIO. Allerdings wirkt diese Mischung hier nicht so "quirlig"; wo sich auf früheren Alben ausgelassene Zigeunermusik mit wilden RIO-Ausbrüchen abwechselte und plötzlich mal ein geradezu Country-artiger Song dazwischen auftauchte, scheinen hier Elemente aller dieser Stilarten zu einem einheitlichen Ganzen vereinigt. Dazu kommt ein klassischer Einfluss; nicht in dem Sinne, dass Werke klassischer Musik zitiert würden, es ist eher eine an Klassik erinnernde Kompositionstechnik, die hie und da durchschimmert, etwa in den vorwiegend mit Streichern instrumentierten Stücken Radiator Hymn und The Blind Spot, die darüber hinaus noch mit wunderbaren mehrstimmigen Gesangsarrangements aufwarten.
Die drei nicht zu dem Zyklus gehörenden Stücke schließen sich stilistisch nahtlos an den Rest des Albums an. Besonders gefallen mir das instrumentale The Perforated Veil, das im wesentlichen ein mit Noise-Elektronik begleitetes Maultrommel-Solo (!) ist, sowie das elegische, folkige Myra.
Fazit: auch wenn ich die Ausgelassenheit früherer Eyesores-Alben etwas vermisse, ist The Blind Spot wieder ein rundum gelungenes Werk von einer der für mich interessantesten Formationen der amerikanischen Progszene.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
1.5.2007 |
| Letzte Änderung: |
1.5.2007 |
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